Hi
Ich hab zwar nichts von diesem Fundort, aber ich hab mal wegen diverser Unsicherheiten Material von der Juliushütte unter dem REM gehabt, was ähnlich aussah. Ohne Dich jetzt entmutigen zu wollen, aber ich konnte auch mit dem REM kaum eine Zuordnung machen. Der Grund liegt darin, das die sichtbaren "Kristalle" keine solchen sind, sondern oft Aggragate aus vielen, winzigen Kristallien oder ggf. auch Pseudomorphosen. Man kann auf dem Foto auch an vielen Stellen erkennen, das die nadeligen "Kristalle" etwas unregelmäßig sind, daher vermute ich, das es hier ähnlich ist. Allerdings kann ich natürlich auch völlig daneben liegen und es sind doch gut ausgebildet Kristalle. Naja, auf jeden Fall schwankte bei meinen "Kristallen" von der Juliushütte der Chemismus innerhalb einzelner "Kristalle" drastisch, dazu der feinkristalliene Aufbau - da hab ich erstmal das Handtuch geschmissen. Allerdings waren andere Proben bestimmbar. Du solltest auf jeden Fall schauen, ob Du irgendwelche typischen, klar trennbare Kristalle oder Aggregate identifizieren kannst. Auf dem Foto sieht das alles doch etwas einheitlich "breiig" aus, da würe ich eher Chrysokoll o.ä. vermuten - aber das will nichts heisen, ich kenne ja nur das Bild.