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Zuordnung von Bundesländern bei alten Stufen

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Gerdchen:
Hallo,

in einem anderen Thema welches hier diskutiert wurde/wird (Zuordnung Fundstelle Krensheim/Baden), kam ein interessanter Aspekt auf, zu dem ich gerne erfahren würde, wie ihr das macht oder machen würdet.
Es gibt viele alte Funde auf deren Sammlungszettel auch das Bundesland oder der Regierungsbezirk steht. Oft ist es aber so, dass sich speziell bei Regierungs- und Verwaltungsbezirken einiges verändert hat. Im diskutierten Fall ist es der Fundort Krensheim. Auf dem Zettel steht Krensheim/Baden. Zu der Zeit in der der Fund gemacht wurde, war Krenshein wirklich badisch. Heute liegt es im württembergischen Teil von Baden-Württemberg. Hier ist es eigentlich weniger problematisch, da der Fundort heute ja in B-W liegt. Aber Krensheim ist eben heute nicht mehr badisch. Was aber, wenn der Fundort früher in ein anderes Land gehört hat? Z.B. Birkenfeld im Hunsrück, das 15 Jahre badisch war, dann zu Oldenburg gehörte und heute in Rheinland-Pfalz liegt. Prinzipiell würde ich das heutige Bundesland oder Regierungsbezirk dranschreiben. Wenn man aber badische Mineralien sammelt, "darf" man, kann man solche Stufen in die Regionalsammlung legen oder gehören sie nicht zur Region?
Auch würde ich den Vorschlag von Sebastian beführworten, dass im Lexikon solche Hinweise (ehemalige Verwaltungs- oder Regierungsbezirke) bei den einzelnen Fundorten eingefügt werden. Gerade in Bergbauregionen wäre dann viel zu tun.

Was meint ihr dazu?

Gruß
Gerdchen

thdun5:
Hallo,

hier einmal der Link zu der Seite von der hier die Rede ist:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,32089.0.html

Gruß
Daniel

guefz:
Hallo,

sammeln "darfst" du was dir Spaß macht. Solange du eine für dich sinnvolle Begründung für dein Sammelgebiet hast, ist doch alles bestens.

Alte Bezeichnungen in den Fundstellenbeschreibungen halte ich für sehr sinnvoll. Allerdings sollte das nicht im Pfad zur Fundstelle stehen, sondern in der Beschreibung und/oder Überschrift der Fundstelle.

Günter

uwe:
Der Pfad zur Fundstelle sollte, wie Günther schon richtig erwähnt hat, den aktuellen Stand entsprechen.

Aber ... wenn man sich für eine Sammelregion entschieden hat, dann sollte man bei Mineralen geologische Grenzen bzw. Gebiete wählen. Sind ja keine Briefmarken, bei denen man hoheitliche Grenzen wählt. Ich sammle Erzgebirge und da gehört für mich z.B. Krupka (Graupen) und Joachimov (Joachimsthal) dazu.

Uwe

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