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Autor Thema: Wollastonit im Hagental?  (Gelesen 31825 mal)

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Offline Conny3

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #60 am: 15 Nov 11, 20:30 »
Hallo,

mal etwas wieder zum Auffrischen: 1990 an der Granatfundstelle bei Sparnberg/Th. gefunden. Könnte  laut O. v. Wieckowski (+) Skapolith mit (?) sein. Später ist es auch als Wollastonit bestimmt wurden (LAPIS). Über die Bildgröße kann ich leider nichts sagen, da das Stück in der Sammlung des verstorbenen Herrn v. Wieckowski (damals Karlsfeld ) war. Vielleicht besitzt aber einer ähnliche Stücke und würde das auch bestätigen. Meine jedenfalls sind wohl Wollastonit (manchmal zwischen dem Granat liegend). Ich habe mal alte Diapositive durchforstet (für einen Vortrag über den Chirotheriensandstein) und bin dabei u. a. auf dieses Dia gestoßen.


Gruß Conny
« Letzte Änderung: 15 Nov 11, 21:07 von Conny3 »

Offline Conny3

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #61 am: 08 Jan 13, 22:49 »
Hallo,

inzwischen ist wieder reichlich ein Jahr vergangen und Dank einer erneuten Anfrage aus diesem Beitrag bin ich wieder zu diesem Bild gekommen. Vielleicht kann es sich mal jemand ansehen und hat evtl. eine Antwort parat, ob es sich um Skapolith handeln könnte. Ich weiß, das ist an Hand des Bildes schwer. Villeicht hat aber doch jemand eine Idee?

Gruß Conny

Offline raritätenjäger

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #62 am: 09 Jan 13, 11:28 »
Hallo,

das können keine sehr hellen Epidote sein?

Gruß
Andreas

Offline smoeller

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Re: Wollastonit im Hagental?
« Antwort #63 am: 10 Jan 13, 18:05 »
HalloConny,

Nur anhand des Fotos isses schwierig. Epidot, Klinozoisit, Zoisit, Vesuvian, Skapolith, alles möglich. Wollastonit ist eher weiß und nadelig, obwohl es natürlich gelegentlich auch mal dickere Kristalle geben kann. Aus den deutschen Kalksilikatvorkommen ist mir da aber nix in der Form bekannt.

Ein Fund solcher gelblichen Stängel aus dem Südschwarzwald (auch mit Granat) erwies sich per XRD als Vesuvian. Andere,  ähnliche Stücke aus den Skarnen des Erzgebirges waren Klinozoisit.

Ein Hinweis könnte die Symmetrie sein. Beim Vesuvian ist diese deutlich höher, der Querschnitt müsste quadratisch (nicht nur rechteckig, sondern gleiche Kantenlänge) sein, Epidot/Klinozoisit sind monoklin, da müsste dann eine asymmetrische Abschrägung zu sehen sein. Zoisit ist schwieriger, evtl. gelänge da die Unterscheidung zum Vesuvian oder Skapolith nur analytisch.

Glück Auf!
Smoeller

 

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