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Nochmals Uranminerale Johanngeorgenstadt

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uwe:
Bei den im Hebrst von Bodo "Zinnwald" gefundenen Uranmineralen steht ja die endgültige Aussage zu den gelben, nicht fluoreszierenden Kriställchen noch aus. Inzwischen wurden die Proben nochmals mit sicherem Refenrenzmaterial verglichen. Chernikovit scheidet auf Grund enes abweichenden Signals aus. Bleiben noch Upalit, Mindit und Vanmeerscheit als Möglichkeiten.

Nun habe ich mal die recht guten Beschreibungen im "Handbook of Mineralogy" der drei o.g. Minerale verglichen.

Ich bin beim Bestimmen der Kristallform zwar eine Null, aber mir erscheinen die gelben Kriställchen doch eher monoklin als orthorombisch. Außerdem fluoreszieren die Kriställchen nicht. Im o.g. Handbook wird für Mundit und Vanmeerscheit eine Fluoreszenz angegeben, bei Upalit dagegen nicht. Auch die Farbe: bernsteingelb bis kanariengelb dürfte hinkommen.

Obwohl ich dies nochmal mit dem Analysten diskutieren werde, schreibe ich vorerst mal "Upalit", bisher nur vom Kongo bekannt, auf's Etikett.

Nun sind noch die nicht fluorszierenden grünen Kristalle offen. Hier bleibt (ohne Analyse) meines Erachtens nur Torbernit und Zeunerit übrig. Da bei den vorherigen Proben Phosphat gegenüber Arsenat dominierend war, schreibe ich hier Torbernot aufs Etikett.

Gruß
Uwe 

uwe:
Ich schiebe noch mal ein Bild meiner entsprechenden Stufen nach.

Uwe

geomueller:
Hallo Uwe,
na du bringst ja hier Sachen ins Spiel, Upalit wäre ja eine Sensation, mal sehen ob sich das noch bestätigen lässt.

Gruß Jürgen

Bergbaumaulwurf:
Glück Auf!
Da bin ich auch mal gespannt, da ich ich ja auch Material mir hab schicken lassen. Hatte aber leider noch keine Zeit mich so gründlich damit zu befassen.
Aber erst mal Danke für die Arbeit und Mühe- Uwe!
Bergbaumaulwurf

smoeller:
Hallo,

Ich würde eher Vanmeersscheit sagen, Upalit wäre eine echte Sensation.

Hab mal nachgelesen unter Arsenovanmeersscheit (Artikel von Prof. Walenta im Aufschluss bzgl. Vanmeersscheit/A.-Vanmeersscheit von Menzenschwand, 2007). Das Mineral weist demnach nur eine mäßige Fluoreszenz unter langwelligem UV auf, was auch für die P-reichen Mischkristalle gelten dürfte. Die Fluoreszenz ist schwächer als die der Proben aus dem Kongo. Interessant als analyt. Merkmal ist die leichte Löslichkeit von Vanmeersscheit in HCl.

Glück Auf!
Smoeller

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