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Mineralienfotografie mit bescheidenen Mitteln!

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Schluchti:
Hallo Ulrich,
die Reflexkontrolle ist gar nicht so schwierig, weil die Blitze ja ein Einstelllicht haben. Ich gebe aber zu, dass ich mittlerweile auch eher mit dem Dauerlicht arbeite, weil dort die Farben bei einigen Fluoriten originalgetreuer rüberkommen.

Das Bild ist bis auf kleinere Staubretuschen direkt so aus der Cam. Der Hintergrundverlauf ist durch gezielte Abschattung erzeugt (inspiriert von dem Tutorial von Wendell Wilson). Das ist manchmal sehr kniffelig im Wechselspiel mit der Beleuchtung der Stufe und gelingt mir auch nicht immer so wie ich mir das wünsche. Zur Zeit nehme ich (aus Bequemlichkeit) lieber schwarzes Plexiglas als Hintergund, sofern es die Stufenfarbe verträgt.   

Streifenhörnchen:
Die Erfahrung die ich mit einem Zangenblitz gemacht habe, ist folgende:

1: Ich benutze Diffusoren die mit dabei gewesen sind

2: Blitz auf Manuell stellen, da bei Automatik alles Mist wird

3: Blitzsynchronzeit 1/256 oder 1/128 haben bei mir gute Ergebnisse geliefert

Anmerkung: Jeder stellt seine Kamera anders ein, womit man eine Überreflexion auch unterdrücken kann (bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege) ist auch die Belichtung, lieber Unterbelichten als Überbelichten.

Vielleicht mache ich die Tage mal ein kleines Shooting, mit diversen Einstellungen und gebe sie hier dann Preis. Werde alle Informationen euch dann zukommen lassen. Wäre das für euch Interessant? Also meine Vorstellung wäre ein Mineral fotografiert mit a) nur Beleuchtung b) mit Ringblitz und c) mit Zangenblitz und d) wäre dann mit einer warmen LED leuchte zusätzlich.

Embarak:

--- Zitat von: UlrichW am 06 Dec 14, 21:24 ---... Schärfen ist so eine Sache für sich. ES MUSS GESCHÄRFT werden, denn die Analog-Digital-Wandlung verschmiert immer etwas an den Kontrastkanten...
...Die Beste Schärfungsfunktion die ich kenne ist die der ebenebasierten Hochpassfilterung. Aber die ist mir zu aufwendig wenn es um viele Bilder geht. Da benutze ich gerne die Funktion "Unscharf maskieren" des Photoshop.

--- Ende Zitat ---

Da gibt es noch eine schöne Aktion für  PS:
Subhash-Schärfen mit hochrechnen
Lässt sich über 3 Schieberegler sehr fein dosieren, schafft eine neue Ebene mit Maske, aus der man ggf. wieder etwas Deckung rausnehmen kann oder partiell über die Maske rausnimmt. Möchte ich nicht mehr missen.
Auf dieser Seite ganz unten als *.zip
entpacken, die *.atn nach Photoshop\Presets\Actions, wo sie dann in PS unter den Aktionen zu finden ist. siehe screenshot.

Norbert

uwe:
Noch 'ne Frage: Was ist günstiger - erst entrauschen und dann schärfen oder umgekehrt oder macht es keinen Unterschied. Dabei ist mir schon klar, daß bei fest montierter Kamera die Belichtung und Blende so eingestellt werden kann, daß ein Rauschen kaum vorkommt.

Gruß
Uwe













Streifenhörnchen:
Und was mit dem ISO Wert? Der sollte nämlich so klein wie möglich gehalten werden. Bei mir stelle ich Grundsätzlich ISO 200 ein. Da wir ja sowieso still fotografieren, spielt ein kleiner Wert eher eine Rolle. Wenn der nicht mehr ausreicht, dann langsam nach oben tasten.

Hohe ISO = Höheres Rauschen.

Also ich habe bis jetzt bei meinem Mineralien Fotos, eigentlich soweit ich mich erinnere, nicht einmal die Funktion gebraucht entrauschen.

Durch das entrauschen nimmst du auch die Schärfe weg. Also eigentlich eher vom Nachteil.

(Falls ich falsch liege bitte freundliche drauf hinweisen ;) )

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