Lexikon / Encyclopedia / Encíclopedia > Erledigte Diskussionen - Bilder

Gold auf Hämatit

<< < (3/4) > >>

Philip Blümner:
Hallo,
interessantes Stück. Wenn das Bild Gold zugeordnet werden soll, dann sollte das Bild, das das Gold deutlich zeigt das erste Bild sein und die anderen als Satelliten.

Gruß Philip

CRYSTALLOGIC:
Zitat aus der zwischenzeitlich korrigierten Bildbeschreibung:
"Gold auf Eisenoxid - Spektakuläres Stück Raseneisenstein mit anhaftendem gediegen Gold..."

Eisenoxid ist ok, aber Raseneisenstein ist und bleibt falsch.
R. ist kein Synonym für Limonit, sondern an spezielle Bildungsbedingungen gebunden, die hier nicht gegeben sind.

Gruß

CRYSTALLOGIC:
Hallo,

ich will ja nicht nerven, aber jetzt haben sich zwei andere Fehler eingeschlichen:
Zitat: "...Der Golnugget befindet sich im oberen Drittel auf der linken Seite des Bildes..."

Gruß

ganomatit:
Hallo und danke für die wertvollen Hinweise!
Ich habe den Begriff Raseneisenstein entfernt, ist ja wahrscheinlich der falsche Ausdruck für das Matrixgestein. "Als Raseneisenstein oder Raseneisenerz werden durch besonders hohe Eisengehalte gekennzeichnete Verfestigungen in rezenten wie fossilen Grundwasserböden bezeichnet, die gesteinsbrockenartig als Konkretionen oder bankartig als Bodenhorizonte auftreten." (aus WIKIPEDIA) Wir sagen mal Eisenoxid, Eisen(II,III)-oxid, Rost ist auf jeden Fall vorhanden und natürlich Gold. Vielleicht hatten ja die Alten den Ausdruck Raseneisenstein für solche Ausbildungen benutzt. Ich werde den Finder noch einmal konsultieren, um das Begriffsproblem zu lösen. Würde ich solche Stücken aus meinem Kamin holen, ach das wäre sicher ein Glücksfund!
Mit freundlichen Grüßen

ganomatit:
Hier nun die Definition des Goldexperten Christian Kreibich aus Weimar, von dem ich diese Stufe erworben habe:"Also: Im mineralogischen Sinne ist das kein Raseneisenstein, bestenfalls nach der Bildungsweise. Es ist ein Limonit, der einen hohen Wassergehalt hat und deshalb beim Austrocknen zerbröselt. Das haben wir hier auch schon herausgefunden. Deshalb tränke ich ihn vorher mit einem wasserverträglichen Mittel - meistens Acryl oder auch wasserbindigen Wachs für die Möbelpolituren (IKEA), die sich im Bedarfsfalle wieder entfernen lassen. Allerdings haben die Alten solche Stücke so benannt. Sie sammelten diese Stücke, haben sie zerschlagen und den Rest ausgewaschen, um das Gold zu gewinnen. Ich mache das nicht so, sondern reinige solche Stücke und bearbeite sie dann mit einem Glaspinsel, bis ich das erste Gold entdecke. Solches Material gibt es in der Regel nur in der Schwarza und in der Wulst, ganz selten mal in der Grümpen; das hat vermutlich etwas mit dem Säuregehalt des Wassers zu tun ( Huminsäuren, Säuren aus dem Zerfall schwefelhaltiger Erze und anthropogene Einträge). Früher vermuteten die Goldsucher, daß sich das Gold in solchen Knollen bildet unter der Wirkung der Sonne und eines allgegenwärtigen "Äthers" - etwa eines schwebenden Geistes o.ä. Bis ich eine andere Lösung gefunden habe, werde ich bei dieser Bezeichnung bleiben." (Kreibich am 01.02.15) Ich danke Herrn Kreibich für seine Ausführungen und hoffe die Begriffsbestimmung Raseneisenstein für diese Stufe geklärt zu haben.
"Klug ist, wer aus seinen Fehlern lernt.
Schlau ist, wer aus Fehlern anderer lernt."
Also ich danke allen im Atlas für die Klärung und Richtigstellung in Text und Bild, besonders CRYSTALLOGIC!
Was sagt ein amerikanischer Geologe sinngemäß über Gold:"Das Gold in ihrem Ring könnte schon eine Pharao getragen haben."
Mit freundlichen Grüßen   

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln