Freundlicher Strom in 25 Jahren: Biomasse statt Kohle
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Darmstadt - Biomasse könnte zur Energiequelle der
Zukunft werden. Sie ist in Holz und Heu ebenso
enthalten wie in Abfällen und Reststoffen und könnte
bis zum Jahr 2030 rund 14 Prozent des deutschen
Energiebedarfs decken. Das entspricht dem Anteil
von Braun- und Steinkohle zusammen, so eine Studie
des Darmstädter Öko-Instituts e.V. Strom, Wärme
und Auto-Treibstoff ließen sich aus der Biomasse
erzeugen. Und die Vorteile seien bestechend, so
die Studie: Die Natur würde von erneuerbarer
Bioenergie profitieren, aber auch der Arbeitsmarkt.
Bis zu 200.000 neue Jobs könnten hier geschaffen
werden und das vor allem in strukturschwachen,
ländlichen Gegenden.
"Wir zeigen, dass Bioenergie künftig die Nummer
eins der Regenerativen werden kann", erklärt Projektleiter
Uwe R. Fritsche, Koordinator des Forschungsbereichs
Energie & Klimaschutz im Darmstädter Büro des Öko-Instituts.
Im Szenario der Studie bringt der nachhaltige Anbau so
genannter Energiepflanzen (Ölsaaten, Schwachholz,
Chinaschilf und andere) ähnlich viel Energie wie die
geschickte Biomasse-Nutzung aus Abfällen und Reststoffen.
Zehn Prozent der Wärme, 16 Prozent des Stroms und rund
15 Prozent des Autotreibstoffs ließen sich demnach aus
Biomasse erzeugen. Damit sinke der Ausstoß an Treibhausgasen
um rund 65 Prozent, heißt es in dem vom Bundesumweltministerium
geförderten Projekt "Stoffstromanalyse zur nachhaltigen
energetischen Nutzung von Biomasse".
Links: Öko-Institut e.V.:
http://www.oeko.de/ Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit:
http://www.bmu.de/ Broschüre "Bioenergie - Nachwuchs für Deutschland"
kosten herunterzuladen unter:
http://www.oeko.de/service/bio/dateien/de/bioenergie_broschuere5_2004.pdf oder per E-Mail anzufordern (service@bmu.bund.de)
Quelle: idw, bmu
3D Neandertaler demnächst im Internet
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Der Neandertaler wird bald im Internet in allen
Details und von jeder Perspektive aus zu studieren
sein. Vorraussichtlich werden bis zum Jahr 2006
sämtliche Bestände der europäischen Museen digitalisiert
und die lokalen Datenbanken vereint. Die räumlichen
Bilder erscheinen demnächst auf der Seite von
'National Geographic'. Mit spezieller Software können
Teile manipuliert werden.
Quelle: FAZ 26.Juli 2004
Gruß Peter