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Entstehungsbedingungen von Rauchquarz
Josef 84,55:
Hallo,
ich habe mal gelesen das sich die Rauchquarzfarbzentren erst unter 80C° bilden können, aber bis 180C° stabil sind. Es wurde als eine Theorie für die Beobachtung herangezogen, dass in höheren Gebirgsregionen die Quarze dunkler seien weil sie länger, unter dieser Temperatur, der Umgebungsstrahlung ausgesetzt waren.
Die Umgebungsstrahlung (U238, Th234, K40) und der Einbau von Spurenelementen sind natürlich örtlich sehr variabel.
Grüße Josef
Brodi69:
Altes Thema, immer noch sehr interessant: Im Lapis gab es eine sehr gute Darstellung mit Formel (vgl. Bild.) die zu diesem Thema absolut Lesenswert ist (auf dem Titelbild ist ein Morion aus dem Tessin)...
Zu den alpinen Rauchquarzen: In Tunnelbauten gibt es nie Rauchquarze, weil die Temperatur grundsätzlich zu hoch oder zu wenig lange tief genug ist. Hoch gelegene Gipfelpartieen sind lange genug erkaltet, je kälter desto besser geht das mit der Farbe annehmen... in den Taleinschnitten ist die Erosion in den Eiszeiten sehr stark erfolgt, so dass in geologischen Zeiträumen gesehen, diese Bereiche noch nicht lange genügend erkaltet sind - Ausnahmen lassen sich sehr gut auf erhöhte strahlungswerte zurück führen...
Gruß
Christian
Jörg:
Hallo Christian,
danke auch für Deine Informationen, sehr interessant.
Glück Auf!
Jörg
Brodi69:
Ach ja, und damit in diesem Beitrag auch mal ein wirklicher Rauchquarz zu sehen ist ::) :
Fundort Brunnigrat, Disentis... (Eintrag ins Lexikon folgt....)
Wegschmeißit:
Immer diese "Neidischmacher!" ;D
Schöne Stufe Christian, ganz toll!
Gruß Dirk
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