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Wichtig, bitte durchlesen: gestohlene Steine / Opale auf der Börse St. Marie

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Opalschleifer Lutz:
Hallo!
Hier leider ein sehr unschönes Thema, ob es etwas bringen wird, weiß ich auch noch nicht.
Ich habe dieses Jahr erstmals in St. Marie meine Opale ausgestellt und wollte am liebsten schon am Samstag voller Frust wieder einpacken.
Daß ab und zu etwas geklaut wird, daran habe ich mich ( leider ) schon gewöhnt. Mittlerweile weiß ich auch, auf wen ich in welcher Stadt achten muss. Daß aber innerhalb von gerade mal einer Stunde am Samstag 4 Steine im insges. 4 stelligen Bereich unerlaubt den Besitzer wechseln, sorry das war auch für mich neu. Da sind z.T. ganze Banden unterwegs gewesen!!! Ganz schlimm vor allem Bürger aus dem Ostblock ( da ich noch russisch kann, konnte ich gut die Gespräche von u.a. einer ganzen Truppe bei mir am Stand mitverfolgen, die sich abgesprochen hatten, wer mich ablenkt und wer bei welchem Stein zugreift. ) Die wurden auch höflich, aber bestimmt von meinem Platz verwiesen.
Bereits am Freitag wurde ein recht großer Boulderopal für fast 500€ bei mir geklaut, der aber am Sonntag bei einem älteren, völlig unverdächtigen französischen Männchen wieder aufgetaucht ist. Der hatte vom billigsten Tigerauge Trommelstein, weiteren Boulderopalen von anderen Ausstellern, Bernsteinen und einem sehr guten, klaren Aquamarinkristall von ca.3,5cm Durchmesser und ca. 1,5cm Dicke alles geklaut, was ihm in die Finger kam.
Und wir waren in der fraglichen Zeit sogar zu zweit am Stand am Samstag. Auch zusätzliche Schilder in allen möglichen Sprachen, daß man die Steine nicht anfassen darf, bzw. mich vorher fragen sollte, wurde vor allem auch vom französischen Publikum nicht begriffen. Ich kam mir manchmal vor wie in einem Selbstbedienungsladen, so etwas kenne ich zumindest von den Börsen (gut 30 Stück im Jahr), auf denen ich bisher ausgestellt habe, nicht.
Andere Opalhändler berichteten mir von einem Mann, der Kirschen in einer Schale angeboten hatte und in der Schale dann die geklauten Steine versteckte.
Ich habe von 3 Opalen, die noch vermisst werden, Bilder gemacht. Leider sind sie nicht sehr gut.
Folgendes wurde entwendet:
Ein in Silber gefasster Opal in Tropfenform aus Äthiopien mit vor allem grünem, feinen Farbstrichen im Stein. Auf dem ersten Bild der leicht graue, rechts.
Ein großer, im oberen Bereich durch gebohrter Boulderopal mit einer auffällig dicken Ader, welche heftig blau aufleuchtet und zwischen zwei farblosen, leicht ockerfarbenen Opal ohne Farbspiel eingebettet ist. Größe des Steines ca. 5x3cm
Ein länglicher, ebenfalls gebohrter Boulderopal, Farbspiel dunkles, aufleuchtendes blau und etwas grün, komplett wie auf dem Bild zu sehen an einem dünnen, mehrreihigem Stahlseil, sog. "Japan Wire mit Drehverschluss.
Sollte jemand diese Stücke angeboten bekommen und der Dieb gefasst werden, winkt eine 3 stellige Belohnung.
Anzeige bei der Franz. Polizei erfolgte.
Viele Grüße!
Lutz

tiborava:
Hallo Lutz,

Traurig :'( , aber Diebe sind immer und überall unterwegs, ich sammle in erster linie achate obwohl mich opale auch sehr interessieren.

Zitat
Ich habe dieses Jahr erstmals in St. Marie meine Opale ausgestellt und wollte am liebsten schon am Samstag voller Frust wieder einpacken.
Daß ab und zu etwas geklaut wird, daran habe ich mich ( leider ) schon gewöhnt.

wie kann man sich daran gewöhnen, das einem immer wieder wertvolle sachen vom stand geklaut bekommt, ( wie geht das)

Ich gehe mal davon aus, das dies nicht deine erste Börse war? Aber ich kann es beim Besten willen nicht verstehen das du das so locker hin nimst. ich spiele auch mit dem gedanken vieleicht auch mal auf eine Börse aus zu stellen, ich habe auch schon einen stand.

ich auf deiner stelle würde mir mal ganz schnelle und sehr ernsthafte gedanken  über deinen stand machen.

4 Steine im insges. 4 stelligen Bereich unerlaubt den Besitzer wechseln,

hoffe das einiges wieder auf taucht, und die Diebe dingfest gemacht werden, sorry aber denke an deinen stand

grüsse Tibor

Hammerfaust:
Da hilft nur noch Gitter oder Plexiglas, auch wenn es für den potenziellen Käufer nicht so schön ist.
Machen viele Händler auf den Fotobörsen auch schon.
Ist zwar schade, aber es kann ja nicht sein, dass Stücke ohne Gegenleistung den Besitzer wechseln.

Schöne Grüße und viel Glück

Hammerfaust

couchmolch:
Hallo, Lutz,

ich habe über 20 Jahre Mineralien und tlw. auch Schmuck verkauft. Es wurde nie etwas gestohlen.
Und zwar aus dem einfachen Grund, weil der Schmuck u. kleine höherpreisige Mineralien in liegenden, flachen geschlossenen Vitrinen auf dem Tisch lagen. Zu öffnen waren diese Kästen/Vitrinen nach oben, mit den Scharnieren zum Käufer und der Seite, die angehoben wurde, zu mir.
Das heißt für den Käufer, nachzufragen, wenn er ein Stück anschauen will. Auf die Art und Weise kann niemand mal eben so ein Stück mitgehen lassen, weil das Gefummel, um die Vitrinenkästen andersrum zu öffnen, sofort auffällt.
Wenn du dich mal bei den Schmuckhändlern und auf Antikmärkten umguckst, wirst du sehen, das es viele so machen.
Ich weiß nicht, wie du deine Ware präsentierst. Offen auf dem Tisch ist schon leichtsinnig und fordert zum Diebstahl heraus.

Gruß

Couchmolch Peter

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