Hallo
Der in dem video gezeigte Uraninit ist schon ungewöhnlich groß. Da er keine Fluoreszenz hat, könnte ein kleineres Belegstück eigentlich genügen.
Die Autorin sammelt scheinbar gerne "heißes Zeug", worauf auch die Uran-Glas-Murmeln deuten.
Eine hätte als Beleg doch gereicht.
Stücke in der Größe, wie die aufgeführten Zippeit, Torbernit, Uranophan und Uranocircit findet man häufiger in Sammlungen.
cmd.powell hat die wesentlichen Punkte schon aufgeführt.
800 µSv/h ist schon
sehr heftig, aber der Vergleich mit Tschernobyl stimmt so nicht.
Der Wert entspricht 7000mSv/Jahr = 7 Sv/Jahr . Das ist ein Wert, der zuletzt in Fukushima direkt an den havarierten Reaktoren
pro Stunde gemessen wurde, wenn man den Medien Glauben schenken darf.
Mikro und milli gehen in der Berichterstattung manchmal durcheinander und schon ist ein Fehler vom Faktor 1000 möglich.
Mir wäre das Uraninit-Stück für die Sammlung deutlich zu groß !
Aus dem Video geht nicht hervor, ob die Sammlung im Wohnzimmer oder in einem abgelegenen, gut belüfteten Kellerraum steht.
Im Berliner Naturkundemuseum stehen übrigens ebenfalls recht große Stufen von Uranmineralien, allerdings kein großer Uraninit. Man geht dort davon aus, daß der Durchschnittsbesucher einmal im Jahr in relativ kurzer Zeit durch den Saal wandert und nicht stundenlang vor einzelnen Stufen verweilt.
Der Stuhl des Aufsichtspersonals steht auch bewußt am entgegengesetzten Ende des Saales.
Gruß
Norbert