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Zinnober aus Deutschland
Bernd G:
Münzenberg in der Wetterau ist auch ein Fundort von Zinnober auf Baryt. Bilder folgen noch .
Gast aus Sachsen:
--- Zitat von: uwe am 01 Jan 05, 10:47 ---Es gibt in Sachsen ein einziges Fundgebiet für Zinnober, welches zwischen Zwickau und Schlema liegt.
--- Ende Zitat ---
Die Frage ist nur, was an dieser Geschichte Wahrheit und was Legende ist. Ich kenne persönlich nur ein einziges Stück mit Zinnober von Zwickau, gefunden bei den Bauarbeiten an der Zwickauer Mulde beim Bau eines kleinen Wasserkraftwerkes- der Kristall misst ca. 0,3mm....
kristallspürnase:
Glück Auf im Neuen Jahre!!
Ich vor vor nun schon 2 jahren einmal an der Fundstelle in Hartenstein und man könnte sagen, dass sie erloschen ist!! :'( Funde sind absolute Glückssachen!!
uwe:
Hallo Gast aus Sachsen,
natürlich hast Du recht, Zwickau als Zinnoberfundstelle spukt halt durch die Literatur, wobei die Fundstelle im Tieftal ja in diesem Gebiet liegt, und es theoretisch durchaus auch an anderer Stellen in diesem Gebiet Zinnober geben könnte. Wenn das Stück, das Du kennst allerdings am Ufer der Mulde gefunden wurde, wird es wohl vom Tieftal bis zum Fundort im Laufe der Zeit durch das Wasser transportiert worden sein.
Zinnober findet man aber heute auch relativ häufig in den Schwermineralfraktionen beim Goldwaschen in Sachsen. Wie Dir sicher bekannt ist, ist das Goldwaschen in Sachsen jetzt groß in Mode gekommen. Das dabei ausgewaschene Zinnober stammt aber sicher vom Quecksilber der Goldaufbereitung.
Glück Auf
Uwe
Gast aus Sachsen:
--- Zitat von: uwe am 01 Jan 05, 15:38 ---Hallo Gast aus Sachsen,
natürlich hast Du recht, Zwickau als Zinnoberfundstelle spukt halt durch die Literatur, wobei die Fundstelle im Tieftal ja in diesem Gebiet liegt, und es theoretisch durchaus auch an anderer Stellen in diesem Gebiet Zinnober geben könnte. Wenn das Stück, das Du kennst allerdings am Ufer der Mulde gefunden wurde, wird es wohl vom Tieftal bis zum Fundort im Laufe der Zeit durch das Wasser transportiert worden sein.
--- Ende Zitat ---
Das widerum halte ich für sehr unwahrscheinlich. Die Betonung lag auf "beim Bau eines kleinen Wasserkraftwerkes". Das heisst zu gut deutsch: da wurde vom linksseitig der Mulde liegenden Berg gut 250 Kubikmeter anstehendes Gebirge abgetragen. Das Material war also sozusagen bergfrisch.
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