https://www.juwelo.dehttps://www.geolitho.eu/finanziell-unterstuetzen/https://www.lithomania.de

Autor Thema: Granitpegmatit Strzegom in Polen  (Gelesen 9094 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Lexikon

  • *
  • Beiträge: 1
Granitpegmatit Strzegom in Polen
« am: 25 Jan 12, 20:27 »
Bilder Diskussion - Image Discussion

 (Für mehr Informationen klicke auf das Bild / click on the picture to get more information)

Polen/Dolnośląskie (Niederschlesien), Woiwodschaft/Swidnicki (Schweidnitz), Powiat/Strzegom (Striegau), Gmina/Strzegom (Striegau)
Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Letzte Änderung: 13 Feb 15, 20:34 von oliverOliver »

Offline Jochen1Knochen

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 2.137
  • In meinem Brunnen ist ein Quarzgang
Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Antwort #1 am: 25 Jan 12, 20:27 »
Hallo!
Ich brauche da mal etwas Nachhilfe!Was bitte ist ein Granitpegmatit?Eigentlich sind das doch in Striegau Granitbrüche mit Pegmatiten,oder?
Ich war ja noch nie dort,habe aber auch noch nie gehört,daß die da Steinbrüche direkt zur Pegmatitgewinnung betreiben sollten.
Da das Foto nun allerdings im geologischen Porträit der Lagerstätten drin ist sollten die Kenner dieser Gegend doch mal kundtun,ob das jetzt nun als Pegmatitlagerstätte zählt,oder doch eher nur als Granitabbau.
Gruß Jens

Offline mineralien-weiderer

  • ***
  • Beiträge: 63
    • Mineralien aus den bayerischen Wald!! Deutschland und Weltweit!!
Re: Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Antwort #2 am: 25 Jan 12, 20:52 »
Denke mal die werden da nur Granit abauen, sieht nämlich auf dem Bild so aus, Pegmatit wird da wohl zu wenig vorkommen.
Eher in Gängen durch den Granit.

Glück Auf,
Markus

Offline Collector

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 2.586
Re: Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Antwort #3 am: 25 Jan 12, 22:17 »
Lieber Jens, lieber Markus

Ihr täuscht Euch ! 

Ich habe nicht unbedingt die Muße, die gesamte englischsprachige Lagerstättengeologie der Striegauer (Strzegom) Pegmatite zu übersetzen; wenn Ihr jedoch mehr darüber wissen wollt, schaut doch mal in die umfangreiche englischsprachige Literatur. Einen Hinweis drauf gibt uns unser Mineralienfreund und Kenner der polnischen Mineralogie und Chef von Spirifer, Tomasz Praskier:

"...History of the pegmatites` mineralogical researches (Strzegom)
During the exploitation of the granite pegmatite, druses containing magnificent specimens of different minerals were found many times.  And that is why since the mid 19th century, the pegmatites were a target of intensive researches of many German mineralogists (the area belonged to Germany until 1945), among them the most famous of that time like: Hinze, Schwantke, Traube and Websky. One of the most interesting papers of that period is A. Schwntke`s : „Die drusenmineralien des Striegauer granits”.
After the Second World War, as the region was united to Poland, the Strzegom pegmatites become a target of interest of Polish mineralogists. J. Janeczek published his work: ”Typomorphic minerals of the Strzegom-Sobótka granitic massif pegmatites” (”Typomorficzne minera?y pegmatytów masywu granitowego Strzegom-Sobótka”), in which he describes 57 minerals present in the pegmatites. Papers of A. Kozlowski allowed to define the conditions of crystallization of the minerals present in the druse pegmatites. Although the pegmatites` researches go on from more than 150 years, its mineral inventory is still being completed with other minerals and many scientific papers are being published.

Und auf Spirifers Webseite steht noch viel mehr zum Strzegom Granitpegmatit.

Nur ein paar kleine Tipps für die Unwissenden:

*1. Ein Abbau muss nicht zwingend mit der Geologie und Genese einer Lagerstätte identisch sein
*2. Die Striegauer Pegmatite sind seit fast 150 Jahren als Granitpegmatite bekannt
*3. Wenns Euch gefällt, kann man diese Lagerstätte auch als Feldspatpegmatite bezeichnen (obwohl es hier über 50 MIneralien gibt)
*4. im übrigen: Das Lagerstätten-Portrait, lieber Jens, ist in der Phase der Recherche und nicht alles, was dort als Konzept steht wird auch letztendlich ins ferige Portrait einfließen. Bitte - etwas Geduld, dann erst Kritik.
*5. Und zuguterlett: Was Granitpegmatite sind, findest Du, auch lieber Jens, in jedem Buch zur Lagerstättenkunde. Schau doch mal ins Literaturverzeichnis.

Leider muss ich Schluss machen, da ich grade am metamorphen Strontian-Granitpegmatit arbeite. (Strontianit, Brewsterit, Pb-Zn-Ag).

Schönen Abend wünscht Euch
collector

Offline aca

  • Sponsor 2024
  • *
  • Beiträge: 716
Re: Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Antwort #4 am: 26 Jan 12, 00:04 »
Es handelt sich bei dem abgebildeten Steinbruch um einen Granit-Steinbruch.
In Strzegom wird Granit abgebaut, die sind sehr stolz darauf, wo auf der Welt das Zeug überall verbaut wird.
In diesen Graniten gibt es gelegentlich grössere Pegmatitlinsen und viele kleinere, dazu auch "normale" Quarzgänge. Die mit den kleinen Pegmatiten verunreinigten Bereiche sind für die Steinbruchbesitzer unbrauchbar und werden beseite geräumt, dort dürfen sie in einigen Brüchen von Mineraliensammlern bearbeitet werden.
Ein Granitpegmatit ist ein Pegmatit granitischer Zusammensetzung, und diese werden dort explizit nicht "abgebaut", sondern von Sammlern ausgebeutet und Mineralogen bewundert. Auf dem Bild sieht man ebenfalls nur Granit.

Ich war mal da (in einem anderen Steinbruch).
Einen Pegmatitgang ca. 8-10m breit haben wir auch gefunden, es war leider nicht möglich etwas ordentliches rauszuholen, weil wir den Bruch bis zum Frühnachmittag wieder verlassen mussten.



Offline Troglophiler

  • inaktiver User
  • ***
  • Beiträge: 267
Re: Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Antwort #5 am: 26 Jan 12, 00:14 »
Mal eine Frage am Rande,

Gab es in Striegau auch Uranmineralien?  >:D
« Letzte Änderung: 13 Feb 15, 20:28 von oliverOliver »

Offline Jochen1Knochen

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 2.137
  • In meinem Brunnen ist ein Quarzgang
Re: Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Antwort #6 am: 26 Jan 12, 06:28 »
Hallo Peter!
Das ganze sollte keine Kritik am Portrait darstellen.Gerade,da das ganze von dir so akkurat bearbeitet wird und du eine echt tolle Arbeit da reinsteckst war das als Tip gemeint. :)
Dennoch sind das doch wohl in Striegau Granitbrüche.Wenn ich dann einen einzelnen Pegmatit fotografiere,dann ist das auch ein Granitpegmatit.Die Namensbildung kommt durch das umgebende Gestein.Pegma(griechisch:das Gefrorene)tit sind grob bis riesenkörnige Gesteine,und deshalb hatte ich ja angefragt,ob in Striegau einzelne Pegmatite in größerem Maßstab abgebaut werden.Wenn die sich dort aber hinstellen und bezeichnen ihren normalen Granit als Granitpegmatit finde ich das übertrieben und kann das nicht als Lagerstätte sehen.Dann müsste man den Steinbruch "Elzing" auch als Granulitpegmatit bezeichnen und das ist nicht korrekt.
Gruß Jens
« Letzte Änderung: 26 Jan 12, 18:15 von Jochen1Knochen »

Offline STRAHLER

  • ***
  • Beiträge: 218
  • ganz schön druselig
Re: Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Antwort #7 am: 26 Jan 12, 11:23 »
Ist Pegmatit nicht einfach nur sehr sehr grober Granit??? ???
Meines Wissens ist Granit ja auch eine Feldspat,Quarz, Glimmer-Gemenge genauso wie Pegmatit, nur eben in der Größe stark zu unterscheiden.

Grüße und Glück Auf
Ronny

Offline smoeller

  • ******
  • Beiträge: 5.368
  • Diplom-Mineraloge
Re: Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Antwort #8 am: 26 Jan 12, 13:08 »
Hallo,

Pegmatit ist ein riesenkörniges magmatisches Gestein, defininiert über seine Korngröße. Näher definiert wird das Gestein durch die Voranstellung der Zusammensetzung, also Granit-P., Diorit-P., Nephelinsyenit-P. etc. Granit-Pegmatite sind mit Abstand die häufigsten und wichtigsten. Pegmatite werden spätmagmatisch gebildet, wenn sich bei der Differentiation des Intrusivgesteins Restschmelzen im dachnahen Bereich zurückbleiben, die durch ihren Reichtum an leichtflüchtigen Elementen (K, Li, Na, F, O, H, P, Be), in den gewöhnlichen Mineralen (Feldspäte, Quarz, Glimmer, Hornblende etc.) inkompatiblen Elementen (Ta, Nb, REE, U, Th)  und Si (z.T. als Siliciumfluorid) gekennzeichnet sind. Gehalte an Wasser bzw. OH-Ionen sind kennzeichnend und verantwortlich für das Wachstum der großen Kristalle.

Pegmatite besitzen große Bedeutung als Quelle für Edelsteine (Beryll, Turmalin, Topas), verschiedenen Indstriemineralen (Quarz, Feldspäte, Glimmer) und Erzen (Be, Nb, Ta, REE, Li, Th u.a.).

Glück Auf!
Smoeller

Offline STRAHLER

  • ***
  • Beiträge: 218
  • ganz schön druselig
Re: Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Antwort #9 am: 26 Jan 12, 13:50 »
danke für´s aufklären!

Grüße Ronny

Offline Collector

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 2.586
Re: Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Antwort #10 am: 26 Jan 12, 18:15 »
Hallo Jens

ich will das Thema /Striegau-Pegmatite" nicht ausweiten, da schon seit mehr als hundert Jahren soviel darüber geschrieben wurde, dass weitere Diskussionen eigentlich hinfällig sind.

Tatsache ist, dass es sich bei Striegau (Strzegom) um Granitpegmatite handelt, bzw. um eine granitpegmatitische Intrusion. Die Pegmatite liegen innerhalb der Granite des Strzegom-Sobotka-Massivs. Diese Granite werden abgebaut. Dessenungeachtet ist Striegau eine Granitpegmatit-Lagerstätte mit ca. 90 pegmatit-typischen Mineralien.

Wie schon oben erwähnt, hat der Abbau eines bestimmten MInerals in einer Lagerstätte im Prinzip nichts mit der Geologie einer Lagerstätte zu tun.

Geologisch definiert ist eine Lagerstätte die Gesamtheit aus dem eigentlichen Mineralkörper, Nebengestein, Deckgebirge und Liegendem (tw. ohne Deckgebirge).

Im übrigen gibts in Striegau auch Granodiorite und Tonalite. Würde man diese anstelle der Granite abbauen, wäre die Lagerstätte immer noch eine Granitpegmatitlagerstätte.

Zur weiteren Vertiefung noch ein paar Fachliteraturangaben sowie diverse Artikel in mindat, Lapis, Mineraienwelt, minsocam. Das Internet ist voller Hinweise.


...........Hier ist ein Pegmatit angefahren, wobei der Pegmatit in den Serpentinit intrudiert ist. Abfuhr an K, dafür Zufahr an Mg im Pegmatit. Feldspat ist Hauptmineral des Pegmatits: Name des Gesteins "Plagioklasit". (MinAtlas)

...........Exceptional well crystallized orthoclase crystals are known from many granite pegmatites such as Strzegom / Striegau in Poland (giantcrystal)


*Janeczek, J. (1985): Typomorphic minerals of pegmatites of Strzegom Massif. Geologia Sudetica, 20/2, 1-62. (in Polish with English abstract).; (Feldspat, ExtraLapis, 30 (2006))
......  Different types of pegmatites frequently occur within granitic rocks of the Strzegom -Sobótka massif, which is a composite intrusive body divided into two parts separated by a regional fault (Fig. 1). The western part of the massif, which extends westwards the city of Strzegom (pronounced St’shegom), is a shallow post-tectonic intrusion composed of biotite-hornblende monzogranite and subordinate biotite monzogranite (Majerowicz 1972; Pin et al. 1989; Puziewicz 1990; Domańska-Siuda 2007). Miarolitic pegmatites, zoned pegmatitic veins, pegmatititc schlieren and pods developed in the monzogranite. Miarolitic pegmatites are absent in the eastern part of the massif, which consists of biotite granodiorite, peraluminous two-mica granite and minor bodies of tonalite (Majerowicz 1972; Puziewicz 1990). Only simple (primitive) pegmatitic veins and pods occur ..................

 PEGMATITES OF THE WESTERN PART
Minerals yielded by miarolitic pegmatites from the vicinity of Strzegom have been studied since the second half of the nineteenth century (cf. Janeczek 1985 and literature therein). Fersman, a renowned Russian investigator of pegmatites during the first half of the 20th century pointed out that “the famous mineral locality in Striegau (the German name of the town of Strzegom) Variscan granites can serve as an outstanding example of mineral crystallization in granitic miarolitic cavities” (Fersman 1940).
Miarolitic pegmatites consist of cavities (miaroles) surrounded concentrically by the following pegmatitic zones: aplitic, graphic quartz-feldspar intergrowths, idiomorphic microclines and/or blocky microclines and quartz core
------------------------
* Mitchell, W.D. (1940): Paragenesis of the pegmatite minerals Striegau, Silesia. Am. Mineral. 26, 262-275.
--------------------------------
* Körber, T. & Szuzkiewicz, A. (2010): Striegau/Strzegom - eine Weltklasse-Fundstelle für Pegmatitmineralien. Lapis 35 (7-8), 35-56; 86. [mineral list on p. 55]
*Cerny,I. ET AL. - Paragenesis of the pegmatite minerals of Striegau
---------------------------
...........Strzegom, Świdnica District, Strzegom-Sobótka Massif, Lower Silesia, Poland
Strzegom (Striegau) - Sobótka : Pegmatites and hydrothermally altered granite. (mindat)



Von meiner Seite: Ich bleibe bei Strzegom = Granitpegmatit. Und zum Trost ein Bild eines schönen Granitpegmatits von Striegau.

Besten Gruß
collector

Offline Jochen1Knochen

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 2.137
  • In meinem Brunnen ist ein Quarzgang
Re: Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Antwort #11 am: 26 Jan 12, 18:42 »
Hallo!
Dein Trost ist ein Pegmatit-ja-und zwar einer,der aus einem Granitsteinbruch kommt ;D
Der Granit ist der Gewinnungsgrund,die Pegmatite bzw. deren Drusen nur ein netter willkommener Beifang.
Eine Lagerstätte sollte meines Erachtens erst ab einer gewissen Größe und,oder eines bestimmten Gehaltes von Mineralien,Elementen oder Erzen eine Erwähnung als Lagerstätte erhalten.
Rein prozentual werden die Pegmatite in Striegau wohl kaum so ein großes Potential haben um den Granitabbau zu überbieten.Wenn da prozentual überhaupt groß was rauszuholen ist!
Deshalb werde ich auch weiterhin lediglich von einem Granitabbau sprechen.Meinetwegen auch von einem Granitvorkommen oder auch einer Granitlagerstätte.
Mit den englischen Texten kannst du mich auch nicht überzeugen,da ich die leider nicht lesen kann.
Aber nix für ungut-ich wollte nur darauf hingewiesen haben. ;)
Gruß Jens

Offline aca

  • Sponsor 2024
  • *
  • Beiträge: 716
Re: Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Antwort #12 am: 26 Jan 12, 21:43 »
Ich hätte auch gedacht, dass Diskussionen über ein Bild, dass einen Granit-Steinbruch zeigt und mit Granit-Pegmatit untertitelt ist, nicht notwendig sein sollten.. man würde das einfach korrigieren und gut.

Auf dem Bild des Granit-Steinbruchs ist kein Granit-Pegmatit zu erkennen.
Wenn es darum ginge, was an Ort und Stelle zu finden sein könnte, wäre als Bildüberschrift auch Feldspat passend. Oder wenn es darum ginge, was in der Gegend gefunden werden könnte, auch "Topas und Fluorit".

Das ist natürlich absurd, und deshalb auch nicht so schlimm wie "Granit-Pegmatit", weil jedem klar ist, dass das Schmarrn ist.
Wenn bei einem Bild dieser Größe/Auflösung jemand Granit-Pegmatit liest, dann könnte er vermuten, dass es sich um einen Abbau wie in Hagendorf handelt.
Und das ist nicht so.


Offline Uwe Kolitsch

  • Sponsor 2025
  • *
  • Beiträge: 3.351
    • Uwe Kolitsch, NHM Wien
Re: Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Antwort #13 am: 27 Jan 12, 17:19 »
Strzegom ist sicher keine "Granitpegmatit-Lagerstätte".

Offline Collector

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 2.586
Re: Granitpegmatit Strzegom in Polen
« Antwort #14 am: 27 Jan 12, 18:30 »
Hallo

CUM GRANO SALIS !!

Strzegom ist eine Lagerstätte der Hauptkristallisation mit Tiefengesteinen (wie Granit) zur Nutzung als Eigenschaftsrohstoffe (Schotter, Split, Werksteine, Zuschlagstoffe etc.).

Zufrieden ?

Da es viele andere Granitpegmatite mit "echtem" Lagerstättencharakter gibt, habe ich das Bild aus dem Portrait rausgenommen und werde Strzegom niemals wieder erwähnen.  Gruß an Tom Praszkier.

Schönen Abend
collector


 

Mineralienatlas - Fossilienatlas - Info-Center

Neueste Beiträge Neueste Beiträge