Mineralien / Minerals / Minerales > Systematik und Klassifikation / Systematics and Classification
Uraninit - UO2 oder U3O8?
berthold:
Hallo,
--- Zitat ---Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil an U6+, zumindest formal.
--- Ende Zitat ---
nicht unbedingt. Da das Uran in seiner sechswertigen Valenz leichter löslich ist (als das vierwertige) wird es im sauersoffreichen Mileau als Uranylkomplex auch leichter abwandern. U4+ überwiegt in der Regel.
"M2+" steht für zweiwertige Metalle. Typischerweise Pb, Fe, Ba und Ca. Das ist von Probe zu Probe (und Fundort zu Fundort) sehr verschieden.
Eine Analyse (HoM):
(U4+0.48U6+0.18Pb0.16Th0.15Ca0.01Ce0.01)Summe=0.99O2.01
Gruß
Berthold
PS: Die Nasturan-Geschichte habe ich nie wirklich verstanden. Neben N-I (frischer Pechblende ?) und N-II waren da nicht auch noch N-III, N-IV (stark umgewandelt) und Uraninit-I, Uraninit-II sowie Uraninit-III ? Und dann gab es auch noch Pechblende-I und Pechblende-II ? Sollte man anhand der Härte unterscheiden ...?
openpit:
Hallo,
ich habe nochmals nachgelesen:
Nasturan I = Uraninit I = UO2,17 - UO2,33
Nasturan II = Uraninit II = UO2,33 - UO2,52
Nasturan III = Uraninit III = UO2,52 - UO2,70
Nasturan IV = UO2,70 - UO2,92
Als Nasturan wird dabei die Pechblende bezeichnet.
Die Unterscheidung erfolgt mittels Analyse, Ätzverhalten und /oder Bestimmung des Reflexionsverhaltens im Aufflicht.
Pechblende I und II nennt er nur in Zusammenhang mit einer Arbeit von Kidd & Haycock (1935), welche I und II durch die Härte unterscheiden.
Glück Auf!
openpit
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