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Autor Thema: Dioptas und andere Kupferminerale von Sasel, Schleswig - Holstein  (Gelesen 3688 mal)

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Offline giantcrystal

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Hallo aus Mittelfranken

man findet doch immer wieder überraschende Sachen

Mindat : http://www.mindat.org/loc-105813.html

listet eine Kupfermineralfundstelle, u.a. mit Dioptas (!) bei Sasel in Schleswig - Holstein

Nie gehört davon, wer weiß mehr ?

Glück Auf

Thomas

Offline Tobi

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u.a. mit Dioptas (!) bei Sasel in Schleswig - Holstein
Naja, das mit dem Ausrufezeichen hinter Dioptas ist so 'ne Sache, bei Mindat ist es ja ein Fragezeichen, also wohl nicht so wirklich belegt ... oder wie soll man das Fragezeichen deuten? Wäre natürlich cool, wenn jemand den Beweis antreten könnte, dass es dort Dioptas gibt; Schleswig-Holstein ist ja sonst nicht so das Paradies für Mineralien :D

Gruß
Tobi

Offline Kluftknacker

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Da bleibt wohl nichts anderes übrig, als die genannte Referenz (A. Wittern: "Mineralfundorte in Deutschland", Schweizerbart (Stuttgart), 2001) zu bemühen und die dortige Quellenangabe kritisch zu hinterfragen.


GA
« Letzte Änderung: 05 Jul 13, 13:23 von Kluftknacker »

Offline Kluftknacker

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Nach Wittern sind die Minerale an Geschiebe gebunden - also: go northside!

Quelle z.B.: Eichbaum, K. , Meier, H. & Zachau, A. (1973): Geschiebefundorte im Raum Hamburg, Schleswig-
Holstein, Niedersachsen. - Der Geschiebesammler. Sonderh. 1; Buchholz.

vielleicht hilft es weiter

« Letzte Änderung: 05 Jul 13, 13:22 von Kluftknacker »

Offline raritätenjäger

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Hallo,

das halte ich nach wie vor für eine Fehlbestimmung (Brochantit). Ich hatte da auch mal vor Jahren versucht, etwas herauszufinden und meine, mich erinnern zu können...

Gruß
Andreas

Offline cmd.powell

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Nur weil bei mindat irgendwas in irgendeiner Liste steht heist das noch lange nicht, das dieses auch stimmt - was ja generell das Problem mit Listen ist, wo (fast) jeder alles eintragen kann. Irgendein Honk hat auch hier im MA in der Mineralienliste für die Grube Glücksrad "Osmium" eingetragen...
Ich denke daher mal, das Andreas mit seiner Vermutung richtig liegt, zumal Brochantit durchaus mal in "exotischen" Kristallformen vorkommen kann, z.B. als quadratische Tafeln, die man spontan für Torbernit halten könnte.
Eine andere Möglichkeit wäre irgendwas mikrokristallines, was nur röntgenographisch nachgewiesen werden kann wie z.B. der Shattuckit von Helgoland.

Offline Kluftknacker

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Nur weil bei mindat irgendwas in irgendeiner Liste steht heist das noch lange nicht, das dieses auch stimmt

Hier kann man dem Bearbeiter (oder Honk) keinen Vorwurf machen, hat er doch nur die Daten von/aus Wittern 1:1 übernommen. Dieser hat leider seine Angaben nicht mit den dazugehörigen Quellen hinterlegt, jedenfalls kann man die nicht einfach zuordnen. Hier ist Quellenstudium angesagt. Hat man die Aussage "Dioptas" irgendwo gefunden, heißt es diese kritisch zu hinterfragen.
Hier ist der Mineralienatlas und auch Mindat außen vor. Das Grundproblem, dass bei den Listen keine eindeutigen Referenzen angegeben sind, löst das auch nicht.

GA
Kluftknacker

Offline Uwe Kolitsch

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"..., bei Mindat ist es ja ein Fragezeichen, also wohl nicht so wirklich belegt ... oder wie soll man das Fragezeichen deuten?"

Ja, laut Literatur nicht eindeutig Bestimmtes oder ohne Analyse Beschriebenes, aber ziemlich Unglaubwürdiges versehen wir in Mindat mit einem Fragezeichen.
Steht in Wittern auch schon ein Fragezeichen?

Offline Kluftknacker

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Steht in Wittern auch schon ein Fragezeichen?

Ja