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unbekannte Mineralien oder ? auf Gips?

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Conny3:
Hallo,

ich habe mal wieder etwas für die Experten hier. Dazu zunächst ein Auszug aus der aktuellen Chronik:

Die rechteckige Grube gibt weiter Rätsel auf: Aus Neugier wurde sie bis zum Anstehenden ausgegraben. Es handelt sich dabei auf keinen Fall um eine ehemalige Klärgrube. Eher vermute ich eine Art Fußabtretergrube oder kleine Abfallgrube. Zur Überraschung trat in der Tiefe kurz vor dem anstehenden Lehm in ca. 25 cm Tiefe plötzlich ein blaues Mineral(?) bzw ein grünes Mineral auf, welches die Gipsblöcke äußerlich umkrustete. Es war auch auf dem Lehm bzw. auf vemoderten Holzstücken zu finden. Zunächst dachte ich an Blaueisenerde (Vivianit). Die amorphen Krusten überzogen in blau/grün alle Bestandteile in der Grube. Meine Vermutung war, dass es sich entweder tatsächlich um Vivianit handelt oder es waren Reste von Kupfersulfatablagerungen, die als Beigabe zum Wasser des Schwimmingpooles dort hinein geschüttet wurden. Algenbildungen will ich auf Grund der intensiven Farben fast ausschließen. Die Stücke werden den "Experten" im Mineralienatlas vorgestellt.

Was kann das sein? Ist natürlich schlecht nur nach den Bildern zu urteilen. Vivianit? Kupfersulfat? Algen? Alles auf Gips und amorph ,keine Kristalle (jedenfalls unter der Lupe)! Und nur in dieser Grube gefunden, die natürlich noch abgetragen wird, da sie nichts mit dem Naturdenkmal "Gipsschlotten 2" zu tun hat. Die grüne Farbe ist fast wie Dioptas und die Blaue eben wie Vivianit oder eher Kupfersulfat! ??? :o 8)

http://www.geojena.de/index.php?page=teil-9-2015

Eine erste Antwort kam dann schon von Thomas Billert:

Kupfer ja, aber Sulfat nicht, das wäre dann wasserlöslich. Eher ein Oxid-Hydroxid oder so etwas. Vivianit wäre auch denkbar. Evtl. ist da etwas Metallisches im Boden verrottet? Vielleicht ein Stück Kupfer von einer Rinne oder ein Messingblech?

Die letzten zwei Bilder zeigen dann  gereinigte Stücke mit erhaltenen Farbpigmenten. Die grünen Bereiche lösten sich von der Gipsmatrix  nach dem Säubern der Stücke bis auf wenige evtl. kristalline Bereiche ab.  ??? Die hellblauen blieben weitgehend erhalten. Die Stücke werden weiter untersucht im Hinblick auf Mineralien, Algen oder Pilze. ??? ??? ???
In jedem Falle aber eine interessante Sache.

Gruß Conny

pseudonym:
Evtl. Wasser aus einer Kupferdachrinne ?

uwe:
Ich nehme auch an, daß es sich um durch Kupferionen blaugrün gefärbten Kalksinter handelt - der sogenannte "Haldenkeim".

Gruß
Uwe

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