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Autor Thema: Stromatolith  (Gelesen 12647 mal)

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Offline Philip Blümner

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Stromatolith
« Antwort #1 am: 29 Feb 12, 01:55 »
Hallo,
ist Stromatolith nun Fossil oder Gestein? Wikipedia spricht zuerst von Gestein, dann gleichgesetzt von einem Fossil.
Ich bin bisher von einem Gestein ausgegangen - nun bin ich verwirrt. Ich habe mich etwas umgehört, und bekam
überwiegend "Fossil" als Antwort.

Gruß Philip

Offline Erik

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Re: Stromatolith
« Antwort #2 am: 29 Feb 12, 02:17 »
Beides, im Prinzip aber eher eine Struktur  ;)

Stromatolithe sind biogen entstandene Sedimentstrukturen, aus wechselnden Lagen von an organischem Material reichen Schichten  und an organischem Material ärmeren Schichten.  Entstehen durch Matten aus Cyanobakterien, die auf ihrer Oberfläche durch einen Biofilm - eine Art zuckerhaltigen "Klebstoff" - Sedimentpartikel einfangen und dadurch in die Höhe wachsen. Da die Organismen selbst allerdings nicht fossil erhalten werden, sondern nur indirekt durch ihre Lebensspuren nachzuweisen sind, spricht man in der Regel aber von einem Gestein.

Gruß, Erik
« Letzte Änderung: 29 Feb 12, 02:26 von Erik »

Offline Breker

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Re: Stromatolith
« Antwort #3 am: 29 Feb 12, 08:41 »
Korrekterweise ist es weder ein Fossil, noch ein eigenständiges Gestein, sondern ein Spurenfossil (Erik beschreibt viele der wesentlichen Merkmale ja schon, nur der Schluss daraus ist falsch).

Glück auf!

A.B.
« Letzte Änderung: 29 Feb 12, 08:57 von Breker »

Offline Sonnenberg

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Re: Stromatolith
« Antwort #4 am: 29 Feb 12, 11:03 »
 ;)
Ich muß dann auch noch meinen Kommentar abgeben ;
Auch wenn sie als Cyanobakterien bezeichnet werden,sind sie von den eigentlichen Bakterien als eigene Gruppe abgetrennt..Ihre Strukturbildungen,die Stromatolithen,werden in den Geowissenschaften ganz klar als Fossilien angesprochen.,und nicht nur als Gestein.Sonst könnte man z.B.Spuen auch nicht als (Spuren-)Fossilien gelten lassen.Dafür spricht auch,daß die Stromatolithen Entwicklungen erkennen lassen,die im Präkambrium für Parallerisierungen genutzt werden ,d.h. sie haben einen  (vom zeitlichen Umfang eingeschränkten) stratigraphischen Leitwert.
Diese Aussage zitiere ich aus einer Korrespondenz mit Herrn Prof.Dr. Heiner Flick ( Uni Heidelberg ).
Was sind dann Koprolithen ....
Gesteine oder Fossilien ?

und tschüß
Ulrich

Offline triassammler

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Re: Stromatolith
« Antwort #5 am: 29 Feb 12, 11:13 »
Hallo,

korrekterweise ist es kein Spurenfossil, da Spurenfossilien definiert sind als durch die aktive Tätigkeit eines Organismus' auf/im Sediment entstanden. Der Aufbau des Kalkstotzens geschieht bei den Stromatolithen nur passiv, als (zugegebenermaßen nützlicher) Nebeneffekt bei einer ganz anderen Tätigkeit. Ein Korallenriff ist auch kein Spurenfossil...

Gemeinhin werden Stromatolithen im sedimentologischen Bereich unter der auf die Genese abzielenden Gesteinsbezeichnung "Mikrobialithe" geführt. Im paläontologischen Sinn interessiert man sich weniger für die Petrographie, sondern zielt vor allem auf die am Aufbau der Stromatolithen beteiligten Organismen ab. Da diese eine sehr heterogene Gruppe bilden, ist eine eindeutige biologisch Einordnung kaum möglich.

Fazit: Man kann Stromatolithen je nach eigener Warte verschieden einordnen. Persönlich bevorzuge ich die paläontologisch-biologische Sicht, auch wenn die Dinger dann taxonomisch ziemlich in der Luft hängen.

Anmerkungen zum Lexikonartikel

1. Die Stromatolithen von Cochabamba/Bolivien sind m. W. deutlich jünger als bislang kolportiert, sie werden in die Kreide gestellt. Die bisherige Altersstellung ins Proteozoikum beruhte angeblich auf einer Datierung rein dem Augenschein nach. Belege kann ich raussuchen wenns interessiert.
2. "Cyanobakterien = Blaualgen = Canophythen = Blaugrünalgen" Was denn nun? Bakterien (Prokaryota) oder Algen (Eukaryota)? "Cyanobakterien" ist durchaus korrekt, mit Algen hat das aber nichts zu tun.

@Ulrich: Koprolithen sind Spurenfossilien, da aktiv von Organismen erzeugt.

Gruß,
Rainer

Offline Breker

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Re: Stromatolith
« Antwort #6 am: 29 Feb 12, 20:46 »
Hallo und erstmal vorneweg: Ich habe von dem Krabbelzeug kaum Ahnung und verfolge nur nebenbei das was in der Community so an Definitionen besteht. Shapiro (2007) gibt in Miller (2007) eine recht aktuelle Zusammenfassung (hier im Auszug):

„Stromatolites, and
other microbialites, are primarily composed of
mechanical sediments and cements produced through
the activities of a microscopic consortium (Riding,
2000). Thus, they are analogous to other trace fossils as
the resultant structure records ecologic interactions,
not preservation of body fossils. The internal fabric
and macroscale attributes of stromatolites have been
used for biostratigraphic correlation and facies
analysis, even though the taxonomic affinities of the
microbial community are usually unknown. Indeed, it
is quite probable that a particular microbial ecosystem
may be responsible for more than one type of
microbialite, and several different microbial consortia
may construct a unique microbialite.”

Das Thema wird dort recht ausführlich behandelt.

Natürlich wird das Thema auch kontrovers diskutiert (Burne & Moore 1993), und ab und an klar unterschieden (Mata & Bottjer 2011). Das Kompendium von Miller (2007) ist jedoch das einzig halbwegs innovative und zusammenfassende neben Seilacher (2007), und auch wenn man sich strikt an die Spurenfossildefinition von Seilacher (1956?) hält, sind Stromatolithen Spurenfossilien…

Aber wie gesagt, viel Ahnung habe ich von der Thematik nicht.

Glück Auf!

A.B.

Offline Collector

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Re: Stromatolith
« Antwort #7 am: 10 Apr 13, 23:42 »
Hallo

bevor das Thema erkaltet .................

so, wie die Vorredner dieser Diskussion mit aktuellen Referenzen darauf hingewiesen haben, dass Stromatolithen  photosynthesegetriebene  Erzeugnisse, ergo Organismen sind, gibt es eigentlich keinen Grund mehr,  Stromatolithen als Gesteine in einer Gesteinsdatenbank zu führen.
Wäre dem so, würden wir hiermit einen Präzedenzfall schaffen und müssten auch andere versteinerte Fossilien  (Petrefakte) als Gesteine klassifizieren. Ist dies richtig gedacht ?

Stromatolithen werden als die ältesten Fossilien bezeichnet und kommen schon im Präkambrium vor, sie existieren seit etwa 3,5 Milliarden Jahren  (Quelle:  University of California Paleontological Museum (UCPM): Fossil Record of the Bacteria)

Wesentliche Voraussetzung der Bildung von Stromatolithen sind Biofilme, die aus Mikroorganismen bestehen (Mikrobenmatten). Bei rezenten Stromatolithen bestehen die 1 - 10 mm dicken Biofilme meistens aus einer Basislage von heterotrophen Bakterien, eingebettet in einer von den Mikroorganismen gebildeten Matrix aus Schleim (Polysaccharide und anderen Biopolymeren), und aus einer oberen Lage von überwiegend phototrophen Mikroorganismen, vergesellschaftet mit einem geringeren Anteil Heterotropher. Die Biopolymere sind an der Bindung der Sedimentpartikel wesentlich beteiligt.

Im Sinne einer professionellen  Darstellung wäre es angebracht, wenn wir uns hier im Lexikon für die aktuelle wissenschaftliche Definition von Stromatolithe  entscheiden  könnten.

Besten Gruß
collector

Offline Breker

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Re: Stromatolith
« Antwort #8 am: 12 Apr 13, 07:12 »
Hallo,

Stromatolith ist das (Spuren)Fossil (s.o.), das dazugehörige Gestein heißt Biolithit (nach FOLK 1962) oder Bindstone (nach DUNHAM 1962).

Glück Auf!

A.B.

Offline Stefan

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AW: Stromatolith
« Antwort #9 am: 12 Apr 13, 08:54 »
Hallo,
die Diskussion hatten wir ja bereits. Unangefochten ist es ein fossiles Produkt aus Ausscheidungen von Bakterien. So wie Gold biogen ausgefällt werden kann und auch Koprolith ein biogenes Produkt ist.

Die Zuordnung zu Gestein ist keinesfalls falsch und nicht ausschließlich. Solche Diskussionen um die rein technische Zuordnung sind Zeitverschwendung und wenig zielführend. Der Sachverhalt ist im Kern unstrittig und ob nun die rechte oder linke Schublade der bessere Ort ist wird immer ein Streitthema bleiben. Es ist daher wie es ist.

Besten Gruss
Stefan

Besten Gruß Stefan

« Letzte Änderung: 12 Apr 13, 12:41 von Stefan »

Offline Breker

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Re: AW: Stromatolith
« Antwort #10 am: 12 Apr 13, 09:32 »
Hallo,
die Diskussion hatten wir ja bereits. Unangefochten ist es ein fossiles Produkt aus Ausscheidungen von Bakterien. So wie Gold biogen ausgefällt werden kann und auch Kopolit ein biogenes Produkt ist.

Die Zuordnung zu Gestein ist keinesfalls falsch und nicht ausschließlich.

Hallo Stefan,

das ist jetzt aber ganz schön durcheinander geworfen, falsch zusammen gemischt und oberflächlich.
Sie setzen quasi Äpfel mit Himbeeren und Birnen gleich.
Stromatolithen sind rein aquatische biogene Strukturen, die durch eine Kombination des Einfangens von Sedimentpartikeln aus der Suspension durch Biomatten und gleichzeitigem Fällen von Karbonaten (edit: oder Eisenverbindungen wie im Fall der Biomatten/Stromatolithe der BIF's) aufgrund von autotrophen Stoffwechselprozessen gerichtet und spezifisch aufgebaut werden. Diese können gesteinsbildend auftreten, dann fallen sie unter o.g. Definitionen. Oder sie treten singulär auf und sie dann als Gestein anzusprechen wird noch fehlerhafter. (Äpfel).
Koprolithen sind einzelne fossilisierte durch hetereotrophe Stoffwechselprozesse erzeugte Fäkalienüberreste im terrestrischen oder aquatischen Milieu, die ebenfalls ebenfalls gesteinsbildend auftreten können. Solche Fäkalgesteine fallen unter den Sammelbegriff Biogene Sedimente, dazu gehören zum Beispiel einige Phosphorite (fossiler Guano) oder auch die Sedimente der Schreibkreidefazies (sprich: die schönen weißen Kreidefelsen auf Rügen sind eigentlich große K...e). (Birnen)
Zu dem Gold muss ich passen, würde mich aber auf ein Zitat (jünger als 1800) freuen, in dem spezifische (also identifizierbare, aufgrund gleicher Bildungsbedingungen immer wiederkehrende) makroskopische fossile Strukturen beschrieben werden, die gesteinsbildend aus besagtem Edelmetall, bzw. seinen Verbindungen bestehen, das durch den Stoffwechsel von Organismen gebildet (und nicht einfach nur in Partikelform "eingefangen") wurde. (Himbeeren, oder im Mittelalter und für Verschwörungstheoretiker auch "Stein der Weisen").

Ein "Es ist daher wie es ist" als Entgegnung auf Literaturangaben oder fachliche Argumente sagt natürlich hinreichend alles.

Ein etwas irritiertes Glück Auf!

A.B.
« Letzte Änderung: 12 Apr 13, 09:58 von Breker »

Offline Krizu

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Offline Breker

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Re: Stromatolith
« Antwort #12 am: 12 Apr 13, 11:49 »
Hallo Frank,

danke für die Literaturangaben, die Artikel kannte ich bisher nicht. Ich hatte bei mikrobiell gefällten Schwermetallen bisher nur U im Hinterkopf.
Damit reihen sich diese Mikroorganismen aber auch nur in den taxonomisch bunt gewürfelten Haufen der Mikroorganismen ein, die Metalle, bzw. deren Oxide oder Karbonate fällen können. Sie bilden aber mit diesen Fällungsprodukten keine sedimentären Strukturen? Sie produzieren auch keine spezifischen Spurenfossilien oder charakteristische Gesteine (sie bilden ja auch keine Nuggets, die Größe der Partikel bleibt ja im Nanobereich und wird nicht gebunden)? Der Vergleich mit den hier diskutierten Strukturen ist daher trotzdem recht weit hergeholt.

Glück Auf!

A.B.
« Letzte Änderung: 12 Apr 13, 11:54 von Breker »

Offline Stefan

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Re: Stromatolith
« Antwort #13 am: 12 Apr 13, 12:51 »
Hallo Arno,
das mit dem Gold kann sich jeder mit den Begriffen "Gold Baktierien" ganz schnell selbst suchen.

Zitat
Ein "Es ist daher wie es ist" als Entgegnung auf Literaturangaben oder fachliche Argumente sagt natürlich hinreichend alles.

Ich entgegene überhaupt nichts. Lese bitte nicht zwischen den Zeilen sondern nur den Text. Es gibt keinen Grund etwas umzuhängen, da es nur eine andere nicht ganz richtige Schublade wäre nicht mehr und nicht weniger.

Der Argumentation als solches habe und hatte ich nichts hinzuzufügen, da bereits alles auf der passenden Seite steht und beschieben wurde. An der Diskussion ob die Ausscheidungen (NICHT GEHÄUSE) von Bakterien anders zu behandeln sind als die Ausscheidungen von Vögeln werde ich nicht teilnehmen. Dies ist wissenschaftlich völlig irrelevant und bestenfalls eine Frage in welchem Kapitel eine Aussage zu finden ist.

Noch eine Anmerkung dazu, wenn Stromatolithen ein reiner Biofilm wären - wie hier und da geschrieben wird - dann können die "Gesteine" oder "Gebilde" die als solches bezeichnet werden wiederum keine sein. Hier entbehrt es dem vorhandenem Biofilm. Also wären alle als "Stromatolith" bezeichneten "Gebilde" keine sondern wären ein nicht genau benanntes Gestein aus der Gruppe der "Boundstones" oder "Biolithite". Dann wäre die Bezeichnung "Stromatolith" (Lithos = Stein) für den Biofilm wiederum falsch, da es ja nur ein Biofilm ist und kein Gestein.

Das soll die Diskussion nicht anheizen, nur aufzeigen, dass in jeder der Aussagen eindeutige Widersprüche stecken und daher "ist es so wie es ist" einfach da zugeordnet wo es die Wikipedia mit vielen, vielen Quellangaben auch zuordnet.

Besten Gruß
Stefan
« Letzte Änderung: 12 Apr 13, 13:12 von Stefan »

Offline Breker

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Re: Stromatolith
« Antwort #14 am: 12 Apr 13, 13:13 »
Hallo Stefan,

Dies ist wissenschaftlich völlig irrelevant und bestenfalls eine Frage in welchem Kapitel eine Aussage zu finden ist.
sowohl erdgeschichtlich, als auch evolutionsbiologisch oder sedimentologisch ist diese Aussage schlichtweg falsch. Ich wäre dann (Ihrer Aussage bezüglich der halt nur etwas falschen "Schubladen" folgend) aber auch dafür Quarz und Ammonit als Gestein zu klassifizieren. Ich bin sicher, das Lexikon wäre damit zumindest konsistenter.

Glück Auf!

A.B.

edit: Da Sie schnell noch 2/3 Ihres Textes dazueditiert haben: Ich glaube niemand hat hier im gesamten Text erwähnt dass Stromatolithe Biofilme sind (auch GEHÄUSE hat niemand gebrüllt). Der Verfasser des Wikipediatextes schreibt ja schon im 2. Absatz: "Der von Kalkowsky bei der Erstbestimmung des Gesteins verwendete Holotypus", was das dahinter stehende (fehlende) wissenschaftliche Verständnis offenbart. (Holotypen gibt es nur bei Organismen, Fossilien oder Spurenfossilien). Gleiches gilt für die 1:1-Übersetzung naturwissenschaftlicher historischer Begriffe aus den alten Sprachen.
Was den dazugehörigen Gesteinsbegriff betrifft, der ist in der Karbonatsedimentologie schon lange definiert(Bindstone), da braucht man nicht unbedingt mit "ein nicht genau benanntes Gestein aus der Gruppe der "Boundstones" oder "Biolithite"" drumherum zu fabulieren.
« Letzte Änderung: 12 Apr 13, 13:59 von Breker »

 

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