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Vitriole : Styptischer Geschmack ?
giantcrystal:
Hallo aus Mittefranken
Ich lese gerade das ganz hervorragende Buch "Spessartsteine" von J. LORENZ und hier das Kapitel über Bieberit
Dort steht ein aus älterer Literatur zitierter Absatz, das das Mineral Bieberit einen " styptischen Geschmack" hätte
Beim Googeln stelle ich nun fest, das dieses wohl völlig aus der Mode gekommene Wort früher recht häufig verwendet wurde, u.a. zur Beschreibung diverser Vitriole
Kennt jemand das Wort genauer ? Wo kommt es her und was bedeutet es genau ?
Danke und Glück Auf
Thomas
Wegschmeißit:
Hallo
Agricola beschreibt in seinem Buch "De Natura Fossilium" von 1546 in einem kurzen
Abschnitt auch den Geschmack der Minerale.
Den Geschmack von Vitriolen beschreibt er dabei mit einem "Mischgeschmack"
Ob das in irgend einer Art mit deinem Begriff etwas zu tun hat, kann ich aber
nicht sagen.
Gruß Dirk
heli:
Kommt wohl aus dem griechischen und bedeutet "zusammenziehend" (s. unter styptikos, styphein). Habe aber noch nicht versucht, Vitriol zu lutschen.
Uwe Kolitsch:
Laut Google-Quellen heißt das soviel wie adstringierend (evtl. außerdem auch blutstillend).
raritätenjäger:
Hallo,
"adstringierend" hätte ich jetzt auch in den Raum geworfen. Kommt der Sache auf jeden Fall nahe... Lecker :D
Gruß
Andreas
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