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Autor Thema: Proustit  (Gelesen 1784 mal)

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Proustit
« am: 19 Sep 15, 17:55 »
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Proustit

Offline Hg

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Proustit
« Antwort #1 am: 19 Sep 15, 17:55 »
Hallo,

dieses Bild von Frédéric Hède trägt als Fundort die besonders für Wulfenit bekannte Rowley Mine. Als abgebildetes Mineral wird Proustit genannt.
In der Mineralienliste fehlt das allerdings. Ist das eine mögliche falsche Zuordnung des Minerals, des Fundortes oder ist es doch möglich?

Gruß,
Andreas

Offline UlrichW

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Re: Proustit
« Antwort #2 am: 30 Sep 15, 22:55 »
Hallo Andreas,

also ich halte den Fundortnamen für mehr als fragwürdig. Bleiglanz, und damit Silber war zwar das Hauptfördererz, aber Silbermineralien wie z.B. Chlorargyrit, der ansonsten hin und wieder in Arizonas Gruben beobachtet wird fehlt völlig. Daher darf man annehmen, das Proustit in freien Kristallen wohl eher sehr selten sein wird. Übrigens, obwohl fast alle Gruben in Arizona entweder wegen dem Kupfer oder eben als Silbergruben (via Galenit) eröffnet wurden, sind freie Silbermineralisationen nur sehr selten zu beobachten gewesen...und das meist in Gruben die heute sammlerisch keine Rolle spielen. Man kann zwar nie etwas ausschließen, aber mir riecht das doch zu sehr nach einer Fundortverwechselung. Ich könnte mir Ehrenfriedersdorf oder Freiberg gut vorstellen, wenn Baryt die Matrix ist.

Grüße
Ulrich

Offline thdun5

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Re: Proustit
« Antwort #3 am: 01 Oct 15, 00:02 »
Hallo,

könnte in den nächsten Wochen einmal die angegebenen Literaturverweise durchschauen, vielleicht lässt sich etwas über den fraglichen Proustit herausfinden.
Chlorargyrit wurde von der Rowley Mine übrigends via EDX nachgewiesen.

Zitat
Ich könnte mir Ehrenfriedersdorf oder Freiberg gut vorstellen, wenn Baryt die Matrix ist.
...oder auch diese oder jene Fundstelle. Das ist nun wirklich kein Indiz, wenn nur der Proustit abgebildet ist.

Gruß
Daniel

Offline Elisabeth K.

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Re: Proustit
« Antwort #4 am: 04 Jan 20, 16:03 »
Das sollte auch noch mal kritisch geprügt werden...

Glückauf!
Elisabeth

 

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