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Neue Bücher der Reihe "Der Berg ist frei - Bergbau im Erzgebirge"
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Bergmeister:
Liebe Mineralien- und Bergbaufreunde,
aus der Buchreihe „Der Berg ist frei – Bergbau im Erzgebirge“ von Siegfried Woidtke sind ab sofort die neuen Bände 6 bis 8 lieferbar. Die interessanten und abwechslungsreichen Themen können auf den beigefügten Inhaltsverzeichnissen eingesehen werden.
Neben Woidtke, der selbst als Hauer im Bergbau der SDAG Wismut tätig war, geben Insider wie der 92-jährige Ludwig Friedrich (ehemaliger Obersteiger der Wolframitgrube Pechtelsgrün/ Vogtl.), Peter Wolff (Projektleiter Verwahrung/ Technische Dienste der Wismut GmbH, Niederlassung Aue) oder Bergmeister Stefan Köhler sowie eine stattliche Anzahl weiterer hochkarätiger Autoren einmalige und bisher vorwiegend unveröffentlichte Einblicke in vielfältige Bereiche des sächsischen Montanwesens und dessen Umfeld.
Nehmen Sie mit diesen 8 hochwertigen, in leidenschaftlicher und aufopferungsvoller Hingabe herausgegebenen Bergbaubildbänden die Einladung an, sich auf eine Reise zu begeben. Tauchen Sie dabei ein in die beeindruckende Arbeitswelt der Bergleute verschiedener Epochen und lernen Sie bergmännische Traditionen kennen. Erfahren Sie anhand authentischer Darstellungen aus Interviews mit Zeitzeugen wie es „damals“ bei der Wismut wirklich zuging. Informieren Sie sich über den Stand der Sanierungstätigkeiten und lernen Sie die Gruben kennen, aus denen Ihre Mineralienschätze stammen. Während dieser kurzweiligen Reise wird Ihnen dann ganz nebenbei und selbstverständlich auch die Bedeutung eines alten erzgebirgischen Ausspruches bewusst:
„Alles kommt vom Bergwerk her!“
Höhepunkte der neuen Bände:
Band 6: Ansichten vom Schacht 366
Von der Bergstadt Johanngeorgenstadt und ihrem Bergbau
Das Bergbaurevier Rittersgrün
Der Bergmannsbrunnen „Neuer Anbruch“ zu Schneeberg
Band 7: Der Schacht 371 mit seinen Anlagen
Bergbau in Johanngeorgenstadt
Das Schneckensteinrevier der SAG/SDAG Wismut
Das Hohenstein-Ernstthaler Bergbaurevier und seine Mineralien
Band 8: Auffahrung des Südumbruches „Markus Semmler-Stolln“
Wismutbergleute im mosambikanischen Steinkohlerevier „Moatize“
Die Wolframitgrube Pechtelsgrün
Vogtländische Mineralien
Die Bücher beinhalten jeweils um die 650 Fotos auf ca. 360 Seiten im Format 28 x 25 cm. Der Preis beträgt 60,00 Euro. Für weitere Info´s und Bestellungen wenden Sie sich bitte direkt an:
Eigenverlag Siegfried Woidtke
Brünlasberg 93
08280 Aue
Tel. (0 37 71) 73 52 46
info@bergbaubuecher.de
www.bergbaubuecher.de
Grüße & Glück auf!
Bergmeister
seisteff:
Glück auf
Ich als Vogtländer habe mir das Buch “Der Berg ist frei - Band 8” zugelegt.
In diesem Buch ist unter anderem ein Kapitel über den Bergbau der Wolframitgrube Pech`grün geschrieben. (mein Heimatort)
Ich finde es schön das es so was noch gibt, es vermittelt einen kleinen Einblick mit Text und vielen Bildern aus der Betriebszeit des Schachtes. Auch die Mineralien kommen hier nicht zu kurz, schöne Fotos aus Sammlungen werden gezeigt. Besonders für Generationen die das nicht mehr selbst erlebt haben ist das Buch sehr interessant.
Auch die Aufmachung und Qualität des Buches ist sehr hochwertig.
Natürlich gibt es in dem Buch noch viel mehr über den Bergbau.
Ich möchte mich herzlich bei den Autoren für dieses schöne Buch bedanken.
GLÜCK AUF
Bergmeister:
Zeitungsartikel aus der „Freien Presse“ von Cristina Zehrfeld, erschienen am 31.08.2012:
Acht Bücher und ein Denkmal als Beitrag zur Montanregion
Auer Autor Siegfried Woidtke schließt Buchserie "Der Berg ist frei" vorläufig ab
Aue. In acht Büchern mit 2800 Seiten, die acht Kilogramm auf die Waage bringen, dokumentiert Siegfried Woidtke die Bergbauregionen des Erzgebirges. Die Zahlen sprechen für sich. Breit gefächert und detailliert hat der Autor den Bergbau beleuchtet.
"Ich will, dass das Wissen über die Bergbaugeschichte nicht verloren geht", so Woidtke. Er konzentriert sich auf Altbergbau und Wismut. Vom Bergbau in Schneeberg- Neustädtel (Band 1) über die Fundgrube "Gottes Geschick" bei Schwarzenberg und die Wismut in Pöhla (Band 4) bis zum Bergbau in Johanngeorgenstadt, die Erkundung im Eibenstocker Gebiet und das Hohenstein-Ernstthaler Revier (Band 8 ) reichen die Themen. 3000 Fotos sorgen für Anschaulichkeit.
Das Gros der Texte und Fotos stammen von dem ehemaligen Hauer selbst. Einiges steuerten andere Experten bei. "Ohne Fremdautoren geht es nicht. Pro Band haben etwa zehn mitgearbeitet."
Trotz des enormen Umfangs gestatten die Bücher dem Leser einen leichten Einstieg ins Thema Montanregion. Einer kurzen Beschreibung des jeweils regionaltypischen Bergbaus folgen historische Fotos mit kurzen Bildunterschriften und die Vertiefung einzelner Schwerpunkte. Zudem kann der Leser auf jeder Seite einsteigen. Große Themenkomplexe sind mit Beispielen, persönlichen Erinnerungen und Einzelschicksalen behandelt. "Ich liebe die Vielseitigkeit", so Woidtke und lässt deshalb auch in den Büchern Nebenschauplätze zu. Wie das Schicksal eines Bergmanns aus Pockau, das für die unzählig durchlittene Tragödie der Silikose steht. Es wird auch an zwei Bergleute aus Oelsnitz erinnert, die bei der sozialistischen Aufbauhilfe in Mosambik ums Leben kamen. Hermann Schröder, der frühere Landesbergmusikdirektor und Komponist von Bergmärschen, wird geehrt. Bewusst porträtiert der Auer viele Menschen, die dem Bergbau verbunden sind.
"Wertvoll ist für mich, dass ich die Geschichte im Detail zeige. Ich schreibe viel über Menschen, die ich kennengelernt habe. Die Recherche war aber auch mühsam und nicht immer von Erfolg gekrönt." Das gilt auch für sein Ziel, die Bedeutung des Bergbaus stärker ins Bewusstsein zu bringen. Ein Beispiel dafür führt er am Schluss des achten Bands im Kapitel "Ein neues Bergmannsdenkmal für alle Bergbaugenerationen" an. So kämpfte Woidtke um ein Bergmannsdenkmal und sammelte Geld dafür. Doch die Spendenbereitschaft ließ zu wünschen übrig. Seine Idee für den Kurpark in Bad Schlema: ein freistehendes Bronzedenkmal für 50.000 Euro. Nun wird es für ein Zehntel der Summe nur ein Relief an der Fassade des Kulturhauses "Aktivist". Woidtke beschränkt sich damit auf das Machbare, gibt aber nicht auf. "Der Bergbau ist Heimatgeschichte, die bis in die Gegenwart reicht." Wie seine Bücher sieht er daher das Bergmannsdenkmal als seinen Beitrag im Kampf ums Unesco-Welterbe-Projekt Montanregion Erzgebirge.
Glückauf!
Bergmeister
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