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Mineralienwelt auf Bildzeitungsniveau?
Kluftknacker:
--- Zitat von: woelsendorfer am 12 Nov 14, 06:25 ---Als "Schreiberling" hat man leider "wohl" immer mit solchen Auswüchsen zu rechnen und Kommentare wie
--- Zitat ---Nein, nur schlecht und fehlerhaft recherchiert.
--- Ende Zitat ---
--- Zitat ---Sofern darunter nur ein handwerklicher Fehler, hier durch mangelhafte Recherche (auch im MA)
--- Ende Zitat ---
kann ich an dieser Stelle nicht so ohne weiteres stehen lassen.
--- Ende Zitat ---
Da das _meine_ Aussagen sind, muss ich hier klarstellen, dass sie in Richtung Mineralienwelt gehen. Kaum vorstellbar, dass man das falsch deuten kann. Zum Handwerk gehört auch richtiges Lesen und Verstehen ...
GA
Collector:
Hallo
ich hatte vor einigen Jahren das "Vergnügen", vom Herausgeber der Mineralienswelt einen persönlichen Brief (per Post) zu erhalten, in dem er sich wie eine beleidigte Leberwurst zu einem kritischen Leserbrief ausließ, den ich an den Chefredakteur von Lapis geschrieben hatte und dieser den Brief in Lapis abdruckte . Es ging einfach darum, dass Lapis in einem Artikel zu Mibladen vergaß (absichtlich?), das "Marokko" des Bode-Verlags zu erwähnen, bzw. nicht in der Referenzliste zum Mibladen-Artikel aufzuführen.
Wenngleich es korrekt gewesen wäre, dass sich der Herr B. direkt an Herrn Dr. W. von Lapis hätte wenden sollen - nein - Herr B. von der Mineralienwelt hielt es für einfacher, mir das "Verschulden" von Lapis an den Kopf zu werfen.
Auf einen von mir zurückgeschriebenen Brief mit Klarstellung der Fakten hat es Herr B. nicht für nötig gehalten, mir zu antworten.
Wahrscheinlich hat Herr B. resp. sein Herr Jahn, Mitverfasser des Bode-Marokko-Buches mir (und Lapis) nie verziehen, wenngleich mich keine Schuld trifft.
Das Ganze erinnert mich an Situationen aus dem "Prozess" von Franz Kafka.
Und was das "schlechte und fehlerhafte Recherchieren" angeht: Peter, ich hab Dich schon recht verstanden. Dessenungeachtet zieh ich mir den Schuh nicht an, schlecht recherchiert zu haben. Dass es bei mittlerweile fast 50 Portraits mit einem Umfang von fast 1.500 gedruckten Seiten nicht auch Fehler gibt, das liegt nicht im Bereich der Wahrscheinlichkeit.
Es ist, wie bereits vom Admin und von einigen von Euch definiert, einfach die Art und Weise, dass sich der Schreiber des Paracelsian-Artikels nicht einfach mittels einer simplen email mit dem Atlas in Verbindung gesetzt hätte, um vor der Publikation des Jahn-Artikels auf den Fehler der Typ-Lokalität hinzuweisen.
Aber - das war - wie es aussieht - nicht gewollt und B. und J. erkannten eine gute Chance, es dem Mineralienatlas (nicht zu unterschätzende Konkurrenz) und mir mal eins auszuwischen.
Bosheit und Arroganz sind menschliche Verhaltensweisen, nicht alle Menschen sind so, einige beherrschen sie dafür umso mehr.
Ich nehme das alles sportlich. Was juckt es die deutsche Eiche, wenn sich die Sau dran reibt ! (Deutsche Redensart)
Gruß
Peter
Kluftknacker:
--- Zitat von: Collector am 12 Nov 14, 12:00 ---Und was das "schlechte und fehlerhafte Recherchieren" angeht: Peter, ich hab Dich schon recht verstanden. Dessenungeachtet zieh ich mir den Schuh nicht an, schlecht recherchiert zu haben.
--- Ende Zitat ---
Wirklich? Nochmals: Mein Hinweis auf das schlechte Recherchieren bezog sich nur auf Hr. Jahn, nicht auf dich!
GA
heli:
Indirekt hat Hr. Jahn mit seiner Wortmeldung ja eingestanden, dass er den Mineralienatlas als wichtiges Medium bei der Recherche einsetzt. Vielleicht nicht nur bei diesem einen Artikel? ;)
So sollte man diese Geschichte auch als sehr spezielle Art der Werbung für den Mineralienatlas sehen.
woelsendorfer:
Hallo Kluftknacker,
deine Antwort ist etwas missverständlich, könntest Du das bitte präzisieren, danke !.
--- Zitat ---Zum Handwerk gehört auch richtiges Lesen und Verstehen ...
--- Ende Zitat ---
Gruß
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