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Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort

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Jochen1Knochen:
Hallo Breker!
Du hast natürlich Recht,dass ich da die letzte Kaltzeit meinte.Der Begriff Eiszeit ist da halt zu tief in der Sprache verwurzelt.
Mit dem Überleben in Höhlen ist ja auch nicht der dauerhafte Aufenthalt untertage gemeint Dieser ist ja schliesslich ohne Sonnenlicht unmöglich.Es ist eben das Verkriechen vor Wetterunbilden gemeint.Auch in der Besiedelung des europäichen Kontinents wollte der Mensch sicherlich nicht vom einmal eroberten Terretorium zurückweichen,wenn es wieder mal etwas kälter als kalt wurde.
Zu deinem Ausspruch,,fahrlässig und gefährlich schlimm,, würde ich es eher mal auf den Begriff ,,fahrlässig ankommen lassen.
Der Themenbeginn entstand übrigends dadurch,dass ich im Lexikon in der Geschichte zu Buchholz den Text einfügte.Stichpunkt 30-jähriger Krieg.Deshalb musst du mir also keine anderen Gründe oder Empörung unterstellen.
Es handelt sich hier wirklich nur um den Randgedanken,des Schutzsuchens in der heutigen Zeit.
Schaust du nach Syrien.Die Leute verstecken sich in Höhlen.
Schaust du nach Afghanistan.Die Taliban verstecken sich in Höhlen.
Wo haben sie den Saddam Hussein gefunden-in einem Erdloch.
Wo hat der Karl Stülpner gehaust-in einem alten Stollen.
Beispiele gibt es mit Sicherheit genug auf der Welt.
Es ist nur das Verkriechen,was mich beschäftigt und nicht die Rettung von Millionen.
Aber wie mein Kollege schon sagte ist das natürlich auch nett-Du sollst dich nicht verkriechen-Du sollst kämpfen!  ;D
Gruss Jens

Breker:
Hallo Jens,

dann kann ich nur sagen: Zum Schutzsuchen in der heutigen Zeit sind Höhlen/Stollen in etwa genau so relevant wie Regentonnen, Wildhütten, Zelte oder ein nettes Häuschen in Abbottabad. Und im Zweifel etwa genau so sicher.
In sehr eingeschränkten Fällen in der Vergangenheit mag das anders gewesen sein, aber nur wenn die Höhlen unbekannt waren (und dann war es die Unbekanntheit und nicht die Höhle die geschützt hat.) Wenn nicht, können sie perfekte Fallen sein.
Dass immer mehr davon heute geschlossen werden ist für Interessierte natürlich bedauerlich (ich schließe mich da mit ein, obwohl ich in die für mich relevanten Höhlen auch immer rein gekommen bin). Das Bedauern ist aber im bergbaulichen Interesse begründet und nicht darin dass man dadurch eine Möglichkeit verliert, Schutz zu suchen.

Und Dein Eingangsbeitrag läßt durch Deine Wortwahl schon eine gewisse Empörung anklingen, da braucht man nichts zu unterstellen.

Glück Auf!

A.B.

Kluftknacker:

--- Zitat von: Jochen1Knochen am 24 Mar 13, 08:31 ---Wo haben sie den Saddam Hussein gefunden-in einem Erdloch.
--- Ende Zitat ---

Jetzt wird's albern  ???

Jochen1Knochen:
Hallo Breker!
Empörung war damit nicht gemeint.Wenn ich selbst meinen Eingangseintrag überlese komme ich nur auf Resignation.

Hallo Kluftknacker!
Auch wenn du es als albern ansiehst-bedenke einfach mal das Schutzbedürfnis des einzelnen Menschen.Ob das ein Verbrecher ist,oder ein schutzloses Kind-da ist einfach der Trieb im Menschen sich zu verstecken.Deshalb habe ich das absichtlich geschrieben,aber es freut mich natürlich auch wenn du jetzt was zu lachen hast.
Gruss Jens

Fritzi:
Hallo Jens,

ich habe noch was: das Kalkwerk Lengefeld.

Da haben zwar keine Menschen Zuflucht gefunden, dafür wurden Kunstschätze versteckt.

Kunstschätze der Dresdner Sammlungen wurden während des Zweiten Weltkrieges eingelagert, so z. B. Gemälde der "Alten Meister" aus der Albrechtsburg Meißen und Kisten mit wertvollem Porzellan.

BG
Fritzi

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