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Autor Thema: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.  (Gelesen 7705 mal)

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Offline Findus

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Hallo zusammen,

 wieder mal was neues aus der "eigenen Werkstatt":

> eine Beleuchtung zum Fotografieren, bestehend aus 36 einzeln schaltbaren LEDs. Diese sind so angeordnet, dass sie alle in einen Punkt strahlen.
Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 100 Euro, die Arbeitszeit dgegen darf man nicht dazurechnen, das hätte den Preis anständig nach oben getrieben....

Grüße,
Bernd  ;)

Offline Findus

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Re: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
« Antwort #1 am: 07 Sep 11, 16:35 »
noch zwei weitere Bilder

Offline Kluftknacker

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Re: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
« Antwort #2 am: 07 Sep 11, 17:00 »
Interessantes Teil.
Meine Frage: Macht sich das Zu- bzw. Abschalter einzelner LED'S überhaupt bei "satter Beleuchtung" bemerkbar? Wenn einzelne Gruppen geschaltet werden, könnte ich es mir ja noch vorstellen, aber einzeln ?

Kluftknacker

Offline Herbie

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Re: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
« Antwort #3 am: 07 Sep 11, 17:56 »
aber einzeln ?

Kluftknacker

Ich würde jede einzelne noch dimmbar machen.... ;D

Ne im Ernst. saubere Arbeit und viel Arbeit.

Würde jetzt das Teil aber gerne mal in Aktion sehen und die Unterschiede wenn LED´s ab- bzw zugeschaltet werden.
Haben alle LED`s die gleiche Farbe?

gruß

Herbert

Offline Kluftknacker

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Re: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
« Antwort #4 am: 07 Sep 11, 18:06 »
und die Unterschiede wenn LED´s ab- bzw zugeschaltet werden.

Meine ich doch ... Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass sich da ein einsames LEDchen bemerkbar macht. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Also: Zeich' doch mal die Bilder  >:D

Offline Uwe E

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Re: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
« Antwort #5 am: 07 Sep 11, 19:55 »
Hallo,

@Findus: das ist eine sehr interessante Konstruktion!

Ich hatte mir vor einigen Monaten mal eine kleinere Variante gebastelt, bei der jeweils fünf LEDs über die wie bei deiner "Erfindung" verwendeten Kippschalter zugeschaltet werden konnten. Als Bino-Basis diente eine dickere Holzscheibe mit tricherförmig ausgedrehter Mitte (Drechseln im Erzgebirge  :) ), in denen die Mineralien beliebig gedreht und positioniert werden konnten und noch immer können. Die LEDs waren an stabilen Drähten befestigt, die in die in der Holzunterlage gebohrten Löcher beliebig plaziert, gedreht und durch Biegen positioniert werden konnten.
Ich hatte mehrere LED-Gruppen mit unterschiedlichen Farbwerten im Einsatz, teils mit Reflektor, um die verschieden Ausleuchtungen zu untersuchen.
Warum ich in der Vergangenheit schreibe? Es war ein Test mit verschiedenen LED-Typen und ich habe derzeit wieder auf die alte Schwanenhalsleuchte zurückgegriffen - der Kabelsalat war mir damals zu groß und ich konnte leider keine gleichförmige Beleuchtung erreichen (war halt ein "Low Budget"-Versuch).

Das separate Zuschalten einzelner LEDs kann durchaus Sinn machen, um bestimmte Bereiche besonders auszuleuchten, ohne das Objekt ständig drehen zu müssen. Zeig doch bitte mal ein paar Bilder mit unterschiedlicher LED-Beleuchtung. Welche LEDs verwendest du?

Die Alu-Ring-Konstruktion findet ich ziemlich pfiffig! Mir gribbelt's in den Bastelfingern  ;)

Viele Grüße
Uwe

Offline Krizu

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Re: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
« Antwort #6 am: 07 Sep 11, 20:23 »
Hallo,

Der Kabelsalat ist mit Flachbandkabel beherrschbarer  8) Die Masse muss nicht einzel geführt werden, aber dann massiv = die Hälfte der Kabel fehlt dann.

MFg

Frank

Offline Findus

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Re: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
« Antwort #7 am: 07 Sep 11, 23:01 »
Hallo zusammen,

also die LEDs habe ich bei EBAY gekauft, sie haben die Bezeichnung:  LED WEISS 5mm 40000 MCD XENON
Es macht teilweise sehr wohl etwas aus, ob nun eine LED zu- oder ausgeschaltet wird. Das Spektrum reicht hier von einer leichten Änderung der Helligkeit bis zum wegfallen von störenden Reflexionen oder bewusstem hervorheben von Reflexionen.

@Krizu
die Masse habe ich auf ein Kabel gezogen  ;), trotzdem 36 Kabel zum ansteuern der einzelnen LEDs. Flachbandkabel war nicht vorrätig, wäre sicherlich etwas schöner geworden, jedoch hat meine Lösung mit den einzelnen Strippen der Funktion keinen Abbruch beschert.
Zudem ist das die erste Beleuchtung dieser Art, die ich gebaut habe, falls ich nochmal so etwas ähnliches bauen sollte, würde ich die eine oder andere Sache von vorne herein anders machen.
Ansonsten muss ich nun erst lernen, mit dieser Art der Beleuchtung umzugehen, es gibt jede Menge Dinge, die immer wieder auffallen, wenn ich am Ausleuchten des Objekts bin.
Vorerst mal ein Bild eines "Emmelberg-Rutils", mit der typischen Herzform, wie man sie dort leider nicht sehr oft findet.
Aufgenommen mit Olympus MSPLAN-10x Objektiv, 0,02 mm stacking. Die Bildbreite ist ca. 0,9 mm

Hier habe ich ein bisschen gespielt, um die Reflexionen der einzelnen Kanten hervorzuheben.

Grüße,

Bernd
« Letzte Änderung: 08 Sep 11, 14:08 von Findus »

Offline loparit

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Re: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
« Antwort #8 am: 08 Sep 11, 13:31 »
Hallo Bernd,

die Aufnahme ist toll, vor allem bei einer Bildbreite von 0,9 mm. Auch die Tatsache dass man die LED einzeln zuschalten oder eben abschalten kann finde ich gut. Ich bekomme in den nächsten Tagen ein ähnliches Teil, das mir ein Bekannter zusammengebaut hat. Dort kann man jeweils den Achtelkreis einzeln Dimmen bzw. auch auschalten.

Gruß
loparit

Offline Findus

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Re: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
« Antwort #9 am: 08 Sep 11, 14:45 »
Hallo zusammen,

hier ein  Bild von einem Fluorit ("Hexakis-irgendwas") aus dem Südschwarzwald. Zugegeben, etwas zu goß für den Rest des Bildes, aber zum Auswerten i.O.

Die Bildbreite ist ca. 2,4 mm, aufgenommen mit 25mm Luminar und mit 0,02 mm gestackt - jedoch nicht komplett auf den gesamten Durchmesser gestackt.

Die Anordnung der LEDs hat es hier möglich gemacht, einzelne Flächen anzustrahlen.

Grüße,

Bernd ;)

Offline Kluftknacker

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Re: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
« Antwort #10 am: 08 Sep 11, 15:02 »
Ja, an die Möglichkeit durch Einzelschaltung einzelne Kristallflächen zu betonen hatte ich bei meiner Frage gar nicht gedacht. Überzeugt natürlich. Allerdings stört mich bei dem kreisförmigen Aufbau, dass man nur von oben fotografieren kann. Ein genaues nachträgliches Ausrichten der Stufe ist dadurch etwas fummelig. Oder wie machst Du das?

Kluftknacker

Offline Findus

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Re: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
« Antwort #11 am: 09 Sep 11, 22:12 »
Hallo Peter,

also eigentlich fotografieren wohl die meisten "von oben" - es sei denn, dass man einen Balgen benutzt, der dann waagerecht oder  schräg aufgebaut ist.
Das Stüfchen wird natürlich vorher schon in die richtige Position gebracht, ich mache das so, indem ich das Stüfchen unter dem Mikroskop in einer Glasschale mit Edelstahlpulver fixiere, danach wird das Stüfchen  mitsamt der Schale unter das Balgengerät gebracht, höchstens noch gedreht, was problemlos geht, nachdem man die richtige Stelle gefunden hat,  da die Ringleuchte darüber positioniert ist. Mehr nicht.
Ich hoffe, Dir damit weiter geholfen zu haben.

Viele Grüße,

Bernd

Offline Klinoklas

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Re: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
« Antwort #12 am: 09 Sep 11, 23:17 »
Hallo Bernd,

super Aufnahmen, ich bin total begeistert.
Vielleicht solltest du dir deinen Zauberkasten patentieren lassen. ;D
Hoffentlich machst du noch einige schöne Bilder für uns und den Atlas.

Gruß
René

Offline mineralien-weiderer

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Re: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
« Antwort #13 am: 07 Oct 11, 19:59 »
Ich sage nur Respekt für diese Leistung.
Ich würde es patentieren lassen.

Glück Auf

Mineralien-Weiderer

Offline Krizu

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Re: Selbstgebaute Beleuchtung zum Fotografieren.
« Antwort #14 am: 07 Oct 11, 20:03 »
Hallo,

zum Patent reicht vermutlich die erfinderische Höhe nicht aus. Ringleuchten sind Stand der Technik. Ausserdem ist eine Patentierung nach der Veröffentlichung nicht möglich.
Gebrauchsmuster...

Sorry

Frank

 

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