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EOS 600 und Beleuchtung - Anfängerfrage
neuron:
Hallo zusammen,
ich bin dazu übergegangen mir etwas mehr Mühe für meine Mineralienfotos zu machen. Habe also Ausrüstung eine EOS 600 und 3-fach Zwischenringe. Bisheriges Vorgehen zur Verbesserung der Bilder: Trial and Error. Bisweilen keine Nachbearbeitung der Bilder oder Stacking. Würde nun gerne anfangen am Licht zu optimieren. Welche Standlampe oder Tischlampe (habe gelesen 5400k wäre praktikabel) könnt Ihr empfehlen ?
nutze bisher unsere Esszimmer-Hängelampe, die man bis 20cm über Tischhöhe runterziehen kann. Bei Einstellung "künstliches Licht" liefert sie ganz brauchbare Ergebnisse für den Hausgebrauch aber viel bessere Aufnahmen, die ich zuweilen hier sehe, sind irgendwie brillianter und heller.
Danke für Hinweise,
Gruß,
neuron
uwe:
Auch wenn ich mich wiederhole - von allen Niedrigkostenmöglichkeiten ist Tageslicht bei bedeckten Himmel am besten. Anschließend mit der "freeware" GIMP evtl.noch nachbearbeiten.
Gruß
Uwe
Embarak:
Leider sind Tageslichtbedingungen nicht reproduzierbar. Dazu sind die Aufnahmezeiten in der kalten Jahreszeit beschränkt. ;)
Ich nehme 2 Studioleuchten 80 W mit 5400 K.
Wenn das zuviel Aufwand ist und es bei der Hängelampe - also nur Auflicht - bleiben soll , würde ich mich von den vorgegebenen
Einsteigereinstellungen wie "Kunstlicht" lösen. Mit der Kamera bei dieser Beleuchtung einen Weißabgleich ( siehe manual)
mit Hilfe eines weißen Blattes Papier oder besser mit einer Graukarte machen.
Der Feinschliff erfolgt später bei der Bildbearbeitung über Tonwertkorrektur bzw. Histogramm.
In der Nachbearbeitung ist übrigens Weißabgleich auch noch möglich.
Geht mit freeware GIMP, aber auch mit dem guten, alten Irfanview, wenn man das plugin smartcurve.8bf installiert.
Die "brillianteren und helleren" Bilder sind in der Regel keine Schnappschüsse und fast immer nachbearbeitet.
Gruß
Norbert
Kluftknacker:
Hallo,
ich fotografiere selbst mit einer 600D, allerdings keine Mineralien.
Trotzdem einige Anmerkungen:
1. Das Gerät bietet die Speicherung in "RAW-Format" an. Unbedingt nutzen ... Nein, eigentlich immer!
2. Damit ist die Wahl der Leuchte hinsichtlich der Farbtemperatur eigentlich egal. Mit einer RAW-Bildbearbeitung kann man alles wieder "geradebiegen" oder Kelvin-genau anpassen.
3. Ein ordentliches RAW-Programm besorgen, z.B. Adobe Lightroom, und benutzen!
4. Manuellen Weißabgleich machen (auch bei RAW-Bearbeitung)!
5. Ich wage zu bezweifeln, dass Muttis Hängelampe überhaupt für Mineralien-Fotos geeignet ist, recht diffuses Licht. Damit kann man keine Kristalle "freistellen". Dafür: 2-3 LED-Leuchten von IKEA tun es auch ....
Glück auf!
kks:
Hallo,
ich benutze - ebenfalls mit einer EOS 600 - grundsätzlich nur LEDs mit 6000 K zur Mineralienfotografie. Damit kann ich nach Belieben Flächenleuchten und Punktleuchten in hinreichend großer Zahl einsetzen, die auch noch problemlos dimmbar sind, ohne dass ich dafür ein Vermögen ausgeben muss. Die Bilder werden als .CR2 gespeichert und mit Rawtherapee bearbeitet.
MfG
Klaus
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