Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia > Erledigte Diskussionen - Bilder
Bismutit
Manfred Früchtl:
Hallo
Nach Rücksprache mit dem Besitzer dieser Stufe bestätigte dieser dass, das ein Bismutit ist.
Die abgebildete Stufe ist analysiert und soll noch veröffentlicht werden.
Es ist ein bipyramidaler Kristall ähnlich wie der von "Hohenstein, Reichenbach, Bensheim, Odenwald, Hessen"Copyright: Stephan Wolfsried.
heli:
Hallo Manfred,
mir ist dazu keine Veröffentlichung bekannt.
Wo wurde das veröffentlicht ?
Grüße
Helmut
Lynx:
Hallo zusammen
in mindat.org ist für Bismutit vom Leckbachgraben (https://www.mindat.org/loc-31918.html)
Lapis 25(12):42 (2000) (also wohl "Bemerkenswerte Eigenfunde der Lapis-Leser Aschamalmit vom Nasenkopf und Scheelit aus der Leckbachscharte, Habachtal (Österreich)") genannt, vielleicht kann da jemand mal nachschauen, der das Heft hat?
Gruß, Martin
Lynx:
Vielleicht auch
Sedlwald, Leckbachgraben, Habachtal, Bramberg am Wildkogel, Zell am See, Salzburg, AT
"1 8 0 2 ) A n g l e s i t , B a v e n i t u n d C o v e l l i n
v o n d e r A s c h a m a l m i t - F u n d s t e l l e i m S e d l w a l d
i m H a b a c h t a l , S a l z b u r g
Von NIEDERMAYR et al. (2006) konnte, zurückgehend auf einen Fund von
Alois Steiner, Bramberg, über das Vorkommen von bis zu 3 cm langen Erzstängeln
von Aschamalmit im Sedlwald, nahe der Moar Alm im Habachtal, berichtet
werden. An weiteren Mineralien
aus dieser Paragenese
wurden Bismutit, Cerussit,
Chalkopyrit und Wulfenit
sowie Adular, Calcit, Chlorit
und Quarz mitgeteilt. Neues
Material, das Alois Steiner
2011 bei weiteren Arbeiten
aus diesem Kluftbereich bergen
konnte, gestatteten den
Nachweis von Anglesit, Bavenit
und Covellin."
aus Carinthia II ■ 203./123. Jahrgang ■ Seiten 91–146 ■ Klagenfurt 2013
heli:
Hallo Martin,
die von dir zitierten Stellen kenne ich. Sie waren aber zeitlich auch vor der angeführten Bilderdiskussion.
Bei den damaligen Funden ging es um Bismutit als klassisches Verwitterungsmineral. Dazu ein Textabschnitt aus Lapis 12/200 S. 42: "Bismutit und Beyerit erscheinen als grünlicher bis grauer Überzug auf Aschamalmit."
Im gegebenen Diskussionsfall (aus 2013) ging es um einen absolut atypischen Kristall.
Danke für deine Bemühungen
Helmut
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