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Ätzkalipräparation

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Pyrop:
Weis zwar nich ob es hier hin gehör...aber mal en kleinen Tip von mir...Seeigel aus der Kreide von Niedersachsen lassen sich super mit Essigessenz freipräparieren....der Vorteil gegenüber dem bearbeiten mit Sandsttrahler und Co ist hierbei die Tatsache das hierbei die Haarfeinen Stacheln irregulärer Seeigel erhalten bleiben:
Bei Schwämmen und Korallen empfiehlt es sich mit Waser z verdünnen...leider hab ich noch nicht das Optimale Mischungsverhältniss gefunden.
Hinterher auch hier das wässern nicht fvergessen und zwischendurch ( wähend dem ätzen ) mal das Ergebniss kontrolieren.

Zuercherella:
Hallo Pyrop,

klar gehört das hierhin.
Aber: kalkige Fossilien mit Säure zu ätzen, halte ich grundsätzlich für die schlechtere Lösung, weil die kalkige Schale eben auch von der Säure angeätzt wird und damit nicht unbeschadet bleibt. Das kannst Du je nach Strahlmittel und Härte/Erhaltung des Fossils und des umliegenden Gesteins beim Strahlen sehr viel besser gewährleisten. Bei Kalilauge, wie bereits beschrieben, oft auch.
Wenn die Auflage dünn und weich ist (Höver, Misburg) bietet sich eine mechanische Säuberung (härtere Bürsten) oft als gute Alternative zur chemischen Präparation an.

Viele Grüße
Michael

Krizu:
Hallo,

vielleicht habe ich gerade Licht in den Unterschied zwischen KOH und NaOH bekommen!

Die Ursache für das funktioniren scheinen die Tonbestandteile, der MErgel zu sein.

Tone werden giessfähig und neigen zur Verdichtung, wenn Na eingelagert wird. Das ist das ungünstige nach Meeresüberschwemmungen. Der Boden verliert seine krümelige Struktur.

Wird jetzt K eingelagert, wird der Ton plastisch und ändert vermutlich auch sein Volumen. Die Kalke wirken aufgebläht. Dann löst sich (im mechanischen Sinne) das Material bis zur Calcit-Schale, die keinen Ton enthält.

Kann das so sein?

MfG

Frank

Zuercherella:
Wenn ich die Brühe sehe, die nach dem Ätzen auf den Seeigeln entstanden ist, hört sich Deine Erklärung sehr nachvollziehbar an  :).

Trigonia:
Hallo zusammen

Ich präpariere grundsätzlich alle Ringsheimfunde mit Ätzkali, da diese eigendlich immer Schalenerhalten sind, und im Tonmergel oder Kalksandstein, der manchmal toniger ,oder mergeliger ist ,liegen

Da gab es eigentlich noch nie Orobleme ausser man hat es einfach über tage hinweg total vergessen :-X
Ist mir bisher nur einmal passiert, und das ausgerechnet bei einer perfekten Trigonia.

Beste Grüße
Ari

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