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Welche Fotoausrüstung für Untertage

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Gerdchen:
Hallo,

mich würde interessieren welche Fotoausrüstung für Untertage geeignet ist. Ich verwende zur Zeit eine kleine Kompaktkammera. Leider ist das Ergebnis eher dürftig. Der Blitz ist meist zu schwach. Allerdings ist eine teuerere Spiegelreflexkamera problematisch. Hier ist es der Transport und natürlich die Feuchtigkeit und der Schlamm, der schnell zum Ausfall des Fotos führt.
Hat jemand einen Tipp für mich, welche Kamera für längere Untertagetouren geeignet ist?

Gruß
Gerdchen

Nathan:
Hallo Gerdchen,
Ich habe mit denen zwar keine Erfahrungen aber vielleicht eignen die sich ja.
http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Cameras/Digital_Camera/low-light/index.aspx
Gruß
Philipp

skibbo:
Hallo Wolf-Gerd,

theoretisch kann man alle Kameras nutzen, die eine manuelle Belichtungseinstellung haben. Das viel größere Problem ist das gleichmäßige Ausleuchten der Stollen etc. Ich weiß nicht wie professionell deine Aufnahmen werden sollen und wie schmal die Stollen oder groß die Abbaue sind in denen du fotografieren willst. Auch das Anstehende sollte man einrechnen. Schwarzer Schiefer schluckt viel Licht, ein Spatgang wiederum wird dir überall im Bild Reflexionen verursachen.

Ein relativ simpler Aufbau ist folgender: Kamera auf ein stabiles Stativ, manuelle Belichtung an, auslösen (kein Blitz!), mit einer hellen Lampe den Stollen/Abbau gleichmäßig ausleuchten (dabei die weiter entfernten Bereiche länger ausleuchten als die zur Kamera nahen), Aufnahme beenden. Ist je nach Grube ein wenig try & error, funktioniert aber ganz gut. Vorteil, man braucht keine allzu aufwändige Beleuchtung mitzunehmen, eine helle Lampe, mit der man gezielt ausleuchten kann, reicht.
Nachteil, man muss ein Stativ mitschleppen.

Grüße
Stefan

Gerdchen:
Das Problem ist, dass ich bei den Befahrungen immer Angst um die Kamera habe und ich deshalb keine teure Kamera mitnehmen möchte. Optimal wäre eine Kompaktkamera. Hier kann man glaube ich die Belichtung nicht manuel einstellen. Da bei den Befahrungen einiges an Material, wie z.B. Vermessungsinstrumente, Strickleitern, Seile etc. mitgeschleppt werden müssen, der Schleifsack somit auch schon voll ist, ist ein sicherer Transport einer Kamera fast unmöglich. Auch sind häufig Stollenbereiche mit hohem Wasserstand zu überwinden.
Wenn die Stollen vermessen, dokumentiert und gesichert sind und man sich nur auf das Fotografieren konzentrieren kann, dann klingt die Methode von Stefan richtig gut. Dabei kann dann auch mal eine hochwertigere Kamera mitgeschleppt werden. Muss ich mal Ausprobieren.
Für eine Erstdokumentation suche ich aber was kleines und kompaktes. Die Seite die Phillip vorgeschlagen hat, zeigt interessante Kameras. Hat hier jemand Erfahrungswerte?

@ Stefan
wie steht es bei deiner Methode mit dem durch Atemluft entstehenden Nebel? Benutzt du ein spezielles Bildbearbeitungsprogramm?

Gruß
Gerdchen

Harald Schillhammer:
Ich hatte noch nicht viele Kompakte in der Hand, aber bei jeder von denen war manuelle Belichtungs- und Blendensteuerung möglich - die meisten user wissen das nur nicht, da sie die Kompakte prinzipiell nur als Kucki-Drucki verwenden und sich gar nicht die Mühe machen das zugehörige Handbuch zu lesen. Allerdings ist die Handhabung meist ein wenig komplizierter als bei einer DSLR, weil man die Steuerung z.T. umständlich im Menü vornehmen muss. Aber es geht.
lg

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