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Wer kann helfen? / Pseudomorphose von Pyrit nach Sternbergit

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alihofi:
Hallo Mineralienfreunde,

Hätte gern mal Eure Meinung zu den beigefügten Bildern gehört.
Fundort ist die Schachthalde 139 (Abraham) Lauta b. Marienberg.
Auf Grund der geringen Größe kann ich leider die Härte nicht prüfen.
Meine Vermutung geht in Richtung Silberkies evtl. Sternbergit ? Argentopyrit kenne ich nur in gedrungenen gestreiften Säulen,
bin mir aber nicht sicher.  ::)

Glück Auf
alihofi

Haubi:
Hallo,

Deine Vermutung geht in die richtige Richtung. Das sieht aus wie Sternbergit, meist sind sie jedoch längst in Pyrit umgewandelt, also eine Pseudomorphose von Pyrit nach Sternbergit. Habe ich so auch auf selbiger Halde gefunden, gibts auch im Revier Annaberg/Frohnau.

Glückauf.
Uwe

alihofi:
Danke Uwe,  ;)
genau die gleiche Antwort habe ich auch von einem  Bekannten Lauta-Sammler bekommen.
Ich denke, das so eine Pseudomorphose auch bei den meisten Argentopyriten von da zutrifft ?

Glück Auf
alihofi

raritätenjäger:
Hallo,

fast immer, auch von anderen Fundorten im Erzgebirge. Frische Sternbergite und Argentopyrite waren immer die Ausnahme. Du hast da auch immer verschiedene Stufen des Umwandlungsgrades, die früher alle eigene Namen hatten (Frieseit, Argyropyrit etc. pp.).

Gruß
Andreas

Haubi:
Zudem neigen diese Proben leider zur Zersetzung der Eisensulfide in den heimischen Sammlungsgefilden. Von meinen in den späten Achtziger Jahren in Lauta gesammelten Stücken musste ich inzwischen fast alle wegwerfen, völlig zerbröselt oder von diversen Eisensulfaten überzogen.
Uwe

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