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Erster Eigenfund im Jahr 2016
oliverOliver:
Erster Eigenfund im Jahr 2016
Ich starte hier mal einen Versuch:
Nachdem sich ja die Teilnahme bei den letzten Wettbewerben „Bester Eigenfund“ etwas in Grenzen hielt – anscheinend hatten viele Mitglieder Bedenken, ob ihre Funde (oder die Fotos) gut genug für eine Wettbewerbsteilnahme seien – möchte ich hier ein Thema starten, in dem der jeweils erste Eigenfund des Jahres vorgestellt werden soll – völlig wertungsfrei, also KEIN Wettbewerb !
Dementsprechend gibt es auch keine Beschränkung der Fotoanzahl, und es muss auch nicht unbedingt nur eine Stufe oder ein Fossil sein, sondern es kann auch der "ganze Fund" oder eben das beste Stück des Fundensembles vom ersten (erfolgreichen) Fundstellen-Besuch des Jahres vorgestellt werden.
Und im Gegensatz zu den Wettbewerben sind hier Diskussionen und Unterhaltungen (über äußere Bedingungen wie Schneelage, Hochwasser oder Bewuchs, auch über Fundchancen in den jeweiligen Sammelgebieten, Qualität der Funde, etc. etc.) durchaus erwünscht !!
Vielleicht ist das ja eine „niedrigschwelligere“ Möglichkeit für die Mitglieder, zu sehen, wo die Kollegen so unterwegs sind, was sie finden, und selbiges auch den anderen mitzuteilen – wegen der (strikten!) Beschränkung auf den ersten Eigenfund des Jahres (vollkommen unabhängig von dessen Qualität) allerdings in Form einer „Stichprobe“.
Wenn sich ausreichend viele Mitglieder beteiligen, könnte das einen schönen Querschnitt über die Interessen und Sammelgebiete der Forengemeinde im jeweiligen Jahr darstellen. Und noch ein Vorteil: da es ja keine Bewertung gibt, fällt auch jegliche Motivation zu schummeln weg !
Da viele Sammler aber nur selten die Gelegenheit haben, selbst ins Gelände zu gehen, und z.B. Hochalpin-Sammler ja ohnehin oft erst sehr spät im Jahr überhaupt bis zu den Fundstellen vordringen können, wird das Thema erst zu Ende des Jahres 2016 geschlossen.
Ich würde mich über eine rege Teilnahme freuen – falls das Thema gut angenommen wird, könnten wir das 2017 wiederholen.
Also: Glück auf und gut Fund für 2016 !
edit: gilt natürlich für Mineralien, Fossilien und Gesteine !
Harzsammler:
Hallo,
meine erste Tour in 2016 führte mich am zweiten Januar nach Ilfeld und war als "Revierbegehung" gedacht.
Abgelaufen wurden dann die verschiedenen Betriebspunkte im Revier wie der Möncheberg, Mühlberg, Liesenberg, das Fuhrbachtal und der Hegersberg.
An Mineralien fand sich wie erwartet nichts spektakuläres, jedoch war am Ende eine Kleinstufe mit Hausmannit, ein Stück Hämatiterz pseudomorph nach Manganit, ein Brocken mit reichlich Dolomit/Kutnahorit und als Gewichtsbringer ein 5,5 Kilo schwerer Brocken massives Hämatiterz teils als Glaskopf ausgebildet im Rucksack.
Grüße,
Michael
Harzsammler:
... und noch vier Bilder:
oliverOliver:
hallo Michael,
gratuliere, ist ja gar nicht schlecht !
Ich war heute auch draussen, und hab auch ein wenig was (nix großartiges) gefunden - Bericht folgt morgen, ich möchte die Fundfotos bei Tageslicht machen.
oliverOliver:
Also, auch bei mir begann das heurige Sammeljahr schon am 2. Jänner.
Leider unter etwas unwirtlichen Wetterbedingungen – zum Glück zwar kein Schnee, und mit nur wenigen Minusgraden für einen nordniederösterreichischen Jänner sogar relativ mild – aber trüb und grau, und leider ein sehr strenger eisiger Ostwind, der die gefühlte Temperatur ganz kräftig runterdrehte – Gefühl war wie Minus 15, was bei 5 Stunden auf exponierten Feldflächen dann doch ein wenig unangenehm war …… (Vorteil: Ackerboden hart gefroren, kein Einsinken, kein Matsch; Nachteil: die Steine ebenfalls festgefroren, und an diesen – wenn dann doch losgelöst – wiederum Klumpen vom Ackerboden, die sich im Freien nicht abmachen ließen).
Ich hatte beschlossen, wieder mal die Karpatium-Schotterflächen in der Umgebung von Maissau abzuklappern (http://www.mineralienatlas.de/?l=8229), und als unverbesserlicher Optimist startete ich mit dem Feld, auf welchem ich im Herbst gleich mehrere gute Stücke Kieselholz gefunden hatte (siehe: https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,30395.msg292203.html#msg292203 ). Natürlich war da – wie zu erwarten – außer zwei mini-Splittern nichts mehr zu holen, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt, und zumindest hab ich jetzt die Gewissheit, dass ich im November gründlich war ….
(Foto 1: die beiden Minis)
Also rüber auf die andere Hügelseite und dort durch die Weingärten und über die wenigen, nicht mit Wintersaat oder Raps bestellten Felder – auch nix. Schon ziemlich durchgefroren machte ich mich auf den Rückweg, und konnte es dann aber doch nicht lassen, mir noch ein Feld in der Nähe meines Ausgangspunktes anzuschauen. Auf dem hatte ich schon lange nix mehr gefunden, und auch die wenigen bisherigen Funde von dort waren mehr als bescheiden.
Aber sieh da, es zeigte sich wieder mal: Hartnäckigkeit macht sich doch bezahlt – ganz am Rand der Schotterzone lag da ein gar nicht so schlechtes Hölzchen. Zwar auch etwas vom Pflug abgesplittert, aber immerhin fast 20 cm lang (Fotos 2-4), und am alten Querbruch mit schön herausgewitterter Struktur (Foto 5) – also für mich ein durchaus annehmbarer Start ins neue Jahr !
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