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Fehlende Minerale

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uwe:
Ich fand da einen interessanten Beitrag bei mindat, in welcher eine Reihe amerikanischer Geologen/Mineralogen eine Aussage zu den noch zu entdeckenden Mineralen, „missing minerals“, machen.

Man erwartet, dass von den 5394 möglichen Mineralen noch 1563 zu entdecken sind. Dabei geht man davon aus, dass bei den 15 geochemisch relevanten Elementen die Anzahl der noch zu entdeckenden Minerale unterschiedlich ist. Während von den wirtschaftlich wertvollen Elementen Cu, Mg, Ni, S, Te, U und V noch 20% neue Minerale zu erwarten sind, werden beispielsweise bei Mineralen von Natrium noch 35% erwartet. Letztere sind meist weiß, schlecht kristallisiert, oft wasserlöslich und somit schwer zu erkennen. Die zuerst genannten Elemente bilden dagegen oft farbige und gut kristallisierte Minerale, sind somit leichter zu erkennen..

Also werden wohl die Systematiksammler noch lange zu tun haben.

Gruß
Uwe

Maibolte:
Hallo Uwe,

laut der letzten IMA-Liste (März 2015) gibt es derzeit 5012 Mineralien, + die die bis heute
dazugekommen sind. Wenn die Fachleute also von 5394 ausgehen dann sind das bei mir
382. Wie kommt man da auf 1563? Oder verstehe ich deinen Beitrag nicht richtig?

Gruß Dirk

uwe:
Ich habe den Artikel nur zitiert. Wie die Zahlen zustande gekommen sind weis ich auch nicht. Ich fand ihn (den Artikel) aber interessant und wollte ihn dem Forum zur Kenntnis geben.

Gruß
Uwe

Rockhounder:
Hier mal ein Link zu dem Thema:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-19251-2015-08-31.html

heli:
Und was soll man von dieser Studie ernstnehmen?

Die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwo im Weltall einen Planeten gibt, der zu 100 % der Erde gleicht = gleich (bzw. beinahe gleich) Null.
No na net.

Es sind noch 1.500 Mineralien unentdeckt. Ich wette, unter Anwendung der heutigen Analysemethoden bzw. derjenigen die laufend weiter entwickelt werden, wird das wohl nicht reichen. In ein paar Jahren wird es dann heißen: "Aussage auf Basis der damaligen zur Verfügung stehenden Mittel".

Aber ... möglicherweise findet sich in der Originalstudie doch auch was Sinnvolleres.

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