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großer Quarzkristall - Hilfe gesucht
Kathl und Kevin:
Hallo,
südöstlich von Leipzig, ehemaliger Kohletagebau 'Störmthaler See', Fundort unter Wasser (zufällig beim Baden draufgetreten) - Fundort lag noch vor etwa 1 Jahr oberhalb des Wasserspiegels. Gehe davon aus dass der Stein an dieser Stelle nicht natürlichen Ursprunges ist.
Volumen etwa 50 ml, Gewicht schätzungsweise 100gr. Nicht magnetisch.
Kanten sehen alle künstlich gebrochen aus. Quarz ist sehr klar, kleinere Lufteinschlüsse erkennbar. Großer Einschluss im Quarz - erinnert uns an ausgeglühte Kohle - sehr 'schichtig' - sprödes Aussehen - silbriger Schimmer.
Ein wunderbarer Kristall und wir brennen auf seine Geschichte... :)
Kathl und Kevin:
anbei noch 4 Bilder bei direktem Sonneneinfall.
Wer hat eine Ahnung was das genau ist?
Kann es sein dass das jemand bearbeitet und dann im See 'versenkt' hat?
Doc Diether:
ja, ich denke, der Kristall wurde nachgeschliffen. Woher er stammt, läßt sich für mich nicht erkennen, ebensowenig die Einschlüsse.
Gruß und viel Spaß damit
Doc Diether
smoeller:
Hallo,
Ich schließe mich Diether an.
Die Einschlüsse dürften Chlorit oder Aktinolith sein. Wenn ich mal alpine Fundstellen außer Acht lasse (da schleift wohl kaum einer derart große Stücke zurecht), käme als ursprünglicher Fundort v.a. Brasilien oder Madagaskar in Frage.
Glück Auf!
Sebastian
heli:
Hallo,
da passt einiges nicht zusammen:
"Gross" - 50 ml, 100 g
Rechnet man das ganze zurück, dann muss das Stück etwa 5 x 4 x 3 cm gross sein. Und solche Quarze gibt es an tausenden Fundstellen. Und ob nun nachgeschliffen oder nicht trau ich mich anhand der Bilder nicht zu beurteilen.
Ob solche Stücke im Bereich des Kohlenbergbaus vorkamen, keine Ahnung. Das wäre aber aus meiner Sicht die entscheidende Frage.
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