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Zabeltizer Diamanten
fassi:
Ja natürlich erfreuten die einheimischen Edelsteine den sächsischen Hof besonders .
Hierbei sieht man mal wieder wie Interessant doch so ein Hobby sein kann , auch wenns hier mal nur um Quarze geht .
Genau das macht es doch aus, der klare Quarz Kiesel aus dem Geschiebe , welchen den Finder wohl an Diamant erinnerte
besticht durch seine Schönheit den Betrachter .
Ist ja bei den "Mutzschener Diamanten " genauso
Daran sieht man das es auch ein ganz einfaches Mineral ist was die Menschen erfreute , auch den sächsischen Hof ,obwohl dieser ja auf ganz andre minerale der heimat zurückgreifen konnte ;) ;)
In den Augen eines Regionalsammlers sicherlich ein Highlight in der Sammlung.
Glück Auf - Mario
Gerhard:
Hallo
ich habe mich,seitdem ich meine Bergkristallkiesel hier als Foto gezeigt habe,mehr mit dem Thema befasst.Ja es gibt eigentlich nur
spärliche Berichte von den Fundorten der-sogenannten Zabelitzer Diamanten-. Und so habe Stück für Stück etwas herausgefunden,was
ich Euch auch mitteilen möchte. Es mag lückenhaft sein. Doch bevor ich die möglichen ehemaligen Fundorte aufzähle, möchte ich ein paar
geschichtliche Anmerkungen darlegen.
Zabelitzer Diamanten werden sie wohl genannt,weil sie auf dem Grund und Boden der Adelsfamilie -Pflugh- gefunden wurden. und diese
bewohnte auch das Schloss in Zabelitz. Zu dem Besitz gehörte auch das Vorwerk Stroga,das früher nur aus einem Hof gestand. Hier sind
in der nahen Umgebung unter Flugsande Urelbe ablagerungen vorhanden. Diese wurden auch nahe dem Vorwerk in kleinen Kiesgruben
abgebaut. Und dort wurden sie wohl gefunden die sehr klaren Bergkristallkiesel. Deshalb wird die Suche heute an der Erdoberfläche wohl ergebnislos sein. Auch sind die
Ablagerungen nur inselartig vorhanden. Die Decksande führen keine Kies und Sandablagerungen der Elbe.
Die Zabelitzer Diamanten wurden so um 1690 von dem Meißner Goldschmied J.A Schneider in das Rüstzeug des Kurfürsten J.Georg IV
eingearbeitet.
Doch nun zu den eigentlichen evtl. möglichen Fundorten.
Eine Kiesgrube befand sich südlich der Straße von Stroga nach Uebegau
.an der Straße oberhalb des Vorwerkes an der Grödener Straße
.an der Straße 101 südlich von Stroga.
So ich denke, es hilft ein wenig das Rätsel um die -sogenannten Zabelitzer Diamanten - aufzuklären. Und alle,einschließlich ich ,die solche
Bergkristallkiesel gefunden haben aus dem alten Elbelauf haben wohl so einen ungeschliffenden Bergkristall, nur das sie nicht aus Stroga
stammen
Viele Weihnachtsgrüße
Gerhard
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