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um was handelt es sich?

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Lausitz:
das ist kein Farn,das ist versteinertes,stark mineralisiertes Holz. Optisch ein schönes Stück.
Also ich spreche vom rötlichen,das andere hat Werner schon hinlänglich erläutert.
Gruß aus Brieske

Kiesel45holz:
Ich möchte mich hiermit einmal bei allen Bedanken die mir Hilfe zukommen ließen, da dies meinem "Namen" entsprechend mein "Erstlingswerk" war und ich als  Laie 1A Hilfe bekommen habe- Danke :) vg Kerstin

JSMineral:
Schöne details, und danke für die info! ;) habe auch ein stück dieser verkieselung aber bei weitem nicht so schön :)
glück auf

Sargentodoxa:
Hallo
Kerstin hat mir einen Abschnitt von dem roten Stück zur Begutachtung überlassen. Der Querschnitt des Gerölls hat folgende Abmessungen 45X35 mm. Wie ich auf dem Foto schon erkennen konnte befindet sich nicht ganz mittig eine Gymnospermenachse  ( ? Wurzel ) mit gut erhaltenen Zellen. Des weiteren konnte ich am Rand noch eine Gymnospermenwurzel unter dem Bino entdecken. Beide Gymnospermenwurzeln sind nicht nur von Unmengen ?Adventivwurzeln umwachsen, sondern regelrecht durchwurzelt und aufgespalten. Leider zeigen diese Objekte keinerlei Zellen ( innere Erhaltung nur Chalcedon oder klarer Quarz ) bzw. waren bei der Verkieselung schon ausgefault, da hohl. (auch gut auf den Foto zu erkennen! ). Das eine Gymnosperme durch das Wurzelwerk eines Baumfarns - hier ?Tempskya - gewachsen ist, ist hier nicht zutreffend, da es eher andersherum ist. Ein Epiphyt hat die Gymnosperme großflächig durchwurzelt! Den Epiphyt als Tempskya anzusprechen, hab ich weiterhin Bauchschmerzen. Ich habe aus hessischen Kiesgruben 2/3 Stücke die als Tempskya allgemein so gehandelt werden, aber wie gesagt zeigen alle Stücke nur Strukturerhaltung, leider keine Zellen. Lausitzer Stücke, egal welcher Erhaltung, sind anders!
Da bei Geröllfunden das Zeitalter meist unbekannt ist, ist hier auch Kreide unsicher! Alles in allem ein sehr interessanter Fund, der immer noch Rätsel aufweist. Anbei mal ein Detailfoto einer hessischen ?Tempskya mit Adventivwurzeln und Stele ( Stämmchen-teilweise hohl ). genau diese Strukturen finden wir eben auch in Kerstins Fund. Werner

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