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Süden Bruchsal
Veit,Bernhard:
Herzlichen Dank für die Antworten.
Noch eine Beobachtung zur Mineral-Seifen Theorie.
Etwas weiter südlich und weiter oben am Michaelsberg bei Untergrombach gibt es das Mundloch eines
begonnenes Stollen im Muschelkalk, in dem außer Kalk nichts zu finden ist.
Wurden hier oberflächlich Metalle-Seifen gefunden, die aber zu keinem
weiteren Ergebnis führten.
Bernhard Veit
Veit,Bernhard:
Der vermeintliche Olivin-Adaminmischkristall erwies sich bei einer Nachbestimmung als Malachit-Melanterit, das Mineral passt besser in den Kontext Muschelkalk. Ich interpretiere inzwischen die Fundstelle als Biomineral-Vorkommen.
Reinhold:
Hallo Bernhard,
da schließe ich mich lieber Sebastian an und Azurit ist kein Einzelvorkommen südlich von Bruchsal.
Durch den Einbruch des Oberrheingrabens gab es an etlichen Stellen nördlich und südlich von Bruchsal Mineralvorkommen in bescheidenen Maßen,
so bei Untergrombach, Ka- Durlach und Ettlingen.
@U, Kolitsch
die Mergelgrube Untergruppenbach bei Heilbronn passt zu diesem Thema nicht.
Glück Auf
Reinhold
Veit,Bernhard:
Herzlichen Dank für die Antwort.
Zuerst ein kurzer chemischer Formelüberblick:
Malachit-Melanterit:
Malachit Cu(OH)2CO3
Melanterit FeSO4
Das sind Ione und Atome, die ich auch in anderen Verbindungen dort antrefe.
Olivin-Adamit:
Olivin (Mg,Fe) Sio4
Adamin Zn2(AsO4) (OH)
Weter Quarz, noch Zink oder Arsenoxide sind dort in irgendeiner Form anzutrefen.
Daher gefällt mir der Malachit-Melanterit besser.
Ich werde bei meiner Beschäftigung mit den Mineralien den Eindruck nicht los, daß die Ereignisse um den Grabenbruch sehr kurzzeitig waren und nicht für die Mineralienbildung ausreichen. Viele Lagerstätten zeigen eher ein fast organisches Wachstum an, d.h. hier war mehr Zeit nötig.
Gerdchen:
Hallo Bernhard,
kannst du mir sagen, wer die neue Analyse durchgeführt hat. Die Stücke in meiner Sammlung laufen noch unter Mischkristalle Olivenit-Adamin.Die Analyse wurde damals meines Wissens von Prof. Walenta gemacht und dem wollte ich nicht einfach so wiedersprechen. Vielleicht kann hier auch jemand anderes weiterhelfen.
Am Michaelsberg war vermutlich eine Mutung auf Bleierz.
Gruß
Gerdchen
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