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Steinfund

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Pille:
Vielen Dank Sebastian !

Musste natürlich direkt mal Google bemühen, um mehr zu erfahren.
Verstehe ich das richtig, dass dieses Magnetit selbst magnetisch ist,
oder bin ich damit auf dem Holzweg ?
Habe nämlich gleich mit Schmirgelpapier ein wenig Metallpulver hergestellt,
nur leider will das Magnetit davon nix wissen !?

Gruß  Holger

Sprotte:

--- Zitat von: smoeller am 12 May 14, 19:53 ---Ich denke da eher an Basalt bzw. ein dem Basalt nahestehendes vulkanisches Gestein wie Basanit. In der Eifel sind Basanite weit verbreitet.
--- Ende Zitat ---

Ich denke auch, dass es sich um ein basaltisches Gestein im weiteren Sinn (d.h. Basalt im engeren Sinn, Basanit oder Olivinnephelinit) handelt. Bei den teils grünlichen, meist jedoch verwittert bräunlichen Einsprenglingen (oder Xenokristallen) handelt es sich um Olivin. Die schwarzen Einsprenglinge sind Augit und die auf der Schlifffläche metallisch glänzenden Einspenglinge sind Magnetit. Die Grundmasse ist feinkörnig, möglicherweise auch glashaltig.

Derartige Gesteine sind auch im nordischen Geschiebe (mein Sammelgebiet) zu finden, stellenweise sogar häufig.

Viele Grüße
Sprotte

Pille:
Vielen Dank für die tolle Erklärung Sprotte  ;D

Haben gestern spaßeshalber noch die andere Seite geschnitten.
Wirklich erstaunlich, was in solch einem Stein alles los ist  8)


Gruß

Holger

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