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Ätzkalipräparation
Fossilea:
Ich habe einen Sack KOH sehr günstig erstanden, aber 25 KG sind sogar mir zuviel. Wenn jemand davon was haben will, kann er sich bei mir melden.
Hals- und Steinbruch
Jakob
Hybodus:
Hallo zusammen;
ich hätte gerne gewußt, ob sich KOH auch eignet, um Knochen aus dem oberen Muschelkalk freizulegen ? Mit Meißeln komme ich absolut nicht weiter, ohne etwas zu beschädigen. Und einen Stichel oder Sandstrahler besitze ich nicht.
Gruß
Hybodus
Soenke:
Ich habe mit Ätzkali bislang recht gute Erfahrungen gemacht (habe aber auch noch nicht sooooviel geätzt).
Im Anhang seht ihr mein jüngstes Ätzergebnis. Ein bisschen geschabt habe ich das Gröbste natürlich auch, den Rest habe ich der Lauge überlassen.
Die größere Parkinsonia misst 8,5 cm.
Gruß
Sönke
P.S.: Bei Steinkern gibt es neuerdings einen super Bericht zur Ätzkali-Präparation von Joachim Strick (sigillaria), hier der direkte Link:
http://www.steinkern.de/index.php?option=com_content&task=view&id=176&Itemid=34 !!!
grauwacke:
Liebe Fossiliensammler!
Ich bin kein Präparator, aber Chemiker. Daher die Frage: Ätznatron und Ätzkali sind sich in ihren Eigenschaften so ähnlich, daß in vielen Bereichen das billigere Ätznatron das teurere Ätzkali verdrängt hat. Welchen Grund gibt es, bei der Fossilienpräparation immer noch - wie hier diskutiert wird - Ätzkali zu nehmen? Ätznatron gibt es auch in Schuppen = Plättchen.
Gruß
Grauwacke
Axinit:
Liebe(r) Grauwacke,
diese Frage habe ich mir auch oefter gestellt (zufaelligerweise bin ich auch Chemiker) und keine wirklich befriedigende Antwort finden koennen. Einige (keineswegs systematische) Versuche, an Stelle von KOH (Aetzkali), billigeres Aetznatron (NaOH) zu verwenden, waren nicht von grossem Erfolg gekroent. Der Materialabtrag bei Verwendung von NaOH war eher gering bis nicht wahrnehmbar.
Gruesse
Axinit
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