Hallo,
Unakit hatte ich auch schon gedacht und wieder verworfen.
Stimmt. Für Unakit fehlt der rote Feldspat, kann da auch keinen entdecken.
Ich sehe schon, das ist schwierig
Ich bleibe bei einem überprägten Gestein, da anscheinend ein Mineralgemisch vorliegt (zumindest was grünes und dunkle Minerale).
Man kann die Bestimmung hier halt nur anhand der Bilder treffen. Eine "Ferndiagnose" ist immer schwieriger, als wenn man ein Stück selbst in der Hand hält (wie spiegeln manche Minerale beim Drehen?) Um eine Bestimmung zu optimieren ist eine frische Bruch- und eine plane, polierte Schnittfläche eigentlich das Minimum. Dann gibt es noch Dünnschliffe für das Mikroskop. Dann findet noch die Härte und die Strichfarbe Beachtung. Auch Säuretests sind oft hinweisend.
Doch es gibt so viele verschiedene Gesteine (Mineralgemenge), davon noch etliche Varianten, die längst nicht alle namentlich benannt sind. Im Zweifelsfall bekommt man mit den genannten Dingen nur die Zusammensetzung des Mineralgemenges heraus, ohne dass das Gestein einen Eigennamen hat. Das gilt insbesondere für metasomatische Gesteine, für das ich Dein Stück halte.
Auch Profis können ohne die oben genannten Mindestanforderungen keine sichere Bestimmung durchführen. Dass Du Dein Stück nicht zertrümmern und zersägen möchtest, um an einen Namen zu kommen, kann ich ja nachvollziehen, doch ohne dem (oft auch mit) sind halt noch engere Grenzen gesetzt. Und, wie Jochen1Knochen bereits schrieb, gehören Trommelsteine zu den undankbaren Bestimmungsobjekten.
werde es nochmals bei gutem Tageslicht versuchen
Das ist ein Plan.
Glück Auf!
Jörg