Servus,
ich will den bereits angefangenen Sräd in Fundstellen-Siebenhitz bei Hof mal hier weiterspinnen. Anscheinend ist die Unterscheidung zwischen den beiden Mineralien Malachit und Pseudomalachit mittels Salzsäure ja recht einfach: Malachit als Carbonat löst sich in der Säure, während der Pseudomalachit als Phosphat nicht angegriffen wird. Nun war ich am Sonntag in Siebenhitz bei Hof und hab dort auch den von Conny beschriebenen Lesesteinhaufen gefunden. Beim heimatlichen Sichten konnte ich neben Malachit xx, Cuprit und vielelicht ged. Kupfer (da bin ich mir noch nicht sicher) auch ein paar nette Stücke mit Pseudomalachit xx ausfindig machen. Das bestimmen war aufgrund der blockigen Kristalle nicht so schwierig. Aber es gab auch grenzwertige Kristalle. Also ab damit in die Salzsäure, wenn die Malachite nicht so toll waren, um den selteneren Pseudomalachit definitiv bestimmen zu können. Resultat: die Hälfte des Malachits ist ein Pseudomalachit! Und das schönste daran ist: Laut Säure sind beide Mineralien auch innig miteinander verwachsen, beliebige Büschel des grünen Minerals sind nach der Säure unterbrochen, M. ist weggelöst, der PM. besteht ja wohl noch. Eine Nadel des vermeintlichen Malachits besteht laut dem Säuretest also aus Malachit und aus Pseudomalachit.
Nun meine Frage: ist das normal? Hab ich die Salzsäure zu sehr verdünnt? Habt Ihr bereits ähnliche Erfahrungen?
Servus + Glück auf
Wolfi