Mineralien / Minerals / Minerales > erledigte Bestimmungen / completed determinations
Zeche Consolidation / vmtl. Jamborit
Sebastian:
Hmm raten ist also ne Alternative zu einer exakten Analyse?
Gut das macht den Job einiger Menschen leichter.
Es ist eine Möglichkeit, aber was meinst du könnte es noch alles sein?
Immer alles kritisch hinterfragen, nicht nur auf wenige Anhaltspunkte die gesamte
Schlussfolgerung bauen. Sonst kann irgendwann nur was falsches bei rauskommen.
Gruß Sebastian
openpit:
Hallo,
prinzipiell muss ich Günter beipflichten. Neben der gegenwärtigen Diskussion zum Lorenz Gegentrum gibt es aber ein weiteres, überaus anschauliches Beispiel - den Kellerfund von Christian/Brodi69.
Allerdings gestaltet es sich hier etwas anders, da Philipp das Material selbst vor sich hat (und Alois vor sich hatte). Aufgrund der recht aussagekräftigen Bilder u.a. bei mindat und der passenden Paragenese sehe ich persönlich in diesem Fall auch kein Problem.
Zudem hoffe ich, bzw. gehe vielmehr davon aus, dass Philipp im Lexikon entsprechende Vermerke vornehmen wird, zumal er ja selbst ab und an den Hinweis gibt, dass die hier "bestimmten" Minerale optimalerweise mit dem Vermerk der visuellen Bestimmung versehen werden sollten.
Bei diesem Stück möchte ich Gips nicht ausschließen, kenne den Fundort allerdings nicht.
Glück Auf!
Micha
Günter Blaß:
Hallo Nathan , hallo Openpit,
die Intension meines Beitrags läuft darauf hinaus, die Qualität des Lexikons nicht mit fraglichen Bestimmungen zu mindern. M.E. sollte immer bei einem Foto oder Mineral dabei stehen wie es genau identifiziert wurde.
Ich denke dies ist wichtiger als z. B. zu wissen mit welcher Kamera usw. das Foto gemacht wurde.
Die grünen Beläge oder Umwandlungsprodukte des Millerits können ohne weiteres, sogar wahrscheinlich, Jamborit sein. Es bestehen aber auch andere Möglichkeiten wie z.B. Honessit, Morenosit oder Retgersit.
Deshalb kann man diese Identifikation nur als Vermutung oder visuelle Einstufung betrachten und Vermutungen sollten in einem Lexikon nicht auftreten, sofern nicht eine Begründung dabei steht.
MfG
Günter Blaß
Nathan:
Hallo,
auch hier nochmal vielen Dank für eure Beiträge!
Hier sind die Kristalle ebenfalls nicht wasserlöslich. Somit würde ich Morenosit und Retgersit ausschließen. Zu Honessit habe ich nur Bilder mit weißen (leicht türkisfarbene) kugeligen Aggregaten gefunden. Kann dieser auch in der oben zusehenden Kristallen vorkommen?
Verfärbte Gipskritalle würde ich ausschließen, da die Kristalle weder einen entsprechenden Glanz besitzen, noch durchscheinend sind.
Wenn ich diese Anhaltspunkte betrachte, scheint mir Jamborit als die wahrscheinlichste Möglichkeit.
Insofern niemand etwas dagegen hat, würde ich im Lexikon 'Jamborit?' Mit einer entsprechenden Referenz 'optische Bestimmung, der in Wasser (fast) unlöslichen Kristalle' ergänzen.
@Günter: ich stimme dir vollkommen zu, dass eine Kennzeichnung der Bestimmungsmethode sehr wichtig ist und werde es in Zukunft berücksichtigen.
Gruß
Philipp
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