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unbekanntes Mineral

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Erik:
Hallo!

Habe aus dem Stbr. Pohlbach (Klausen , Eifel) ein Mineral welches ich nicht / oder kaum zuordnen kann. Im steinbruch wird Diabas abgebaut, auf Klüften im Diabas findet man tafeligen Albit der merkwürdig porös verwachsen ist. In den Hohlräumen zwischen den Albittafeln sind neben Dolomit und Hämatit diese säuligen/nadeligen, weißen/farblosen xx aufgewachsen.
Mein erster Gedanke war Aragonit, bis mir auffiel daß das Mineral teilweise auch im Albit eingewachsen ist. Das Mineral scheint sich in Salzsäure, ohne zu sprudeln, langsam zu lösen (kann aber auch sein daß die xx nur abgefallen sind :-[).

Apatit? Aber so langsäulig??

Danke & Gruß, Erik

Länge auf dem Bild: 4mm, überkrustet von Hämatit, in der Mitte durchwächst es eine ebenfalls von Hämatit überzogene Albittafel. Auf dem kleineren x links sitzt auch ein Dolomitkristall. Ich traue mich nicht das Stück zu säubern, weil die Dinger sehr empfindlich sind...ich hoffe man erkennt trotzdem was :-\

uwe p.:
naja, hätte zumindest schon langsäuligeren apatit gesehen.... :-\

TKMineral:
Hi Erik!

Ich habe meine Probe von da auch noch nicht angesehen. Aber ich denke , das Apatit wohl möglich ist....

Gruß

TK

MINERALI:
hallo erik !
beim apatit würde ich mich auch anschließen ! weil form passt schon  :)
beim reinigen versuch es bitte mit oxalsäure die ist nicht so krass !! :)

mfg heiko

McSchuerf:
Hydroxylapatite-xx wie ich sie im Basalt schon gefunden habe, können ja auch beträchtlich lang werden (siehe Lexikon) aber die kommen eben primär im Basalt vor.

Ich tippe in diesem Falle auf Klinozoisit wie er auch im Grabbro vom Bärensteinbruch im Harz schon gefunden wurde. Paragenese mit Albit stimmt auch. Oder aber langprismatischer Epidot, umkrustet von Hämatit jüngerer Generation wäre auch nicht ganz auszuschließen. :)

Gruß Peter

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