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Bilder von Kristallen direkt in den Minen

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Wegschmeißit:
Danke für´s Teilen!

 :o :o :o :o :o

Gruß Dirk

Tobi:

--- Zitat von: Brodi69 am 30 Jan 13, 14:14 ---
Absolut MEGA!!!! Eine virtuelle Befahrung der geschützten Bergkristallkluft Gerstenegg am Grimsel ... einfach genial !!!!
http://www.kristalle.ch/Strahlen/Gersteneggtour_flash/GersteneggTour.html?scenetoload=scene_c_pano2

--- Ende Zitat ---


Erst fragte ich mich, ob man denn unbedingt hier fettgedruckt, groß und dann auch noch rot schreiben muss ...
... aber das ist WIRKLICH absolut MEGA!!!!  

;D

Hg:
hübsch Christian :)
Weißt Du wie groß die Kluft ist?

Gruß,
Andreas

Tobi:

--- Zitat von: Hg am 30 Jan 13, 14:41 ---hübsch Chrisitan :)
Weißt Du wie groß die Kluft ist?

--- Ende Zitat ---

"Die Kluft ist ein langgestreckter, elliptischer bis fast zylindrischer Hohlraum von rund 14m Länge und maximal 1m Höhe"

Quelle: http://kristalle.ch/Strahlen/Geschuetzte_Kluft_Gerstenegg.asp

Brodi69:
Infos zur Kristallkluft:


--- Zitat ---Im Jahre 1974 wurde tief im Berginnern am Grimselpass durch die Kraftwerke Oberhasli (KWO) ein Stollen vorgetrieben. Als eines Tages beim Ausgang kein Aushub mehr gefördert wurde, wunderte sich die Bauleitung. Bei der Abbaufront angelangt, fand man die Mineure beim Strahlen (Kristalle suchen) anstatt beim Bohren. Der herbeigerufene, erfahrene Strahler Ernst Rufibach stellte bald fest, dass da nur der Ausläufer einer grossen Kluft angefahren worden war - der Hauptteil der Kluft war durch eine grosse quer liegende Kristallplatte geschützt und somit unversehrt von Sprengungen und strahlenden Mineuren. Bei den grossen Ausmassen und dem wunderbaren Inhalt der Kluft sowie deren Lage tief im Berginnern (1'860m vom Ausgang entfernt) war für Ernst Rufibach schnell klar, dass dieses Naturphänomen unter Schutz gestellt werden sollte (denn diese Kluft tief im Berg ist von den oben erwähnten Erosionskräften geschützt). Dies wurde dann auch bereits im Dezember 1974 vom Berner Regierungsrat so entschieden.

1983 wurde durch die KWO und Ernst Rufibach die Erschliessung der Kluft begonnen. Zwei Jahre später wurde ein kurzer Seitenstollen vorangetrieben um einem breiteren Publikum Einblick die Kristallhöhle zu erlauben. Seit 1987 kann dieses einzigartige Naturphänomen bei Führungen durch das Kraftwerk und die Stollen der KWO bewundert werden. Die Besucher können durch drei Fenster in der Kristallkluft klare, helle Quarzkristalle, Gwindel, Rosafluorit, Calcit und Chlorit erkennen - genau so wie sie gewachsen sind. Das einsehbare Kluftsystem im Grimsel-Granodiorit weist heute eine Länge von 14m auf, wobei allerdings das gesamte System noch grösser ist, bzw. war - ein Teil wurde durch den Stollenvortrieb zerstört und ein anderer Teil ist wahrscheinlich noch im Berg verborgen.

--- Ende Zitat ---

Grüsse
Christian

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