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Bildausschnitt bei Mikrofotos?
Harald Schillhammer:
--- Zitat von: Harald Schillhammer am 28 Nov 15, 19:01 ---Bin der Sache schon auf der Spur :). Bin zwar erst am Montag wieder im Museum, aber ich glaube ich habe die Länge des Gewinde-Adapters (Mitutoyo > RMS) nicht mitgerechnet. Vielleicht finde ich noch ein paar "versteckte" mm. Kann gut sein, dass mir überhaupt ein Denkfehler unterlaufen ist und ich die 160 mm noch aus der "alten Endlich-korrigierten Zeit" gespeichert hatte, aber durch Nichtberücksichtigen diverser Zwischenstücke zufällig die perfekte Tubuslänge erwischt habe. Also, wenn das stimmt, wäre das zum Schreien. Muss ich als Anekdote unbedingt in meinem Vortrag über dieses Thema einbauen - LOL.
lg
--- Ende Zitat ---
War wirklich so (Asche auf mein Haupt) - hab die förderliche Tubuslänge nur um 5 mm unterschritten :). Weiss der Teufel warum selbiger mich da geritten hat :)
etalon:
Hallo zusammen,
...besten Dank, ich hoffe dass alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Bin aber ganz guter Dinge... ;)
@Harald: Nun, das ist wirklich lustig. Damit hast du ja nun deine Anekdote für deine Vorträge :)
Der Gewindeadapter Mitutoyo->RMS zählt dabei aber nicht. Relevant ist nur alles nach der Tubuslinse (Richtung Sensor)... ;)
--- Zitat ---Musst dir nur noch was zur Lichtstreuung basteln.
--- Ende Zitat ---
Ja, genau das habe ich jetzt im Urlaub vor...
Grüße Markus
P.S. Von euch hat nicht zufällig einer ein paar (vernünftige!) MMs übrig, an denen ich mich dann zu gegebener Zeit mal versuchen kann?
Harald Schillhammer:
--- Zitat von: etalon am 20 Dec 15, 11:04 ---Der Gewindeadapter Mitutoyo->RMS zählt dabei aber nicht. Relevant ist nur alles nach der Tubuslinse (Richtung Sensor)... ;)
--- Ende Zitat ---
Zählt in dem Fall schon weil er nach der Tubuslinse angebracht ist - hab objektivseitig am Balgen ein RMS-Gewinde aus der Zeit in der ich noch viel mit Photaren gearbeitet habe.
etalon:
Ah, ok. Dann hast du natürlich recht...
Gruß Markus
etalon:
...so, da isser wieder...
Hat der Markus doch glatt noch ein Mikroskopobjektiv von Leica mit 10-facher Vergrößerung in der Schublade gefunden. Das musste ich natürlich gleich mal ausprobieren. Leider habe ich keine Tubuslinse von Leica, also habe ich die Raynox150 in Retrostellung verwendet, welche ich für das Mitutoyo angeschafft habe. Leider hatte ich im Vorfeld bei Leica schon gelesen, dass einige optische Fehler erst mit Tubuslinse und Okular auskorrigiert werden, aber ich wollte es einfach mal testen. Da das Objektiv nur ein Semiapo ist, war eine gewisse CA zu erwarten. Also flux das Objektiv drangebastelt und losgeknipst. Das hat überraschend gut funktioniert, und auch das Auffinden der Kristalle war problemlos möglich. Allerdings war eines schon nach der ersten Aufnahmeserie klar: Das Verfahren der Kamera während des Stacks muss dringend automatisiert werden. Da wird man bei den Schrittweiten ja bescheuert...
Die Abbildungsleistung des Objektivs war im zentralen Teil sehr befriedigend, zum Rand hin fiel die Abbildungsleistung wegen diverser off axis Abberationen zunehmen ab. Da das Objektiv nur für einen Bildkreis von 25mm korrigiert ist, habe ich das Bildfeld der Vollformatkamera (Bildkreis 44mm) entsprechend beschnitten (siehe Beispielbilder im Anhang).
Weiters habe ich mir mal die Testversionen von Helicon Focus und Zerene Stacker heruntergeladen und einige Tests mit verschiedenen Einstellungen gemacht. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass Zerene Stacker die saubereren Ergebnisse liefert. Ich werde mich daher wohl für diese Software entscheiden.
Sobald es aber nadelige Kristalle sind, versagt wohl jede Stackingsoftware. Ich habe zumindest keine befriedigende Abbildung bekommen, wobei das auch ein extremes Objekt mit vielen Strukturen war (Uranophan).
Zumindest zum Üben und für freistehende Kristalle kann ich das Objektiv auf jeden Fall verwenden. Unten findet ihr meine ersten Anläufe in der Mikrofotografie. Die Bildbreite beträgt jeweils ca. 1,5mm. Es wurden zwischen 85 und 190 Bilder gestackt (je nach Objekt) und die Endbearbeitung erfolgte mit PS CC2015.
Fazit: Ich freue mich darauf, bis das Budget für die Mitutoyos freigegeben wird ;D und ich benötige eine spiegellose Kamera, da das Geklappere nervt.
Im Anhang befindet sich ein Malachit x (glaube ich zumindest) aus der Grube Clara, ein Torbernit x aus Assuncao/Portugal und Uranophan xx aus Menzenschwand/Schwarzwald.
Zu dem Uranophan xx noch eine Frage: Die Würfel sind wahrscheinlich Fluorite xx, aber was sind diese schwarzen Kügelchen? Und was könnten die ockergelben Kristalle an der Kante im unteren Bildbereich sein? Würde mich freuen, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte. Leider haben die Bilder unter der Komprimierung etwas gelitten, aber man kann trotzdem sehen, was ich meine...
Soweit von mir, viele Grüße
Markus
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