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Radioaktive Mineralien in der Eifel?
FIMM:
Hallo liebe Community ,
Ich habe heute in der Eifel einige radioaktive Mineralien eingesammelt.
Kann es sich dabei um Pechblende handeln? Oder kommt diese nicht dort vor?
Ich kann gerne Bilder davon machen , moechte aber gerne wissen was es ist
Ich bin damit leider recht unachtsam umgegangen und habe einmal den Staub eingeatmet (Was kann ich da nun machen?)
Die Energiedosis liegt bei ca. 0,7 - 1mrad/h
MfG
Embarak:
Hallo,
Die Angaben sind etwas ungenau...
Die Eifel hat 5.300 km². Wo genau hast Du gesammelt? Dann kann man die Liste der vorkommenden Mineralien einengen.
Das könntest Du übrigens über das Lexikon selbst.
Aussagekräftige Bilder sind immer hilfreich !
1 mrad/h entspräche etwa 10µSv/h, sofern man Energiedosis und Äquivalentdosis ohne Gewichtungsfaktor in einen Hut werfen kann.
Dieser hypothetische Zahlenwert sagt aber nichts aus, wenn man nicht weiß, was Du womit in welchem Abstand gemessen hast.
Ohne diese Infos muss man nicht über Stäube spekulieren.
Norbert
guefz:
Fundstellen für Uraninit sind mir in der Eifel nicht bekannt. Gefährlich große Mengen radioaktiven Materials befinden sich m. W. nur in Büchel und/oder Spangdahlem >:D
Günter
FIMM:
--- Zitat von: guefz am 19 Oct 14, 22:07 ---Fundstellen für Uraninit sind mir in der Eifel nicht bekannt. Gefährlich große Mengen radioaktiven Materials befinden sich m. W. nur in Büchel und/oder Spangdahlem >:D
Günter
--- Ende Zitat ---
Also diese Werte messe ich wenn ich direkt am Stein dran bin , bei 4-5cm Abstand nix mehr und ca. 13Bq
Ich war auf diesem Huegel: Burgberg (Rieden) (522,6 m), in der Eifel, bei Rieden, Landkreis Mayen-Koblenz
Bitte keine externen Bilder einbinden, siehe https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Hilfe%20und%20Information/BilderUploadHilfeForum
guefz:
Es fehlt noch die Angabe des Messgeräts. Ohne den Stein in der Nähe sollte ein ordentliches Messgerät auch die in Deutschland übliche Hintergrundstrahlung von 0,10-0,15 µSv/h anzeigen und nicht gar nichts.
Auf dem Burgberg wirst du in den obersten Lagen Auswurfmaterial vom Laacher-See-Vulkan finden (das war die letzte Eruption in der Gegend). Da sind sporadisch auch SEE-Minerale enthalten, die auch Spuren von Uran und Thorium enthalten können. Die Mengen sind aber so klein, dass das keine Gefahr bedeutet.
Was auf deinen Bildern zu sehen war, sieht allerdings nicht nach vulkanischem Material aus.
Günter
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