Hallo,
Ich mache das mal mal so mal so, das heißt häufig wie von Uwe beschrieben mit Weißabgleich bzw. besser Tonwertkorrektur
und Krümel wegstempeln. Manchmal ist das gewölbte, dicke, schwarze oder weiße Untergrundpapier vom häufigen
Benutzen so verschrammelt, daß die Reparatur zu mühselig ist.
Dann wird freigestellt. Die Kunst dabei ist, es so zu machen, das man es eben
nicht sieht.
Das ist Übungssache und ist auch ein Geduldsspiel. Ist das Motiv erstmal sauber freigestellt, kann man dann auch
mit verschiedenen Hintergründen experimentieren.
Die Freistellmöglichkeiten mit Photoshop sind allerdings deutlich besser als mit Gimp.
Hier ein Beispiel für Freistellung. Danach einen neuen, weißen Hintergrund, einen neuen Schatten, der sich am Original-Schatten auf dem
zerkratzten Papier orientierte. Unten habe ich dann noch einen Filter mit Prägepapier mit Verlauf drübergelegt, damit es wie
das Untergrundpapier wirkt.
Zugegeben, da sitze ich dann schon ein Weilchen dran, habe aber auch viel Spaß dabei.
Diese Art der Bildbearbeitung hat für mich etwas meditatives an sich, das ich auch gerne für nicht-mineralogische Fotomontagen
uns Experimente nutze.
Gruß
Norbert

Bildbearbeitung und Monitor