Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición > Zeugen des Bergbaus / evidence of mining

Archäologische Erforschung des Altbergbaus in den kommenden 3 Jahren

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jürgen lange:
Hallo Jens, hallo Leute, es scheint da mehrere Sorten von Machern zu geben:

1. der X-Sammler, der den Gegenstand X rausreist, um ihn seiner Sammlung zuzuführen, oder aber Geld damit zu machen. X= Mineralien, Antiquitäten, Bergbaurelikte ...

2. der Gefahrenabwehrmensch (Bergamt, Verwaltung der Gemeinde, Autobahnamt, Bahn ...)

3. der Archäologe

4. ein Bauherr, der auf dem Gelände etwas Bauen will.

Allen ist gemein, wenn sie zugeschlagen haben, ist es weg/bewahrt ... Manchmal schließen sich Nr. 2, 3, 4 zusammen  und bilden eine fruchtbare Zusammenarbeit. Die gestaltet sich rechtlich und finanziell. Vorteil dieser Allianz ist, die Objekte landen dann in Museen, sie werden beschrieben in Vorträgen usf.

Ich kenne Leute, die dürfen archäologisch arbeiten, haben Erlaubnisse von staatlicher Seite und auch vom Eigentümer. Ab und an kommen Berichte aus der Arbeit zustande. Funde werden aufgearbeitet und landen dann im Museum. Finanziert wird das über Spenden.Tolle Sache...


Besser wäre es also, den Archäologen einen Tipp zu geben.

Frage Dich, ob es das wert ist. Hat Deine Stelle eine wissenschaftliche Bedeutung? Denk an die Fossilien-Fundstelle Messel, die Sammler, die damals die ersten Funde gemacht haben, Präparationstechniken erarbeitet haben, stehen heute völlig ohne Rechte da. Wenn Führungen heute dort laufen, darfst Du nicht einmal ein Steinchen aufheben. Da hat sich die Informationsarbeit an die Nr. 2 ff. für diese Leute nicht unbedingt gelohnt.

GA jürgen

Jochen1Knochen:
Hallo Jürgen!
Den Tipp habe ich letztes Jahr bereits versucht an den Mann zu bringen-vielmehr an die Frau,welche das Vorhaben führt.Keine Reaktion!
Bei der Technik,welche im zweiten Film vorgeführt wird sind die auf Mithilfe von Seiten der Bevölkerung anscheinend nicht angewiesen.
Gruß Jens

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