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Österreich

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Stefan:
Hallo Daniel,


--- Zitat ---diesen drei einträgen die genau gleichen minerallisten stehe
--- Ende Zitat ---

es liegt daran, dass Arzberg und auch Schwarzer Eisenstein keine eigenen Fudnstellen im Lexikon sind sondern nur der Pfad zur Fundstelle "Alte Zeche". Mineralien sind nur bei "Alte Zeche" eingetragen und diese vererben sich auf das größere Gebiet darunter. Wären weitere Fundstellen im Gebiet "Schwarzer Eisenstein" eingetragen wären dort zusätzlich die Mineralien aus den anderen Fundstellen zu sehen.

Hier stellt sich für mich als nicht Ortskenner die Frage:
Liegt die "Alte Zeche" im Gebiet "Schwarzer Eisenstein" und dieses Gebeit wiederum am Arzberg? Wenn dem so wäre ist die Einordnung richtig. Wenn es am Arzberg weitere Fudnstellen gibt, dann müssten die unter

Österreich/Tirol/Schwaz,Bezirk/Arzberg/weitere Fundstelle

stehen. Arzberg alleine kann kaum eine Fundstelle sein, da das Gebiet zu groß wäre (denke ich).

Besten Gruß
stefan

loismin:
Hallo.

Also der Schwazer Eisenstein ist eine eigene Fundstelle und nicht der Bezirk.
Eine Sideritlagerstätte die höher liegt  und  meiner Meinung nach fast zum  Falkenstein Gebiet gehört.
Wird nur dort nicht mitgerechnet, weil es ein ganz anderer Lagerstättentyp ist !
Die Alte Zeche ist am Fuße des Arzbergs , beides gehört einfach nur zu Schwaz, es liegt ja direkt am Rande der Stadt.
Leider habe ich mir damals das nicht alles so genau notiert.
Da müßte ich mal den Pirkl und eine gute topografische Karte nehmen, aber dazu hab ich jetzt grade wegen Arbeitsstress keine Zeit .


Loismin

Stefan:
Kann es sein dass die Fundstelle Schwader Eisenstein und nicht Schwazer Eisenstein heißt?

http://www.indra-g.at/datenbanken/literaturnachweise/lit-nachw-einzel/ordner-a/lit-nachw-text-mehrere-hyperl/oesterr-flussspatvork-karint-60-1969-83-92.htm

Besten Gruß
Stefan

Stefan:
So ich denek ich habs jetzt korrigiert
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/%D6sterreich/Tirol/Schwaz%2C%20Bezirk
Besten Gruß
Stefan

loismin:
Hallo Stefan.

Nichts verwechseln !!
Es gibt beides in Schwaz.

Siehe:
Naturkunde Region Schwaz - Hall, Tirol
Von Dr. K. W. von Dalla Torre

Bergbau: „Fahlerz-u. Kupferkiesbergbau der Gewerkschaft Schwazer Bergwerksverein in Schwaz; a) Fahlerzbergbau Falkenstein-Ringenwechsel, b) Kupferkiesbergbau Kellerjoch.“ Auf Eisen. Zahlreiche Baue schon im 16. Jahrhundert bekannt, heute fast sämtlich aufgelassen. Das Erz meist lagerförmig, in quarzreichem Gneisphyllit vorkommender Spateisenstein, gewöhnlich mit Kupferkies u. Fahlerz, worauf in alter Zeit, bis 1773, allein gebaut wurde; Ertrag an Silber und Kupfer gering

1. Alte Zeche (Bertha-Grube) Zapfenschuh und Heiligkreuz, w. mit Spateisenstein, Kupferkies, Fahlerz, Bleiglanz, Bournonit ehemals reich, dann aufgelassen; anfangs 18. Jahrhundert vom Montanärar wieder aufgenommen und in der Bertha-Grube bis heute erhalten.

2. Breitlaub und Bruderwald zwischen Rapp- und Tatzelbach, Spateisensteingänge; 1837 — 40 Schürfungen; 1847 erlegen.

3. Schwazer Eisenstein sw. v. Schwaz oberhalb Pirchanger, Spateisensteingänge. 1847 entdeckt, erst auf Kupfer gebaut, 1695 Abbau v. Eisenerzen; 1840 — 60 lebhafter Betrieb, 1890 aufgelassen. Bad ohne Analyse.

4. Schwader  am NO-Abhange des Kellerjochs. Klima: Siehe den Anhang. Spateisensteinlager mit Kupferkies. Im 17. Jahrhundert auf Kupferkies eröffnet, 1870 vom Montanärar an eine Aktiengesellschaft verkauft, jetzt Privatbesitz. Die Erze werden mittels Drahtseilbahn (15 km) nach Jenbach gebracht.
Erdbeben: 1898 3. III. 8h 28m; 1903 14. XII. 23h 15m u. 23h 30m. Lawine 12. II. 1847, 25 Bergleute verschüttet.

Loismin

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