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Welche Gesteinsart?

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Steine40:
Glück Auf !

Also wie ein normaler Stein sieht das wirklich nicht aus , sry. Der Gedanke von Heli ist nicht Schlecht , vielleicht steht ja auf der Kiesgrube auch ein Steinbrecher der Altes Gestein bricht ( Beton Mauerwerk etc) und das es da irgendwie herstammt , aber halt vorher (wie auch immer) abgerundet und weitertransportiert wurde.
Ich sehe da auch ein eher künstlichen Stein.
Besteht die Möglichkeit ihn zu schneiden ?

Wir haben bei uns im Mineralienlager eine ziemlich große Gesteinssammlung.da ich für die auch verantwortlich bin hab ich mal so durchgeschaut aber nichts vergleichbares gefunden.

Die Mineralien und Gesteinssammlung stammt aus dem Kloster Weingarten, das letztes Jahr schließen musste. Wir als Verein haben die Gesamte Klostersammlung übernommen.

Kluftknacker:
Hallo nochmals,
nun, die Meinung, dass sei Terrazzo, ist nicht von mir. Allerdings werfe ich den Begriff "Betonwerkstein" in die Runde, wie im verlinkten Bild zu sehen ist. Man muss sich nur vorstellen, dass das Zeug rot eingefärbt wurde.
http://www.beton-naturstein-wagner.de/Produkte/Betonwerkstein/betonwerkstein.html
Kluftknacker

Kiesel:
heli, Ziegel ist nicht so hart , den kann man ritzen!

Kluftknacker entschuldige!

Steine40, Steine schneiden wir wieder im Sommer, muss ich halt so lange warten!

triassammler:
Hallo,

ich lese in diesem Thread schon ziemlich lange mit und werde mit dem "roten Stein" irgendwie nicht grün. Die bisher genannten Deutungen sind nachvollziehbar, aber ein paar Details passen nicht dazu:

Die Komponenten des Gesteins sind durchweg von andersartigen Säumen umgeben. Während die Kerne der Komponenten eckig sind (Gesteinsbruchstücke), sind die Komponenten selbst gerundet. Teilweise wird eine Komponente von mehreren gemeinsam umhüllten Bruchstücken gebildet.
Was für ein kompliziertes Verfahren wäre das bei der Betonherstellung, zuerst Gesteinsstücke mit einer Hülle zu umgeben, um sie dann in eine Matrix einzugießen? Würde für einen geschnittenen Deko-Kunststein ja noch einigermaßen Sinn machen, aber dann würde man sicherlich schönere Gesteine als Komponenten verwenden.

Mir drängt sich da der Gedanke an Vulkanoklastika auf. Xenolithe oder Deckschichtenbrekzie mit Lavasäumen in einer verfestigten Aschenmatrix. Das ganze kann vor der endgültigen Diagenese durchaus noch durch Wasser umgelagert worden sein, was die Rundung der Komponenten und die allgemein konglomeratische Textur des Gesteins verursacht haben könnte. Oxidation der matrixbildenden Asche kann zu der intensiven Rotfärbung geführt haben, sofern die nicht sowieso schon primär vorhanden war.

Gruß,
Rainer

Jörg:
Hallo,

war erst kurz geneigt, auf einen "Roten Särna-Porphyr" zu tippen. Die Matrix dieser Dinger kann mitunter quietschrot sein. Was mich jedoch davon abhält ist die Tatsache, dass in diesen speziellen Porphyren weiße und grünliche Fedlspäte liegen. Oft auch Quarzeinsprenglinge. Aufgrund des Bildes nach dem Säuretest, möchte ich mich einem künstlich hergestellten Stein anschließen. Auch die Lokalität (Süddeutschland?) passt nicht zu einem Skandinavischem Geschiebe.

Gruß Jörg

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