So getz habe ich meine wenigen radioaktiven Mineralien rausgeholt, die in Jousi Dosen eingedost sind oder in dicht schließenden
Klarsicht Hartplastik Behältern verschlossen sind.
Zur Messung habe ich das chinesische BR-9C Handgerät, das ich vor einiger Zeit ersteigert hatte, verwendet.
Normalerweise messe ich damit ein Hintergrundrauschen von etwa 0,1uSv/h, mit Schwankungen im ersten Stock.
Der Torbernit-Kristall im Granit aus der Grube Roland, Gewicht 790g in Klarsichtbox, ergibt in einem Abstand aus 4cm
zur Klarsichtbox ein Ergebnis von ca. 0,08uSv/h bis 0,14uSv/h.
Die Autunit-Brekzie aus Boussac, Gewicht 60g, eingedost in eine Jousi Box ergibt in einem Abstand aus 4cm zur Dose
ein Ergebnis von ca. 0,21uSv/h.
Der kleine Uraninit, Columbit, Gewicht 25g, aus Hagendorf, eingedost in eine Jousi Box ergibt in einem Abstand aus 4cm
zur Dose schon ein Ergebnis von ca. 0,37uSv/h.
Ich weiß nicht wie zuverlässig das Gerät ist, welche Einflüsse Belüftung, der Betrieb von elektrischen Geräten in der Umgebung
haben, man erkennt schon einen Trend von Belegen von Uran-Sekundärmineralien auf Matrix zu etwas massiveren
Uranmineralien.
Nun habe ich noch ein paar Stücke Pechblende von einem Sammlerkollegen erhalten und da sehen die Werte anders aus.
Ich müsste hier noch die Messungen wiederholen. zur Aufbewahrung sind sie eingedost, und in einem Vorratsbehälter untergebracht,
den ich mit Bleischrott aufgefüllt habe. Optimal ist das sicher auch noch nicht.
MFG
Alfred