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Autor Thema: Hilfe bei Bestimmung  (Gelesen 3940 mal)

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Offline Hollemann

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Hilfe bei Bestimmung
« am: 05 Sep 12, 20:02 »
Ich bin neu hier und möchte Euch als Experten bei der Gesteins-/Mineralbestimmung meines Fundes bitten.

1.) Der genaue Fundort
Coesfeld/Münsterland/NRW

2.) Die Fundsituation
Im Wald gefunden

3.) Typisch?
Ich habe einige dieser Steine an dem Fundort gesehen, die in einem Radius von vielleicht 30 Metern dort lagen

1.) Die wichtigsten Eigenschaften

a.) Ist der Stein homogen oder inhomogen?
Ich denke er ist eher homogen

b.) Blasen?
eine leicht weillige oberfläche mit kleinen flachrunden vertiefungen

c.) Wechselwirkung mit Magneten
Es ist eine kaum spürbare wirkung bei einem starken magneten zu fühlen, aber vorhanden

d.) geschätzte Dichte = Masse/Verdrängung
schwer in der hand

e) Das Erscheinungsbild
sieht leicht speckig gallt aus

f.) Oberfläche anders als Inneres?
siehe foto

g.) Sind Kristallite erkennbar?
nein

h.) "Härte"
hart

i.) Größe in etwa:
ca. 10 cm lang und 7 zentimeter breit (an der breiten stelle)

j.) Spaltbarkeit - Schieferig?
keine ahnung

2.) Säuretest
Bei zitronensäure passiert nichts

Ich hoffe die Angaben sind ausreichend?!

Ich würde mich total über Eure Hilfe und einschätzungen freuen, damit ich meinem Sohn eine Antwort geben kann was das ist :)

« Letzte Änderung: 28 May 16, 10:31 von oliverOliver »

Offline pseudonym

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Re: Hilfe bei Bestimmung
« Antwort #1 am: 05 Sep 12, 21:46 »
Könnte Limonit sein ,kannst du evtl. nen kleinen splitter abspalten und den dann erhitzen bis er glüht ?

Wenn der Splitter danach rot ist spricht das für Limonit .

Solltest du die Möglichkeit haben eine Probe davon in einem Reagenzglas zu erhitzen kannst du das auch tun , wenn dabei Wassertropfen oben am Glas kondensieren spricht das ebenfalls für Limonit .

Falls du bei den Versuchen anderes beobachtest , schreib es bitte hier rein . . .

Achja die Strichfarbe wär noch interessant , kratze mal auf nen Stück unglasiertem Porzellan rum (Unterseite einer weißen Tasse ) und mach uns ein Bild davon . . .


Viel Spass dabei !

Offline Jochen1Knochen

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Re: Hilfe bei Bestimmung
« Antwort #2 am: 05 Sep 12, 22:05 »
Hallo!
Auf keinen Fall etwas natürliches aus der Welt der Mineralien!
Das ganze ist geschmolzene Struktur,also eine Schlackebildung,auch wenn es mit dem Hohlraum ungewöhnlich aussieht.
Gruß Jens

Offline Krizu

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Re: Hilfe bei Bestimmung
« Antwort #3 am: 05 Sep 12, 22:21 »
Hallo,

aus dem Raum Haltern waren ähnliche Limonit-Bildungen bekannt. Ich bekomme es aber nciht mehr ganz zusammen...

Suche lieferte:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,27496.msg213139.html#msg213139
oder "Eisenschwarten".

Ist vielleicht etwas in dieser Richtung.

MfG

Frank


Offline Hollemann

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Re: Hilfe bei Bestimmung
« Antwort #4 am: 05 Sep 12, 22:31 »
Wie bekomme ich einen Splitter ohne den "Stein" zu beschädigen? Ich habe auch keine weiße unlasierte Tasse. Gibt es Alternativen?

Ich habe das Objekt im bewaldeten Gebiet fernab jeglicher Höfe und Häuser gefunden. Wie ist das mit "natürliche Mineralien" gemeint? Vielleicht aus dem Krieg oder durch einen Blitz verursacht? Da gibt es keine Industrie die mit großer Hitze arbeitet?!

Bezüglich Limonit Bildung sehen diese doch ganz anders aus, oder täusche ich mich? Habe es mal gegoogelt.

Vielen Dank für Eure Antworten bis hierhin!


Offline Krizu

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Re: Hilfe bei Bestimmung
« Antwort #5 am: 06 Sep 12, 09:15 »
Wie bekomme ich einen Splitter ohne den "Stein" zu beschädigen? Ich habe auch keine weiße unlasierte Tasse. Gibt es Alternativen?

Ich habe das Objekt im bewaldeten Gebiet fernab jeglicher Höfe und Häuser gefunden. Wie ist das mit "natürliche Mineralien" gemeint? Vielleicht aus dem Krieg oder durch einen Blitz verursacht? Da gibt es keine Industrie die mit großer Hitze arbeitet?!

Bezüglich Limonit Bildung sehen diese doch ganz anders aus, oder täusche ich mich? Habe es mal gegoogelt.

Hallo,

jede Tasse und jeder Teller ist eigentlich am Rand der Unterseite - da wo er drauf steht - nicht glasiert. Schau mal genau hin ;-)

Hier in Mitteleuropa wurde jeder Stein jeder Boden mindestens dreimal in dne letzten 100.000 Jahren bewegt. Daher ist die Aussage: Da gint es keine Industrie mit cvorsicht zu geniessen. Viele "Begleitprodukte" sind für Wege und Strassenbau usw. verwendet worden. Die Bäume im Wald sind auch nicht älter als 100 Jahre, oder?  Blitzröhren sehen ganz anders aus. WW2-Relikte sind eigentlich "frischer", siehe Schwabing  :-\

Limonit ist kein definiertes Material im Sinne von immer das gleiche. Wenn du Toneisenstein bei google eingibst, bekommst du etwas ähnlicheres.

Aber Schlacke ist nicht auszuschliessen anhand der Bilder.

MfG

Frank



 

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