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Kann man die Lust verlieren am Sammeln ?

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Goldi85:
Hallo,

und wo ist nun hier von Intoleranz zu lesen? Ich denke mal, das habt ihr aus dem Zusammenhang gerissen.
Kaufen anstatt selber zu finden ist und bleibt nunmal weniger "geil", ich denke das kann man als Fakt sehen, ohne nun die eine oder andere Art des Sammelns zu kritisieren. Beides dürfte sich eh die Waage halten, beim selber sammeln zahlt man im Endeffekt mehr (wenn ich nur ans Benzin denke) und findet selten Gutes, dafür ist der Lerneffekt größer.

Gruß  Daniel

harzforelle:
Hallo Sammlergemeinde,
Kann man die Lust am Sammeln je verlieren? Ich glaube nein, denn jedes Sammeln ist Bewegung in freier Natur die gerade jetzt erwacht! Sammeln ist Natur erleben, Fundstellen orten, wandern, Ortskenntnisse erwerben. Und ich muß sagen, gerade für den Harz geht es heute gar nicht anders mehr: An bekannten, berühmten Fundstellen ist nichts mehr zu finden, ob abgegrast oder Sammelverbot sei dahingestellt. Man muß halt recherieren, alte Pingen, Gangverläufe und dann Wandern und SUCHEN.... Nicht immer krönt der Erfolg, aber schon eine Belegstufe gibt doch was her, oder??? Und sich manchmal in die Zeit des Abbaus im 17./18.Jh. so Sonntagsnachmittags zurückzuversetzen und in der Pinge die Gedanken so schweifen zu lassen,
eije auf die Ideen kommt doch nicht jeder oder? Also kann man, auch wenn viieellll Mißerfolg dabei einhergeht, doch von diesem schönen Hobby nicht lassen.
In diesem Sinne ein noch frohes Osterfest und haltet am Hobby fest weil es interessanter und Gesünder ! als jede Modelleisenbahn ist - auch wenns zur Zeit in die Spritrechnung geht  :P.

GA Jochen

pseudonym:
Sag ich ja wenn man auch mal mit nem Beleg zufrieden sein kann , passt das schon .

Wer aber nur nach Museumstufen giert ist da schlechter dran - war aber noch nie mein Problem.

Tobi:
Womit sich ja wieder ein klein wenig der Kreis schließt: Wer eher auf optisch ansprechenden Stufen aus ist, der wird beim eigenen Sammeln nicht allzu viel Erfolg haben, von daher ist der Kauf eine völlig legitime Möglichkeit, seine Sammlung an internationalen Schönheiten zu erweitern. Wer sich jedoch beim Selbstsammeln über einfach jedes Mineral freuen kann (und auf die meisten von uns dürfte das zutreffen), dessen Sammlerherz wird sich auch weiterhin im einheimischen Raum erfreuen können 8)

rudi_strolz:
Hallo zusammen,

(auch optisch ansprechende) Museumsstufen werden in Deutschland durchaus heutzutage noch gefunden. Sie werden aber nur selten publiziert, da dies regelmäßig einen Run auf die Fundstelle auslöst und diese dann früher oder später nicht mehr betreten werden darf. Das ist ein unerfreulicher Mechanismus, der die besten Stücke, ungesehen vom Rest der Welt, in den gut behüteten privaten Sammlungen versauern lässt. Hinzu kommt, dass das Sprichwort "Geteilte Freude ist doppelte Freude" bei Jägern und Sammlern nicht unbedingt zutrifft. Es gibt genügend "Kollegen", die mit ungeteilter (Fund)freude bestens klar kommen.

Davon abgesehen habe ich auch schon eine Phase des Nichtsammelns hinter mich gebracht. Das war die Zeit, in der sich der Betretungsverbote häuften, die Hilfssheriffs dauerhaft auf Pirsch gingen und noch so höfliche Anfragen grundsätzlich negativ beantwortet wurden. Wie soll man da den Spaß am Hobby behalten? Inzwischen habe ich mich damit halbwegs abgefunden, beschränke mich auf meine Standardfundstellen und gönne mir dann und wann ein Highlight, was allerdings mit ziemlicher Fahrerei oder mit Urlaub verbunden ist. Es gibt nämlich tatsächlich Länder, in denen Sammler gerne gesehen sind und das Mineraliensammeln in der gesellschaftlichen Wahrnehmung erheblich positver belegt ist als bei uns. Siehe beispielsweise: http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/USA/Nevada/White%20Pine%20Co./Robinson%20District/Ely/Garnet%20Hill

Glück auf!
Carsten

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