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Autor Thema: Mineralien als Geldanlage?  (Gelesen 17995 mal)

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Offline Goldi85

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Re: Mineralien als Geldanlage?
« Antwort #15 am: 02 Jul 12, 22:01 »
Hallo,

was bei national und international angebotenen Topstücken oft vergessen wird: die Händler holen da bereits raus, was geht. Das sind Leute mit meist 10+ Jahren Erfahrung auf dem Gebiet. Die haben ihre Quellen, ihre Kundschaft und wissen, wie man Marketing betreibt. Und eben welche Preise man fordern kann. Und dann versuch mal, für eines dieser Topstücke auch nur ein Bruchteil des investierten Geldes wieder reinzuholen. Wie willste das machen? Ebay?
Ich empfehle hierzu noch die entsprechende Diskussion auf mindat, speziell Frank de Wits Post hat was.
http://www.mindat.org/forum.php?read,6,261348,262268#msg-262268

Gruß  Daniel

Offline dorypterus

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Re: Mineralien als Geldanlage?
« Antwort #16 am: 04 Jul 12, 06:54 »
Hi,
also ich bin der Meinung, das es sich immer lohnt seltene oder komplette Sammlungen als Wertanlage zu nutzen.
Voraussetzung ist natürlich immer ein passender Einkaufspreis.
Wenn eine Sammlung richtig gut und vorallem wissenschaftlich relevant ist, dann stellt sie auch immer einen gewissen Gegenwert dar der zwar häufig deutlich überschätzt wird. Bleibt man alledings realistisch dann geht das schon.
Seht euch nur mal Fossilien aus Messel an, vor jahrzehnten war es Massenware, die keiner haben wollte, weil die Präparation so schwierig war und heute zahlt man irre Preise für solche Stücke.Meteoritenpreise (qualitativ hochwertige Exemplare oder sehr seltenes Material) steigen jedes Jahr im Preis um ca.10 - 15 % ,Freiberger oder Harzermineralien usw. da ist es genau so und da gibts noch viele Beispiele.
Preisvergleich ist natürlich immer sehr wichtig aber bei seltenen oder einmaligen Exemplaren, da kann man nix falsch machen.
Bei Massenware ist das natürlich was anderes, sowas taugt nur als Beleg oder schönes Sammlungsobjekt, aber nicht als Wertanlage.
 Glück Auf
vom Kyffhäuser

Offline cmd.powell

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Re: Mineralien als Geldanlage?
« Antwort #17 am: 05 Jul 12, 02:47 »
Seht euch nur mal Fossilien aus Messel an, vor jahrzehnten war es Massenware, die keiner haben wollte, weil die Präparation so schwierig war und heute zahlt man irre Preise für solche Stücke.

Bei Massenware ist das natürlich was anderes, sowas taugt nur als Beleg oder schönes Sammlungsobjekt, aber nicht als Wertanlage.

Öhm - kann es sein, das Du Dir da selbst etwas widersprichst ?

Ich würde in Mineralien keine Wertanlage im gewinnbringenden Sinne sehen, sondern eher mit Verlust "geparktes" Geld. Alle Sammlungen, von deren Verkauf ich etwas mitbekommen habe, wurden mit Verlust verkauft, und die Sammlungen bestanden nicht nur aus Belegstücken und "Massenware". Das erste Problem bei der erfolgreichen Vermarktung einer Sammlung ist doch schonmal, das man einen finanzstarken Käufer finden muß. Hat man im Laufe seines Leben eine Sammlung im Wert von sagen wir mal 100.000 Euro zusammengetragen und möchte diese nun im Stück gewinnbringend verkaufen, muß man also mindestens 100.001 Euro dafür bekommen. Welcher potentiell interessierte Sammler hat soviel Geld zur Verfügung ? Praktisch keiner ! Hinzu kommt, das die wirklich reichen Sammler sich ganz anderer Quellen bedienen und somit als potentielle Käufer ausscheiden. Bleibt nurnoch der Verkauf an einen Händler und dieser hat natürlich seine eigene Gewinnspanne im Sinne und wird nicht diesen "waren" Wert bezahlen wollen/können. Blöd gelaufen ! Als Sammler bleibt einem da nur die Alternative, selber als Händler zu fungieren und die Stück einzeln z.B. im Internet zu verkaufen. Hier halte ich eine gewinnbringende Vermarktung für durchaus möglich, allerdings dürfte der Zeitrahmen größer als ein paar Tage sein  ;) So sehe ich das Thema "Mineraliensammlung als Wertanlage".

Als Krisensicher kann man so eine Anlage schon gar nicht bezeichnen. Haben wir eine handfeste Krise mit kollabierender Wirtschaft etc., wird man mit solchen sekundären und tertiären Tauschmitteln sicher nicht mehr weiterkommen. Sammlungen sind reine Luxusartikel und sobald es ums nackte Überleben geht, sind Luxus (und Reichtümer) obsolet. Wenn es richtig hart kommt, wird auch unser lieber Bänker mit seinem Goldbarren hungrig bleiben - dann bekommt der Kunde, welcher dem Bäcker Kartoffeln, Mehl oder Holz bringt, die Brötchen - und den Kuchen der, der ihm den Ofen repariert. Aber nur, weil wir ja reichlich von sich überzeugte Bänker haben, stehen wir jetzt kurz vor einem Kollaps des Wirtschaftssystems  :o

Offline Mineralroli

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Re: Mineralien als Geldanlage?
« Antwort #18 am: 05 Jul 12, 06:18 »
Hallo
Mineralien werden keine gewinnbringende Wertanlage sein, aber ihren Wert behalten und in bzw. nach der Krise zu Geld machen lassen.
Es wird sie immer noch geben ....die Sammler, die gern Stufen kaufen. Nicht jeder ist in einer Krise gleich arm und die Leidenschaft bleibt.
Ein Sammlungsverkauf ist sicher ein Verlust aber wenn man seine Exemplare selbst vermarktet rettet man zu mindest ein Teil seiner Kohle.
beste Grüße
Roland

Offline quartzgreece

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Re: Mineralien als Geldanlage?
« Antwort #19 am: 24 Jul 12, 11:22 »
ür eine lange Zeit gelagert werden, ich bin einverstanden ;)

Offline triassammler

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Re: Mineralien als Geldanlage?
« Antwort #20 am: 24 Jul 12, 18:55 »
Hallo,

Seht euch nur mal Fossilien aus Messel an, vor jahrzehnten war es Massenware, die keiner haben wollte, weil die Präparation so schwierig war und heute zahlt man irre Preise für solche Stücke.

Bei Massenware ist das natürlich was anderes, sowas taugt nur als Beleg oder schönes Sammlungsobjekt, aber nicht als Wertanlage.

Öhm - kann es sein, das Du Dir da selbst etwas widersprichst ?
Fossilien kamen bereits im 19. Jh. beim Abbau des Messeler "Ölschiefers" reichlich zu Tage. Da das Sediment beim Austrocknen völlig zerfällt und die Fossilien ohne Matrix ebenfalls, hat sich fast niemand für die Fossilien interessiert. Die einzige Möglichkeit war, die Platten permanent bergfeucht aufzubewahren, was aus Platz- und Schimmelgründen sehr unpraktisch war. Vereinzelt wurde versucht, die Platten vorsichtig zu trocknen, wobei aber stets die Qualität der Fossilien sehr stark litt, soweit es überhaupt glückte. Erst als Sammler in den 1970-er Jahren die Methode der Kunststoffstransferpräparation für die Messelfossilien entwickelten stieg das Interesse sprunghaft an, konnten damit doch dauerhaft haltbare und gut untersuchbare Präparate geschaffen werden. Ab diesem Zeitpunkt begann sich auch die Wissenschaft für Messel zu interessieren. Etwa zwanzig Jahre lang wurde fleißig gesammelt und einige bedeutende öffentliche und Privatsammlungen mit Messel-Fossilien aufgebaut. 1990 begann aber schon der Ausbau zur Mülldeponie... Und als der endlich gestoppt werden musste kam die Unterschutzstellung - erst als Grabungsschutzgebiet und dann als Weltnaturerbe. Fossiliennachschub für Sammler gab es damit nicht mehr, zumal man auch beim Handel mit Altfunden immer mit einem Bein in einer Grauzone stand wenn die Herkunft vor ca. 1990 nicht beweisbar war. Ein guter Teil der Privatsammlungen gelangte seitdem an Museen und Institute, was das Angebot auf dem Markt weiter verringert hat. Außerdem schwankt die Qualität der Altpräparate je nach ausführendem Präparator stark.
Alles das macht heutzutage sogar an sich sehr häufige Fossilarten aus Messel zu sehr teuren Sammlerstücken, für die Interessierte gerne sehr tief in die Tasche greifen. Die Reputation der Fundstelle als Weltnaturerbe, die hohe Attraktivität und Ästhetik gut gemachter Präparate und das gleichzeitig sehr knappe Angebot macht Messelfossilien durchaus zu gewinnbringenden Spekulationsobjekten.

Zitat
Hat man im Laufe seines Leben eine Sammlung im Wert von sagen wir mal 100.000 Euro zusammengetragen und möchte diese nun im Stück gewinnbringend verkaufen, muß man also mindestens 100.001 Euro dafür bekommen.
Zuzüglich Steuern, wenn das Finanzamt etwas davon mitbekommt.

Zitat
Welcher potentiell interessierte Sammler hat soviel Geld zur Verfügung ? Praktisch keiner ! Hinzu kommt, das die wirklich reichen Sammler sich ganz anderer Quellen bedienen und somit als potentielle Käufer ausscheiden. Bleibt nurnoch der Verkauf an einen Händler und dieser hat natürlich seine eigene Gewinnspanne im Sinne und wird nicht diesen "waren" Wert bezahlen wollen/können.
Volle Zustimmung. Der Händler kann den wahren Wert gar nicht bezahlen, da er auf den Kaufpreis noch seine eigenen Kosten (MwSt. etc.) aufschlagen muss ohne dabei den real zu erzielenden Wiederverkaufspreis (also die 100.000) zu überschreiten. Deswegen gibt es ja beim Verkauf an einen Händler meist nur 30 oder 50% des vollen Werts. Hat nichts mit Abzocke zu tun sondern ist purer Realismus.

Zitat
Wenn es richtig hart kommt, wird auch unser lieber Bänker mit seinem Goldbarren hungrig bleiben - dann bekommt der Kunde, welcher dem Bäcker Kartoffeln, Mehl oder Holz bringt, die Brötchen
Wie sagte mein Mineralogie-Prof immer? "Gold? Silber? Diamanten? In der Not überlebt der, der das Brötchen hat!".

Gruß,
Rainer

Offline Sonntag

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Re: Mineralien als Geldanlage?
« Antwort #21 am: 30 Aug 23, 18:15 »
Hallo, an alle Mineraliensammler,

mit großem Interesse habe ich eure interessanten Beiträge gelesen. Nach meiner Einschätzung ist die Situation noch genauso wie 2012.

In hundert und mehr Jahren werden außergewöhnlich schöne und seltene Topstufen unter Umständen eine ähnliche Wertentwicklung haben, wie wir sie von sehr alten und teuren Gemälden kennen. Mineralienstufen sind Unikate, und kein Mensch kann sie so ein zweites Mal herstellen.

Es freut mich, dass meine Enkelkinder sich ebenfalls für schöne Steine interessieren, und die  Sammlung voraussichtlich  in der Familie bleibt.

Viel Glück und Freude beim Sammeln wünscht euch
Sonntag

Offline Anrheiner

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Re: Mineralien als Geldanlage?
« Antwort #22 am: 30 Aug 23, 20:39 »
Ein Sammlerstück ist immer genau so viel wert, wie ein Käufer bereit ist, dafür zu zahlen. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.
Das gilt für Autos ond Motorräder genau so wie für Mineralien und Fossilien.
Ein Schmuckstein bekommt seinen Wert durch den Schliff, roh ist er ein Pfennigsartikel.
Und eine schöne Stufe kann man nur verkaufen, wenn es genügend Interessenten gibt.
Es gibt bessere Spekulationsobjekte als ausgerechnet Mineralien.

VG Klaus

Offline vandendrieschen

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Re: Mineralien als Geldanlage?
« Antwort #23 am: 30 Aug 23, 21:20 »
Mineralien sind eine Wertanlage, aber keine Geldanlage.

Es lohnt sich überhaupt nicht als Geldanlage in Sammelobjekte zu investieren. Das gilt für alle Sammelgebiete. Die besten und begehrtesten Objekte, Gemälde und Kunstgegenstände haben wir Normis nicht, um die in nachhaltige Kohle umzuwandeln.
2. kann alles, was zuhause rum steht, in turbulenten Zeiten und Unruhen geklaut und zerstört werden. Wenn dir eine Mörserrakete in die Bude pfeift, nützt dir deine kaputte 10.000 Euro Aquamarinstufe aus Pakistan einen Dreck. Edelsteine und Diamanten sind klein, wertvoll und lassen sich leicht in der Tasche verstauen. Das kann man mit einer großen empfindlichen Mineralstufe nicht!  Aber auch Edelsteine können unterwegs zum Bäcker gestohlen werden, wenn in einer Krise die Kriminalität ansteigt und die Leute Lunte gerochen haben, dass mit Bodenschätzen gehandelt wird. Wenn man sich nur wegen fehlenden Nachwuchs Sorgen macht, um sein Zeug in einer Krise zu Geld zu machen, könnte man auch in moderne Sammelgebiete investieren, wo man mehr Abnehmer hätte. Aber auch dort geht es wie überall nur mit bestimmten Objekten, an die man nicht rankommt, um sie gewinnbringend zu verticken. Und eine Inflation, wie sie in den 1920ern gab, kommt nicht in der Form wieder, da sich das Finanzsystem geändert hat und sich selber stabilisiert (hab ich mal gelesen) . Wir hatten 2008 auch eine weltweite Finanzkrise und nicht sonderlich viel davon gemerkt.

Servus,
ich als Bänker halte davon gar nix. Wenn Krisenzeiten kommen, hat niemand Interesse daran. Mit einem Goldbarren kann ich dann immer noch zum Bäcker gehen und mit einem guten Messer einen Span davon abschneiden. Da bin ich sicher, der Bäcker wird grinsen und mir nur ein frisches Brot einpacken und mich fragen, ob ich noch ein paar Stücke leckeren Kuchen dazu haben will.
Du bist Bänker? Mich wundert sehr, dass dir Gold und Silber Embargos nicht bekannt sind. Sollte der Finanzmarkt kaputt sein, sind die Banken die Ersten, die das Gold der Leute einziehen und ein Goldhandelsverbot ausrufen, um ihre Schulden zu tilgen. Du hast dann gar nüscht von deinem Barren. Und wie willst du mit dem Goldspan deine Rechnungen, Zwangsabgaben und Miete überweisen? Da ist der Typ mit seinem Inflationspapier wohl besser dran, um an seine Bemme zu kommen.
Als Krisenwährung bewähren sich wohl eher Immobilien und NFTs und Gold und Edelsteine nur als Grundbasis, da die auch keine Verzinsung haben.

PS: Wenn man in Metalle, sei es Platin, Kupfer, Zink usw. investiert, hat man das nicht bei sich zuhause liegen, wie hier geschrieben wurde. Das liegt bei Händlern in den Lagerhallen, die damit handeln und es verbauen. Man kann auch in Uran investieren, was auch nicht zuhause in der Garage liegt. VG.

Offline vandendrieschen

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Re: Mineralien als Geldanlage?
« Antwort #24 am: 30 Aug 23, 21:29 »
schöne und seltene Topstufen unter Umständen eine ähnliche Wertentwicklung haben, wie wir sie von sehr alten und teuren Gemälden kennen.
Die stehen doch schon in Museen.

Zitat
Es freut mich, dass meine Enkelkinder sich ebenfalls für schöne Steine interessieren, und die  Sammlung voraussichtlich  in der Familie bleibt.
Und wie kristallisiert sich das jetzt als Geldanlage heraus, wenn es in der Familie bleiben soll und du oder deine Enkel von dem Erlös nichts haben, wenn sie nicht verkauft wird? Das ist für mich immer diese gleiche Milchmädchenrechnung, wie das Erbe (Geld) das von Generation zu Generation gereicht wird, aber nicht angerissen wird.

Mineralienstufen sind Unikate, und kein Mensch kann sie so ein zweites Mal herstellen.
Darum ist ein Wert auch schwer zu bemessen. Übrigens, wenn eine Gußform nicht mehr existiert, ist es auch nicht mehr herstellbar.
« Letzte Änderung: 30 Aug 23, 22:15 von vandendrieschen »

Offline cmd.powell

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Re: Mineralien als Geldanlage?
« Antwort #25 am: 30 Aug 23, 23:07 »
Moin

Ok, inzwischen sind mehr als 10 Jahre vergangen und ich bin mir zugegeben nicht mehr ganz so sicher, ob ich mir selber von 2012 noch zustimmen würde: Ich habe - wie wahrscheinlich die meisten von uns - die Preisentwicklung auf den Börsen und im Internet verfolgt und der Trend geht kontinuierlich nach oben - keine Finanzkriese, kein Krieg, keine Naturkatastrophe hat daran bisher etwas geändert. Klar, wer seine Stücke veräußern möchte kann kaum damit rechnen den Preis zu bekommen, welchen die "Tophändler" ala Robert Lavinsky und co. bekommen, aber durch die massive Preissteigerung wird dieser Fakt recht gut kompensiert. Teufel auch, wenn ich vergleiche, was ich vor 20 Jahren für große Teile meiner Sammlung bezahlt habe und die für 1/10tel dessen, was heute dafür auf Börsen und im Internet verlangt wird verkaufen könnte, mache ich immernoch einen guten Schnitt. Hätte ich selber nicht geglaubt - siehe meine eigene Aussage von 2012.
Dennoch würde ich (und habe ich auch nie) meine Mineraliensammlung als Wertanlage betrachtet. Es ist schön zu wissen, das man nicht nur "Geröll" im Hause rumliegen hat, aber solange nicht Not am Manne ist, bleibt alles dort, wo es ist.
Bemerkenswert ist sicher auch, das es in absehbarer Zukunft keine großen Mineralstufen mehr geben wird, also jedenfalls keine Neuen mehr: Wenn alle erreichbaren Bergwerke und Tagebaue erschöpft sind, werden auch keine schönen Mineralstufen mehr gefunden (Mikros mal außen vor). Klaro, dauert noch - hoffentlich - aber das mit der Nachhaltigkeit ist im Bergbau so eine Sache...

Offline Mineralroli

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Re: Mineralien als Geldanlage?
« Antwort #26 am: 03 Sep 23, 11:29 »
Hallo Marcus
Zitat
wenn ich vergleiche, was ich vor 20 Jahren für große Teile meiner Sammlung bezahlt habe
Dem kann ich absolut zustimmen. Selbst bei den Achaten sind die Preise spätestens nach den Funden aus China regelrecht explodiert.
Auch wenn ich meine Preise von einst für Mineralstufen vergleiche und die der heutigen sehe, dann sind da schon extreme Schwankungen nach oben zu erkennen.
Eine gute Einschätzung der Situation.
Gruß Roland

 

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